Tödliche Beziehungen
Mit den ersten Zeilen ist der Leser/die Leserin bereits mitten im Geschehen. Die Ehe von Natalie und ihrem Mann James scheint auf Messers Schneide zu stehen, auch wenn der Grund dafür vorerst noch im Verborgenen liegt. Die Unsicherheit, die Natalie ausströmt, greift bereits nach wenige Seiten auf den/die unbeteiligten Beobachter/in über. Der weinende Ehemann in dem einen Zimmer, die Hausparty im unteren Stock reflektiert sie über ihre bereits vergangenen und gescheiterten Beziehungen mittels Zeitsprüngen und Briefen, die sie offenbar selbst einmal verfasst hatte.
Schritt für Schritt zieht die Autorin ihre Leserinnen und Leser hinein in das dramatische Leben von Natalie, deren Händchen für die falschen Männer den Grundstock für die Geschichte legt. Gemeinsam mit der Psychologin blättern wir Schicht um Schicht von ihrem Leben auf, um durch die neuentdeckten Informationen einen völlig neuen Blick auf die Gesamtsituation zu bekommen.
Das Erste, was mir ins Auge stach, war der Titel. The Exes erinnerte mich stark an einen Steve McQueen, der einen Film über Witwen drehte. Waren die Frauen dort gezwungen, die dunklen Machenschaften ihrer Männer aufzunehmen, um einer Strafe zu entgehen, so scheint die Gefahr in dieser Geschichte von Natalie selbst auszugehen. Die intensiven, aus der ich-Perspektive geschriebenen Passagen, die durch die Zeiten springen, wechseln sich ab mit inneren Monologen und Briefen, die über Vergangenes reflektieren.
Trotz der regelmäßigen Wechsel zwischen Erzähler/in und Zeiten gelingt es der Autorin, unentwegt Spannung aufzubauen. Langsam, aber unaufhörlich, dringen wir immer tiefer in die Vergangenheit von Natalie ein, lernen sie und vor allem, die Menschen in ihrem Leben besser kennen. Die stete Bedrohung, dass ihr vergangenes Leben ihr aktuelles zerstört, hängt wie ein Damoklesschwert über ihr und schnell steht sie vor der Frage, wie weit sie gehen darf, um ihr Leben, wie sie es kennt, zu beschützen.
Schritt für Schritt zieht die Autorin ihre Leserinnen und Leser hinein in das dramatische Leben von Natalie, deren Händchen für die falschen Männer den Grundstock für die Geschichte legt. Gemeinsam mit der Psychologin blättern wir Schicht um Schicht von ihrem Leben auf, um durch die neuentdeckten Informationen einen völlig neuen Blick auf die Gesamtsituation zu bekommen.
Das Erste, was mir ins Auge stach, war der Titel. The Exes erinnerte mich stark an einen Steve McQueen, der einen Film über Witwen drehte. Waren die Frauen dort gezwungen, die dunklen Machenschaften ihrer Männer aufzunehmen, um einer Strafe zu entgehen, so scheint die Gefahr in dieser Geschichte von Natalie selbst auszugehen. Die intensiven, aus der ich-Perspektive geschriebenen Passagen, die durch die Zeiten springen, wechseln sich ab mit inneren Monologen und Briefen, die über Vergangenes reflektieren.
Trotz der regelmäßigen Wechsel zwischen Erzähler/in und Zeiten gelingt es der Autorin, unentwegt Spannung aufzubauen. Langsam, aber unaufhörlich, dringen wir immer tiefer in die Vergangenheit von Natalie ein, lernen sie und vor allem, die Menschen in ihrem Leben besser kennen. Die stete Bedrohung, dass ihr vergangenes Leben ihr aktuelles zerstört, hängt wie ein Damoklesschwert über ihr und schnell steht sie vor der Frage, wie weit sie gehen darf, um ihr Leben, wie sie es kennt, zu beschützen.