The games gods play
Die Autorin Abigail Owen hat mit „The games gods play – Schattenverführt“ den Reihenauftakt rund um Lyra und Hades veröffentlicht. Dies kann man daher ohne Vorkenntnisse lesen.
Klappentext:
Lyra hätte nie gedacht, dass ausgerechnet sie für die Crucible-Spiele ausgewählt werden könnte, bei denen die zwölf Gottheiten des Pantheons um die Vorherrschaft kämpfen. Doch ausgerechnet Hades, der geheimnisvolle Gott der Schatten und der Unterwelt, beruft sie als seine Championesse. Schon gar nicht hätte Lyra erwartet, dass Hades so … sexy ist. Tatsächlich entsteht zwischen den beiden eine unbestreitbare Nähe, je länger die Spiele andauern und je öfter Hades die Regeln für sie bricht. Denn Hades spielt aus ganz eigenen Motiven – und die könnten für Lyra in mehrfacher Hinsicht gefährlich werden ...
Mich persönlich hat bei diesem Werk der Klappentext interessiert, ich fand den Mix mit den Crucible- Spielen und den griechischen Gottheiten recht ansprechend. Voller Vorfreude habe ich mich daher in das Werk gestürzt und wurde definitiv nicht enttäuscht. Ich hatte keine großen Erwartungen, war einfach nur auf die Umsetzung der Idee gespannt und wurde dabei positiv überrascht.
Bei diesem Fantasy- Werk habe ich zum Hörbuch gegriffen. Dieses wird von Franziska Trunte vorgelesen. Bisher habe ich noch kein Hörbuch gehört, welches von ihr vorgelesen wurde. Doch Franziska Trunte hat mich persönlich positiv überrascht. Meist tue ich mich etwas schwer mit weiblichen Vorlesestimmen, doch hier wird gekonnt das Hörbuch in Szene gesetzt. Mir hat hier sowohl das Tempo gefallen, als auch die Art der Betonung. Mit Freude wird hier der Inhalt des Buches vorgelesen und es hat mir Spaß gemacht, diesem Hörbuch zu lauschen. Auch fand ich die Stimme von Franziska Trunte recht angenehm, sodass dies ein wahres Hörerlebnis wurde. Ich war von der Umsetzung positiv überrascht und die Sprecherin hat dafür gesorgt, dass ich dies zu einem Hörerlebnis für mich wurde – nur zu gerne habe ich ihrer Stimme und auch der Story gelauscht.
Zu Beginn wird man gleich in das Buch hineingeworfen und lernt die Protagonistin und ihre Situation kennen. Sie lebt bei einer Diebesgilde und wurde mit einem göttlichen Fluch belegt, der dazu führt, dass sie nicht geliebt werden kann. Daher führt Lyra ein ziemlich isoliertes Leben und hadert daher mit ihrem Schicksal. Mir persönlich hat dieser direkte Einstieg ziemlich gut gefallen. Als Leser ist man sofort mitten im Geschehen und wird dennoch Stück für Stück in diese Welt eingeführt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht, sodass die Seiten nur so dahinfliegen – oder in meinem Fall die Hörminuten. Gebannt habe ich gelauscht und wollte einfach nur wissen, wie die Geschichte weitergeht. Positiv möchte ich auch noch die lebendigen Dialoge erwähnen. Diese haben dem Werk Leben eingehaucht und konnten mich stets gut unterhalten, haben mir oftmals ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das Buch wird aus der Perspektive von der Protagonistin Lyra erzählt. Dadurch lernt man sie besser kennen, Lyra wirkt so nahbarer und als Leser erfährt man auch mehr über ihre Gedankengänge. Dies führt dazu, dass man ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Ich persönlich fand die Perspektive auch gut gewählt, weil man so näher an den Gedanken und Emotionen der sympathischen Protagonistin war.
Die Handlung an sich konnte mich ebenfalls überzeugen. Die Story ist rundum spannend. Permanent wird auf gekonnte und auf verschiedene Weise der Spannungsbogen oben gehalten. Die Seiten fliegen nur so dahin. Man möchte als Leser nur zu gerne wissen, wie es mit den Crucible- Spielen weitergeht oder wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Hierbei sollte man sich bewusst sein, dass diese Spiele Machtspiele sind und die griechischen Gottheiten ihre Finger im Spiel haben. Dies hat zur Folge, dass oftmals Blut vergossen wird und nicht wenige Aspekte gehen hier blutig aus. Im Verlauf des Buches muss man sich von dem ein oder anderen Charakter leider verabschieden. Mir persönlich hat hier der Mix zwischen actionreichen und teils blutigen Szenen im Austausch mit emotionalen Szenen, in denen sich die Charaktere entwickeln, gut gefallen – für mich persönlich war diese Mischung genau richtig. Die Wettkämpfe und die einzelnen Aufgaben der Götter haben hier die richtige Portion Spannung erzeugt, ich wollte hier einfach wissen wie es ausgeht.
