Wenn der Schein trügt
Cover:
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, durch die Gestaltung fällt das Buch gut auf. Der Titel ist schlicht. Das gemalte Auge auf dem Cover blickt dem Leser direkt entgegen, der Ausdruck wirkt auf mich stark und leicht überlegen. Auf den ersten Blick würde ich anhand des Covers jedoch nicht an so eine krasse Geschichte denken, wie es der Klappentext erahnen lässt.
Handlung:
Natalie ist eigentlich nur auf der Suche nach dem perfekten Mann, mit dem sie eine Familie gründen kann. Aber jedes Mal, wenn sie denkt ihn getroffen zu haben, wird sie enttäuscht und die Blase platzt. Wieder ein Ex-Freund mehr also auf ihrer Liste. Als sie James kennenlernt, glaubt Natalie, dass ihre Pechsträhne bei Männern vorbei ist. Doch James findet etwas heraus, das Natalie eigentlich für immer verbergen wollte: Natalies drei Ex-Freunde sind nämlich tot. Schwer zu glauben, dass Natalie zufälligerweise immer in der Nähe war. Wird dadurch James zur Gefahr? Oder doch Natalie?
Schreibstil & Spannungsaufbau:
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, man kommt leicht in die Geschichte rein. Der Spannungsaufbau fängt direkt im 1. Kapitel mit einem Streit der Protagonisten Natalie und James an. Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebene erzählt und setzt sich wie ein Puzzle zusammen: Es gibt das „Jetzt“, die literarische Gegenwart; das „Damals“, die Zeit, in der Natalie und James sich kennenlernen und ein Paar werden; das „Vorher“, Natalies und Claires Kindheit; die Rückblicke, die den Titel „Ex Nr.1/2/3“ tragen und von Natalies Beziehungen erzählen; sowie Natalies Briefe an ihre Ex-Freunde. Die Geschichte wird auf allen Zeitebenen größtenteils aus Natalies Sicht erzählt, hin und wieder gibt es auch Kapitel aus einer anderen Perspektive. Durch die Erzählweise bleibt die Spannung gut aufrecht und man möchte gleich wissen wie es weitergeht – zumindest ist es mir so ergangen.
Charaktere:
Die Hauptcharaktere sind Natalie und James, die miteinander verheiratet sind. Daneben gibt es eine Vielzahl an weiteren Charakteren, die wichtigsten sind u.a. Natalies Schwester Claire, ihre Ex-Freunde, Marc, Luca George, ihre Therapeutin Dimple und James Bruder Will.
Natalie scheint eine sehr emotionsgeladene Person zu sein, sie ist ein spannender und facettenreicher Charakter. Wenn man ihre Familiengeschichte und ihre früheren Beziehungen bedenkt, sind ihr Verhalten und ihre Handlungen durchaus nachvollziehbar, vor allem die Wut, die sie in manchen Situationen in sich trägt. Das macht sie authentisch und man kann mit ihr gut mitfühlen und mitfiebern.
James scheint ein ruhiger, sympathischer Charakter zu sein. Anhand seiner Familiengeschichte lässt sich sein Verhalten gut erklären, was ihn ebenfalls zu seiner authentischen Figur macht. Seine Charakterentwicklung ist meiner Meinung nach am auffälligsten.
Auch die weiteren Charaktere sind plausibel und realistisch dargestellt und haben in mir – ebenso wie die Hauptfiguren – Emotionen ausgelöst (sei es Abneigung, Ärger, Mitgefühl etc.).
Meinung & Fazit:
„The Exes“ ist Leodora Darlingtons Debütroman. Meiner Ansicht nach ist der Autorin gut gelungen Spannung aufzubauen und einen von Anfang an in die Geschichte zu ziehen.
Bei diesem Thriller gibt keine typischen Schockmomente, auch auf besonders blutige Szenen wird hier verzichtet. Stattdessen stehen psychologische Spannung, Manipulation, komplexe Familiendynamiken und toxische Beziehungen im Vordergrund. Leodora Darlington schafft es dabei gut eine Stimmung zu schaffen, die von Misstrauen, Zweifel, und Hilflosigkeit geprägt ist, durch die die Figuren zu ihren Reaktionen und Handlungen getrieben werden.
Besonders gut hat mir der Aufbau des Buchs und die häppchenweise Zusammensetzung der Geschichte gefallen, sowie die psychologischen Spannungen zwischen den Figuren. Ich habe beim Lesen sehr mitgefiebert und mitgerätselt und mich oft gefragt, wem man trauen kann.
