Roman? Psychologischer Thriller?
Natalie hat einen sehnlichen Wunsch – sie wünscht sich eine perfekte Familie. Doch irgendwie läuft immer etwas schief und sie landen auf der Liste ihrer Exmänner. Mit James soll nun alles anders werden – doch eine Entdeckung bedroht die Beziehung. James entdeckt, dass die Exfreunde von Natalie nicht einfach so aus ihrem Leben verschwunden sind. Sie haben Natalie nicht nur hintergangen und verletzt und sind daher verschwunden – sie sind alle drei tot. Natalie war außerdem immer in der Nähe. Nun wird es gefährlich, denn James weiß zu viel.
Dieses Werk ist ein Thriller, ja Psychothriller über Beziehungen und ihre Abgründe – aber er enthält auch viele Elemente einer klassischen Charakterstudie. Es streift so viele Themen um Familiendynamiken, Selbstwertgefühl und Selbstreflexion, Machtverhältnisse und der Suche nach Liebe. Auch stellt sich die Frage wie sehr ein unterschiedlicher ethnischer Background und sozioökonomischer Hintergrund eine Beziehung beeinflusst.
Der Roman ist gekennzeichnet durch Erzählungen aus der Ich-Perspektive in kurzen Kapiteln und häufige Rückblicke – in die Zeiten ihrer Kindheit und ihre vorherigen Beziehungen. Eingeleitet ganz pragmatisch mit Kapitelüberschriften – damals und jetzt. Briefe an die Exfreunde lockern die Erzählstruktur auf. Der Einstieg ins Buch ist doch eher gemütlich – ein ausloten. Man denkt, man erhält einen ersten Einblick in Natalies Psyche und nimmt das Gedachte Großteiles als Tatsache hin. Je weiter die Geschichte erzählt wird, desto mehr zweifelt man an den Aussagen von Natalie bzw. an Natalies eigener Wahrnehmung. Durch neue Entdeckungen und Andeutungen, Rückblenden erhöht sich die psychologische Spannung. Kann man der Protagonistin trauen?
Ein Psychologischer Thriller, der große Elemente einer Charakterstudie miteinschließt. Vor allem die Themen toxische Beziehungen und Rachegelüste aber auch familiäre Prägung
Dieses Werk ist ein Thriller, ja Psychothriller über Beziehungen und ihre Abgründe – aber er enthält auch viele Elemente einer klassischen Charakterstudie. Es streift so viele Themen um Familiendynamiken, Selbstwertgefühl und Selbstreflexion, Machtverhältnisse und der Suche nach Liebe. Auch stellt sich die Frage wie sehr ein unterschiedlicher ethnischer Background und sozioökonomischer Hintergrund eine Beziehung beeinflusst.
Der Roman ist gekennzeichnet durch Erzählungen aus der Ich-Perspektive in kurzen Kapiteln und häufige Rückblicke – in die Zeiten ihrer Kindheit und ihre vorherigen Beziehungen. Eingeleitet ganz pragmatisch mit Kapitelüberschriften – damals und jetzt. Briefe an die Exfreunde lockern die Erzählstruktur auf. Der Einstieg ins Buch ist doch eher gemütlich – ein ausloten. Man denkt, man erhält einen ersten Einblick in Natalies Psyche und nimmt das Gedachte Großteiles als Tatsache hin. Je weiter die Geschichte erzählt wird, desto mehr zweifelt man an den Aussagen von Natalie bzw. an Natalies eigener Wahrnehmung. Durch neue Entdeckungen und Andeutungen, Rückblenden erhöht sich die psychologische Spannung. Kann man der Protagonistin trauen?
Ein Psychologischer Thriller, der große Elemente einer Charakterstudie miteinschließt. Vor allem die Themen toxische Beziehungen und Rachegelüste aber auch familiäre Prägung