Mommy und Daddy-Issues ohne Ende
Timothée Colinard ist Sohn eines großen und erfolgreichen Parfümherstellers an der Côte d`Azur. Als er jedoch durch die Abschlussprüfung der Parfümschule verhaut, beschließt er, er möchte lieber Schauspieler werden und fährt kurzerhand nach Cannes. Dort sind momentan die Filmfestspiele, weswegen die aufstrebende Schauspielerin Amber Green dort gerade ist. Diese wird jedoch nicht von ihrem toxischen und obsessiven Ex in Ruhe gelassen. Sie begegnen sich im Hotel und tun sich zusammen. Eine Fake-Beziehung soll Ambers Ex abschrecken und Timothées Karriere pushen.
So interessant und spannend diese Story-Line klingt, war sie das aber leider nicht. Über zu viele Seiten zieht sich die Fake-Dating-Geschichte, die daraus besteht, sich öffentlich in Interviews Liebeserklärungen zu machen und rumzumachen, wenn Paparazzis da sind. Auf einmal beschließen die beiden dann, dass sie sich ja eigentlich sehr mögen und attraktiv finden und gerne wirklich zusammen wären. Hier gab es zu wenig tiefe Gefühle.
Umso mehr Drama gab es in den Hintergrundgeschichten. Timothées Mommy-Issues rühren daher, dass diese vor vielen Jahren von heute auf morgen beschlossen hat wegzuziehen, sich einzuschließen und nicht mehr mit ihm zu reden. Dabei kommt es dann doch zum Ende des Buches zu einem kleinen Plottwist, jedoch erfahren wir auch nach elendig langen über 500 Seiten immer noch nicht den ganzen Grund für ihr Verhalten.
Timothée verhält sich insgesamt recht unreif: Obwohl er dank Amber auf Partys nach Cannes kommt, versucht er sich nicht zu connecten und kann es kaum erwarten von dort wieder abzuhauen.
Amber scheint wohl außerdem auch ein Wunderkind der Gerüche zu sein, denn obwohl Timothée darin so einzigartig talentiert sein soll, kann sie namentlich immer jede einzelne Komponente verschiedener Parfüms nennen. Das erschien mir völlig unglaubwürdig.
Das Setting an der Côte d`Azur wurde beschrieben durch pures Name-dropping der Städte und dem Beschreiben des blauen Wassers. Mehr Atmosphäre wurde leider nicht aufgebaut.
Ich mochte jedoch Timothées Schwester Alice, die sehr unterstützend gegenüber ihm war. Sie brachte ein wenig positive Energie in das Buch und war eine große Hilfe für ihren Bruder.
So interessant und spannend diese Story-Line klingt, war sie das aber leider nicht. Über zu viele Seiten zieht sich die Fake-Dating-Geschichte, die daraus besteht, sich öffentlich in Interviews Liebeserklärungen zu machen und rumzumachen, wenn Paparazzis da sind. Auf einmal beschließen die beiden dann, dass sie sich ja eigentlich sehr mögen und attraktiv finden und gerne wirklich zusammen wären. Hier gab es zu wenig tiefe Gefühle.
Umso mehr Drama gab es in den Hintergrundgeschichten. Timothées Mommy-Issues rühren daher, dass diese vor vielen Jahren von heute auf morgen beschlossen hat wegzuziehen, sich einzuschließen und nicht mehr mit ihm zu reden. Dabei kommt es dann doch zum Ende des Buches zu einem kleinen Plottwist, jedoch erfahren wir auch nach elendig langen über 500 Seiten immer noch nicht den ganzen Grund für ihr Verhalten.
Timothée verhält sich insgesamt recht unreif: Obwohl er dank Amber auf Partys nach Cannes kommt, versucht er sich nicht zu connecten und kann es kaum erwarten von dort wieder abzuhauen.
Amber scheint wohl außerdem auch ein Wunderkind der Gerüche zu sein, denn obwohl Timothée darin so einzigartig talentiert sein soll, kann sie namentlich immer jede einzelne Komponente verschiedener Parfüms nennen. Das erschien mir völlig unglaubwürdig.
Das Setting an der Côte d`Azur wurde beschrieben durch pures Name-dropping der Städte und dem Beschreiben des blauen Wassers. Mehr Atmosphäre wurde leider nicht aufgebaut.
Ich mochte jedoch Timothées Schwester Alice, die sehr unterstützend gegenüber ihm war. Sie brachte ein wenig positive Energie in das Buch und war eine große Hilfe für ihren Bruder.