Da Buch kann ich jedem empfehlen, der vielschichtige und wendungsreiche Spannungsromane mag, und die sich mit moralischen Fragen befassen.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, durch die Gestaltung fällt das Buch gut auf. Der Titel ist schlicht. Das gemalte Auge auf dem Cover blickt dem Leser direkt entgegen, der Ausdruck wirkt auf mich stark und leicht überlegen. Auf den ersten Blick würde ich anhand des Covers jedoch nicht an so eine krasse Geschichte denken, wie es der Klappentext erahnen lässt.
Handlung:
Natalie ist eigentlich nur auf der Suche nach dem perfekten Mann, mit dem sie eine Familie gründen kann. Aber jedes Mal, wenn sie denkt ihn getroffen zu haben, wird sie enttäuscht und die Blase platzt. Wieder ein Ex-Freund mehr also auf ihrer Liste. Als sie James kennenlernt, glaubt Natalie, dass ihre Pechsträhne bei Männern vorbei ist. Doch James findet etwas heraus, das Natalie eigentlich für immer verbergen wollte: Natalies drei Ex-Freunde sind nämlich tot. Schwer zu glauben, dass Natalie zufälligerweise immer in der Nähe war. Wird dadurch James zur Gefahr? Oder doch Natalie?
Schreibstil & Spannungsaufbau:
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, man kommt leicht in die Geschichte rein. Der Spannungsaufbau fängt direkt im 1. Kapitel mit einem Streit der Protagonisten Natalie und James an. Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebene erzählt und setzt sich wie ein Puzzle zusammen: Es gibt das „Jetzt“, die literarische Gegenwart; das „Damals“, die Zeit, in der Natalie und James sich kennenlernen und ein Paar werden; das „Vorher“, Natalies und Claires Kindheit; die Rückblicke, die den Titel „Ex Nr.1/2/3“ tragen und von Natalies Beziehungen erzählen; sowie Natalies Briefe an ihre Ex-Freunde. Die Geschichte wird auf allen Zeitebenen größtenteils aus Natalies Sicht erzählt, hin und wieder gibt es auch Kapitel aus einer anderen Perspektive. Durch die Erzählweise bleibt die Spannung gut aufrecht und man möchte gleich wissen wie es weitergeht – zumindest ist es mir so ergangen.
Charaktere:
Die Hauptcharaktere sind Natalie und James, die miteinander verheiratet sind. Daneben gibt es eine Vielzahl an weiteren Charakteren, die wichtigsten sind u.a. Natalies Schwester Claire, ihre Ex-Freunde, Marc, Luca George, ihre Therapeutin Dimple und James Bruder Will.
Natalie scheint eine sehr emotionsgeladene Person zu sein, sie ist ein spannender und facettenreicher Charakter. Wenn man ihre Familiengeschichte und ihre früheren Beziehungen bedenkt, sind ihr Verhalten und ihre Handlungen durchaus nachvollziehbar, vor allem die Wut, die sie in manchen Situationen in sich trägt. Das macht sie authentisch und man kann mit ihr gut mitfühlen und mitfiebern.
James scheint ein ruhiger, sympathischer Charakter zu sein. Anhand seiner Familiengeschichte lässt sich sein Verhalten gut erklären, was ihn ebenfalls zu seiner authentischen Figur macht. Seine Charakterentwicklung ist meiner Meinung nach am auffälligsten.
Auch die weiteren Charaktere sind plausibel und realistisch dargestellt und haben in mir – ebenso wie die Hauptfiguren – Emotionen ausgelöst (sei es Abneigung, Ärger, Mitgefühl etc.).
Meinung & Fazit:
„The Exes“ ist Leodora Darlingtons Debütroman. Meiner Ansicht nach ist der Autorin gut gelungen Spannung aufzubauen und einen von Anfang an in die Geschichte zu ziehen.
Bei diesem Thriller gibt keine typischen Schockmomente, auch auf besonders blutige Szenen wird hier verzichtet. Stattdessen stehen psychologische Spannung, Manipulation, komplexe Familiendynamiken und toxische Beziehungen im Vordergrund. Leodora Darlington schafft es dabei gut eine Stimmung zu schaffen, die von Misstrauen, Zweifel, und Hilflosigkeit geprägt ist, durch die die Figuren zu ihren Reaktionen und Handlungen getrieben werden.
Besonders gut hat mir der Aufbau des Buchs und die häppchenweise Zusammensetzung der Geschichte gefallen, sowie die psychologischen Spannungen zwischen den Figuren. Ich habe beim Lesen sehr mitgefiebert und mitgerätselt und mich oft gefragt, wem man trauen kann.
Da Buch kann ich jedem empfehlen, der vielschichtige und wendungsreiche Spannungsromane mag, und die sich mit moralischen Fragen befassen.