Rasanter Pageturner
In „The Exes” sucht die Protagonistin Natalie nach dem für sie perfekten Mann, in den sie sich richtig verlieben kann, der sie gut behandelt, mit dem sie eine Familie gründen kann, mit dem sie sich geborgen und sicher fühlt und mit dem sie ein Leben lang glücklich sein kann.
Das Buchcover finde ich sehr gelungen … es zeigt das Auge einer selbstbewussten Frau mit einem durchdringenden, vielleicht sogar etwas gefährlichen Blick und schürt die Neugier auf das, was zwischen den Buchdeckeln verborgen ist. Es unterstreicht auch den Klappentext.
Die Autorin hat das Thema sehr gut umgesetzt und zeigt in dem Buch, wie uns unsere Erfahrungen in der Vergangenheit von der Kindheit an, wo unserer Eltern noch unsere Vorbilder und unser Leitfaden sind, bis in die Gegenwart, wo wir dann auch schon unsere eigenen Beziehungserfahrungen in uns tragen, bei unserer Partnerwahl beeinflussen … was wir uns von einem Partner wünschen und was wir dann wirklich bekommen.
Die Autorin gibt Einblick in das gegenwärtige Leben von Natalie, in dem sie James kennenlernt und warum sie ihn so sehr mag und dass er ganz anders ist als ihre Ex-Freunde. Anfangs will sie sich nicht verlieben, aber es passiert eben doch und so nimmt Natalies Schicksal ihren Lauf. Im Laufe des Buches erfährt man auch viel über Natalies Vergangenheit … ausschlaggebende Szenen aus ihrer Kindheit werden ebenso beleuchtet wie ihre drei Ex-Freunde, die allesamt gestorben sind, während die Protagonistin in der Nähe war. Die Autorin verflicht die Gegenwart und die Vergangenheit gekonnt und durch die kurzen, nichtssagenden Kapitelüberschriften (der Leser erfährt nur, in welcher Zeit das kommende Kapitel spielt), die nichts erahnen lassen, wird zusätzlich Spannung aufgebaut und der Leser brennt darauf, mehr zu erfahren.
Besonders ab der Mitte des Buches, wo der erste Twist auftaucht, war ich nicht mehr fähig das Buch aus der Hand zu legen. Und als ich schon dachte, dass ich der Auflösung auf der Spur bin, folgte der nächste Twist und so weiter. Das Buch war für mich wirklich unvorhersehbar … kurz vorm Ende der Geschichte wusste ich gar nicht mehr, was jetzt wahr ist und was gelogen, ich war nur mehr verwirrt … doch dann kam gottseidank die erlösende Auflösung.
Die Protagonistin wirkte sehr authentisch auf mich und ich konnte tiefe Einblicke in Natalies Persönlichkeit gewinnen. Auch die anderen Figuren sind gut beschrieben, aber ich habe sie anfangs immer wieder aus den Augen verloren, weil ich mich so auf die Protagonistin konzentriert habe. Allerdings gab es eine Figur, deren Handlungen und Begründungen dafür ich nicht so recht verstanden habe und die ich nicht authentisch fand.
Der Text ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Die Autorin erzählt die Geschichte in der Ich-Form, aber nicht nur aus der Perspektive der Protagonistin, sondern auch aus Sicht der anderen Figuren, die in Natalies Leben eine Rolle spielen. Das fand ich manchmal etwas verwirrend … zuerst liest man ein Kapitel von Natalie in der Ich-Form und gleich anschließend wirft man einen Blick in James Vergangenheit, die von James in der Ich-Form erzählt wird. Ich musste mir beim Lesen immer wieder in Erinnerung rufen, dass ich gerade nicht bei Natalie bin … das hat mein Lesevergnügen etwas beeinträchtigt, war aber nicht so verwirrend, dass man nicht mitkommen kann.
Die Briefe an die Ex-Freunde, die zwischen den Kapiteln stehen, lockern den Text auf und lassen Spannung und Neugier auf das Bevorstehende bzw. die Vergangenheit aufkommen.
Was mich auch etwas gestört hat, waren die Rechtschreib- und Grammatikfehler und teilweise haben auch Wörter gefehlt … leider haben sich diese Fehler durch das ganze Buch gezogen … es waren nicht allzu viele, aber sie sind doch aufgefallen und sie haben meinen Lesefluss etwas gestört und mir den Spaß am Lesen etwas verdorben. Vielleicht hätte nochmal ein:e Korrektor:in drüberschauen sollen … das wäre auf jeden Fall ein Gewinn gewesen.
