Ein Erdbeereisbecher in Papierform
Pinke Bücher mit Glitzerschrift wie dieses machen mir Angst. Oft werden sie an Jugendliche vermarktet und wiederholen dann die schlimmsten Klischees, die nicht mehr in unsere Zeit gehören. „Dein Leben muss sich um einen Mann drehen.“ „Andere Frauen sind Konkurrenz, die sich mit dir um deinen Mann streiten.“ „Du musst dich für einen Mann verändern.“ „Was sich liebt, das stalkt sich.“ und so weiter.
„The French Escape“ hat mir Hoffnung gegeben, dass nicht jedes rosa Glitzerbuch solcher getarnter Giftmüll ist.
Das Buch sieht nicht nur aus wie ein Erdbeereisbecher in Papierform, es liest sich auch wie einer. Die weibliche Hauptfigur Amber Green ist eine erfolgreiche Schauspielerin. Die männliche Hauptfigur Timothée Colinard ist ein talentierter Parfümeur. Zusammen verbringen sie einen glamourösen Urlaub im sonnigen Süden Frankreichs und liefern mir damit einen schönen „French Escape“ (har har) aus meinem Alltag. Traumata tauchen auf, werden aber in einer Weise erzählt, mit der ich sie als Leserin aus großer Distanz wahrnehmen und ohne Probleme verarbeiten kann.
Die Liebesszenen sind ebenfalls teenagertauglich geschrieben, ähnlich wie ein Rosamunde Pilcher-Film, den man sonntagabends mit Oma auf dem Sofa ansehen kann. Ich bin aus vergangenen Büchern das Motto „Härter, schneller, lauter“ gewöhnt und war positiv überrascht von dieser Art körperlicher Liebe in einem Buch.
„The French Escape“ ist kurzweilig und erledigt seinen Job als Liebesroman solide. Ich Cannes (har har HAR!) ihn empfehlen.
„The French Escape“ hat mir Hoffnung gegeben, dass nicht jedes rosa Glitzerbuch solcher getarnter Giftmüll ist.
Das Buch sieht nicht nur aus wie ein Erdbeereisbecher in Papierform, es liest sich auch wie einer. Die weibliche Hauptfigur Amber Green ist eine erfolgreiche Schauspielerin. Die männliche Hauptfigur Timothée Colinard ist ein talentierter Parfümeur. Zusammen verbringen sie einen glamourösen Urlaub im sonnigen Süden Frankreichs und liefern mir damit einen schönen „French Escape“ (har har) aus meinem Alltag. Traumata tauchen auf, werden aber in einer Weise erzählt, mit der ich sie als Leserin aus großer Distanz wahrnehmen und ohne Probleme verarbeiten kann.
Die Liebesszenen sind ebenfalls teenagertauglich geschrieben, ähnlich wie ein Rosamunde Pilcher-Film, den man sonntagabends mit Oma auf dem Sofa ansehen kann. Ich bin aus vergangenen Büchern das Motto „Härter, schneller, lauter“ gewöhnt und war positiv überrascht von dieser Art körperlicher Liebe in einem Buch.
„The French Escape“ ist kurzweilig und erledigt seinen Job als Liebesroman solide. Ich Cannes (har har HAR!) ihn empfehlen.