„Ich heiße Melody Bittersweet, und ich sehe tote Menschen.“

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Mit nur einem Satz schafft es das Buch, genau den richtigen Ton zu treffen: humorvoll, leicht schräg und gleichzeitig vielversprechend. Dieser Einstieg spiegelt den Witz und den außergewöhnlichen Inhalt der Geschichte perfekt wider und weckt unmittelbar die Lust, weiterzulesen.
Auch der Artstil des Covers hat mich von Anfang an begeistert. Er wirkt originell, charmant und geheimnisvoll zugleich und lässt erahnen, dass einen hier eine besondere Geschichte erwartet. Seit ich von der bevorstehenden Erscheinung des Buches erfahren habe, habe ich dem Erscheinungstermin regelrecht entgegengefiebert. Umso größer war meine Freude, als ich das Buch schließlich bei Vorablesen entdeckt habe – ich konnte es kaum erwarten, endlich in die Leseprobe einzutauchen.
Die bisher vorgestellten Charaktere haben bei mir direkt einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie sind farbenfroh, individuell und mit viel Liebe zum Detail beschrieben, sodass sie sofort lebendig vor Augen stehen. Jeder von ihnen bringt seine ganz eigene Persönlichkeit mit, was die Geschichte besonders abwechslungsreich und unterhaltsam macht. Besonders spannend wirkt die Umsetzung des Geisterthemas, das auf erfrischend natürliche Weise in den Alltag eingebunden ist. Die Selbstverständlichkeit der Erscheinungen sowie der unterschiedliche Umgang von Melody und ihrer Familie mit den Geistern erscheinen sehr sympathisch und vielversprechend. Schon jetzt bin ich sehr gespannt darauf, wie sich die Handlung weiterentwickeln wird, und freue mich besonders darauf, Little Art näher kennenzulernen. Dieses Buch hat mein Interesse definitiv geweckt und macht große Lust auf mehr.