Alles in allem eine klare Leseempfehlung für Freunde des Suspense … mit kleinen Abstrichen.
Das Buchcover finde ich sehr gelungen … es zeigt das Auge einer selbstbewussten Frau mit einem durchdringenden, vielleicht sogar etwas gefährlichen Blick und schürt die Neugier auf das, was zwischen den Buchdeckeln verborgen ist. Es unterstreicht auch den Klappentext.
Die Autorin hat das Thema sehr gut umgesetzt und zeigt in dem Buch, wie uns unsere Erfahrungen in der Vergangenheit von der Kindheit an, wo unserer Eltern noch unsere Vorbilder und unser Leitfaden sind, bis in die Gegenwart, wo wir dann auch schon unsere eigenen Beziehungserfahrungen in uns tragen, bei unserer Partnerwahl beeinflussen … was wir uns von einem Partner wünschen und was wir dann wirklich bekommen.
Die Autorin gibt Einblick in das gegenwärtige Leben von Natalie, in dem sie James kennenlernt und warum sie ihn so sehr mag und dass er ganz anders ist als ihre Ex-Freunde. Anfangs will sie sich nicht verlieben, aber es passiert eben doch und so nimmt Natalies Schicksal ihren Lauf. Im Laufe des Buches erfährt man auch viel über Natalies Vergangenheit … ausschlaggebende Szenen aus ihrer Kindheit werden ebenso beleuchtet wie ihre drei Ex-Freunde, die allesamt gestorben sind, während die Protagonistin in der Nähe war. Die Autorin verflicht die Gegenwart und die Vergangenheit gekonnt und durch die kurzen, nichtssagenden Kapitelüberschriften (der Leser erfährt nur, in welcher Zeit das kommende Kapitel spielt), die nichts erahnen lassen, wird zusätzlich Spannung aufgebaut und der Leser brennt darauf, mehr zu erfahren.
Besonders ab der Mitte des Buches, wo der erste Twist auftaucht, war ich nicht mehr fähig das Buch aus der Hand zu legen. Und als ich schon dachte, dass ich der Auflösung auf der Spur bin, folgte der nächste Twist und so weiter. Das Buch war für mich wirklich unvorhersehbar … kurz vorm Ende der Geschichte wusste ich gar nicht mehr, was jetzt wahr ist und was gelogen, ich war nur mehr verwirrt … doch dann kam gottseidank die erlösende Auflösung.
Die Protagonistin wirkte sehr authentisch auf mich und ich konnte tiefe Einblicke in Natalies Persönlichkeit gewinnen. Auch die anderen Figuren sind gut beschrieben, aber ich habe sie anfangs immer wieder aus den Augen verloren, weil ich mich so auf die Protagonistin konzentriert habe. Allerdings gab es eine Figur, deren Handlungen und Begründungen dafür ich nicht so recht verstanden habe und die ich nicht authentisch fand.
Der Text ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Die Autorin erzählt die Geschichte in der Ich-Form, aber nicht nur aus der Perspektive der Protagonistin, sondern auch aus Sicht der anderen Figuren, die in Natalies Leben eine Rolle spielen. Das fand ich manchmal etwas verwirrend … zuerst liest man ein Kapitel von Natalie in der Ich-Form und gleich anschließend wirft man einen Blick in James Vergangenheit, die von James in der Ich-Form erzählt wird. Ich musste mir beim Lesen immer wieder in Erinnerung rufen, dass ich gerade nicht bei Natalie bin … das hat mein Lesevergnügen etwas beeinträchtigt, war aber nicht so verwirrend, dass man nicht mitkommen kann.
Die Briefe an die Ex-Freunde, die zwischen den Kapiteln stehen, lockern den Text auf und lassen Spannung und Neugier auf das Bevorstehende bzw. die Vergangenheit aufkommen.
Was mich auch etwas gestört hat, waren die Rechtschreib- und Grammatikfehler und teilweise haben auch Wörter gefehlt … leider haben sich diese Fehler durch das ganze Buch gezogen … es waren nicht allzu viele, aber sie sind doch aufgefallen und sie haben meinen Lesefluss etwas gestört und mir den Spaß am Lesen etwas verdorben. Vielleicht hätte nochmal ein:e Korrektor:in drüberschauen sollen … das wäre auf jeden Fall ein Gewinn gewesen.
Alles in allem eine klare Leseempfehlung für Freunde des Suspense … mit kleinen Abstrichen.