Überzeugend fand ich auch die Charakterdarstellungen. Die Protagonistin Lyra hat eine ironische und selbstkritische Art an sich, welche mir gefallen hat. Oftmals hat sie mich zum Schmunzeln gebracht und hat Situationen aufgelockert. Auch mochte ich ihre toughe Art. Lyra ist mutig und kämpft für die Werte und Leute, welche ihr wichtig sind. Dabei trifft sie eine Entscheidung und steht dann auch zu dieser. Mir persönlich war Lyra sofort sympathisch und es hat mir Spaß bereitet, die Spiele an ihrer Seite zu bestreiten. Auch der Gott der Unterwelt Hades spielt in diesem Fantasy- Werk eine essentielle Rolle. Er hat viele Geheimnisse und es ist nicht leicht, sein Vertrauen zu gewinnen. Dennoch kämpft er auf diejenigen, welche ihm am Herzen liegen. Zu Beginn gibt er sich einfach nur lässig, aber Seite für Seite lernt man ihn besser kennen und erkennt seinen weichen Kern. Hades hat hier viele Seiten und es machte mir großen Spaß, diese Vielschichtigkeit zu erleben. Die Dialoge zwischen Lyra und Hades fand ich persönlich immer sehr unterhaltsam. Unterhaltsam fand ich auch die Darstellung von Zerberus, dem Höllenhund – dies waren die kleinen Details, welche dieses Werk so liebenswert gemacht haben. Aber auch die anderen Charaktere, sei es Gottheiten oder auch andere Mitspieler der Crucible- Spiele, sind recht gut ausgebarbeitet. Natürlich hat der ein oder andere Nebencharakter hier mehr Raum bekommen als ein anderer. Dennoch fand ich alle Charaktere schlüssig und konnten mich überzeugen, auch wenn ich teilweise natürlich gerne mehr über den ein oder anderen Charakter erfahren hätte. Aber dies hätte wahrscheinlich den Rahmen gesprengt.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich ein bisschen das Worldbuilding. Im Grunde ist es überzeugend dargestellt und in sich auch stimmig. Jedoch beruft sich die Autorin hier auf altbewährtes – mir fehlte ein bisschen das besondere Etwas. Aber dies ist wahrscheinlich meckern auf hohem Niveau.
Insgesamt konnte mich Abigail Owen mit ihrem Reihenauftakt „The games gods play – Schattenverführt“ richtig gut unterhalten, sowohl die Story als auch die Charaktere fand ich überzeugend. Positiv möchte ich auch noch die Sprecherin des Hörbuches Franziska Trunte hervorheben, sie hat dieses Hörbuch für mich in ein wahres Erlebnis verwandelt. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung der Reihe gespannt.
Klappentext:
Lyra hätte nie gedacht, dass ausgerechnet sie für die Crucible-Spiele ausgewählt werden könnte, bei denen die zwölf Gottheiten des Pantheons um die Vorherrschaft kämpfen. Doch ausgerechnet Hades, der geheimnisvolle Gott der Schatten und der Unterwelt, beruft sie als seine Championesse. Schon gar nicht hätte Lyra erwartet, dass Hades so … sexy ist. Tatsächlich entsteht zwischen den beiden eine unbestreitbare Nähe, je länger die Spiele andauern und je öfter Hades die Regeln für sie bricht. Denn Hades spielt aus ganz eigenen Motiven – und die könnten für Lyra in mehrfacher Hinsicht gefährlich werden ...
Mich persönlich hat bei diesem Werk der Klappentext interessiert, ich fand den Mix mit den Crucible- Spielen und den griechischen Gottheiten recht ansprechend. Voller Vorfreude habe ich mich daher in das Werk gestürzt und wurde definitiv nicht enttäuscht. Ich hatte keine großen Erwartungen, war einfach nur auf die Umsetzung der Idee gespannt und wurde dabei positiv überrascht.
Bei diesem Fantasy- Werk habe ich zum Hörbuch gegriffen. Dieses wird von Franziska Trunte vorgelesen. Bisher habe ich noch kein Hörbuch gehört, welches von ihr vorgelesen wurde. Doch Franziska Trunte hat mich persönlich positiv überrascht. Meist tue ich mich etwas schwer mit weiblichen Vorlesestimmen, doch hier wird gekonnt das Hörbuch in Szene gesetzt. Mir hat hier sowohl das Tempo gefallen, als auch die Art der Betonung. Mit Freude wird hier der Inhalt des Buches vorgelesen und es hat mir Spaß gemacht, diesem Hörbuch zu lauschen. Auch fand ich die Stimme von Franziska Trunte recht angenehm, sodass dies ein wahres Hörerlebnis wurde. Ich war von der Umsetzung positiv überrascht und die Sprecherin hat dafür gesorgt, dass ich dies zu einem Hörerlebnis für mich wurde – nur zu gerne habe ich ihrer Stimme und auch der Story gelauscht.
Zu Beginn wird man gleich in das Buch hineingeworfen und lernt die Protagonistin und ihre Situation kennen. Sie lebt bei einer Diebesgilde und wurde mit einem göttlichen Fluch belegt, der dazu führt, dass sie nicht geliebt werden kann. Daher führt Lyra ein ziemlich isoliertes Leben und hadert daher mit ihrem Schicksal. Mir persönlich hat dieser direkte Einstieg ziemlich gut gefallen. Als Leser ist man sofort mitten im Geschehen und wird dennoch Stück für Stück in diese Welt eingeführt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht, sodass die Seiten nur so dahinfliegen – oder in meinem Fall die Hörminuten. Gebannt habe ich gelauscht und wollte einfach nur wissen, wie die Geschichte weitergeht. Positiv möchte ich auch noch die lebendigen Dialoge erwähnen. Diese haben dem Werk Leben eingehaucht und konnten mich stets gut unterhalten, haben mir oftmals ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das Buch wird aus der Perspektive von der Protagonistin Lyra erzählt. Dadurch lernt man sie besser kennen, Lyra wirkt so nahbarer und als Leser erfährt man auch mehr über ihre Gedankengänge. Dies führt dazu, dass man ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Ich persönlich fand die Perspektive auch gut gewählt, weil man so näher an den Gedanken und Emotionen der sympathischen Protagonistin war.
Die Handlung an sich konnte mich ebenfalls überzeugen. Die Story ist rundum spannend. Permanent wird auf gekonnte und auf verschiedene Weise der Spannungsbogen oben gehalten. Die Seiten fliegen nur so dahin. Man möchte als Leser nur zu gerne wissen, wie es mit den Crucible- Spielen weitergeht oder wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Hierbei sollte man sich bewusst sein, dass diese Spiele Machtspiele sind und die griechischen Gottheiten ihre Finger im Spiel haben. Dies hat zur Folge, dass oftmals Blut vergossen wird und nicht wenige Aspekte gehen hier blutig aus. Im Verlauf des Buches muss man sich von dem ein oder anderen Charakter leider verabschieden. Mir persönlich hat hier der Mix zwischen actionreichen und teils blutigen Szenen im Austausch mit emotionalen Szenen, in denen sich die Charaktere entwickeln, gut gefallen – für mich persönlich war diese Mischung genau richtig. Die Wettkämpfe und die einzelnen Aufgaben der Götter haben hier die richtige Portion Spannung erzeugt, ich wollte hier einfach wissen wie es ausgeht.
Überzeugend fand ich auch die Charakterdarstellungen. Die Protagonistin Lyra hat eine ironische und selbstkritische Art an sich, welche mir gefallen hat. Oftmals hat sie mich zum Schmunzeln gebracht und hat Situationen aufgelockert. Auch mochte ich ihre toughe Art. Lyra ist mutig und kämpft für die Werte und Leute, welche ihr wichtig sind. Dabei trifft sie eine Entscheidung und steht dann auch zu dieser. Mir persönlich war Lyra sofort sympathisch und es hat mir Spaß bereitet, die Spiele an ihrer Seite zu bestreiten. Auch der Gott der Unterwelt Hades spielt in diesem Fantasy- Werk eine essentielle Rolle. Er hat viele Geheimnisse und es ist nicht leicht, sein Vertrauen zu gewinnen. Dennoch kämpft er auf diejenigen, welche ihm am Herzen liegen. Zu Beginn gibt er sich einfach nur lässig, aber Seite für Seite lernt man ihn besser kennen und erkennt seinen weichen Kern. Hades hat hier viele Seiten und es machte mir großen Spaß, diese Vielschichtigkeit zu erleben. Die Dialoge zwischen Lyra und Hades fand ich persönlich immer sehr unterhaltsam. Unterhaltsam fand ich auch die Darstellung von Zerberus, dem Höllenhund – dies waren die kleinen Details, welche dieses Werk so liebenswert gemacht haben. Aber auch die anderen Charaktere, sei es Gottheiten oder auch andere Mitspieler der Crucible- Spiele, sind recht gut ausgebarbeitet. Natürlich hat der ein oder andere Nebencharakter hier mehr Raum bekommen als ein anderer. Dennoch fand ich alle Charaktere schlüssig und konnten mich überzeugen, auch wenn ich teilweise natürlich gerne mehr über den ein oder anderen Charakter erfahren hätte. Aber dies hätte wahrscheinlich den Rahmen gesprengt.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich ein bisschen das Worldbuilding. Im Grunde ist es überzeugend dargestellt und in sich auch stimmig. Jedoch beruft sich die Autorin hier auf altbewährtes – mir fehlte ein bisschen das besondere Etwas. Aber dies ist wahrscheinlich meckern auf hohem Niveau.
Insgesamt konnte mich Abigail Owen mit ihrem Reihenauftakt „The games gods play – Schattenverführt“ richtig gut unterhalten, sowohl die Story als auch die Charaktere fand ich überzeugend. Positiv möchte ich auch noch die Sprecherin des Hörbuches Franziska Trunte hervorheben, sie hat dieses Hörbuch für mich in ein wahres Erlebnis verwandelt. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung der Reihe gespannt.