Coole Idee, konnte mich aber nicht ganz überzeugen.

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mels.buecherwelten Avatar

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The Girls Ghostbusting Agency war mein erstes Buch der Autorin und sowohl Cover als auch Klappentext haben mich direkt angesprochen.

Der Einstieg fiel mir leicht und der Schreibstil war angenehm flüssig und locker, wodurch ich gut durch die Geschichte gekommen bin. Es gab auch einige humorvolle Stellen im Buch, bei denen ich sehr schmunzeln musste.

Die Grundidee rund um die Geisterjagd fand ich richtig spannend, allerdings konnte mich die Umsetzung leider nicht ganz überzeugen. Die Handlung ist für mich größtenteils eher vor sich hingeplätschert und ich hatte mir deutlich mehr Spannung und vor allem mehr spooky Vibes gewünscht. Dadurch hatte die Geschichte für mich leider auch einige Längen und hat sich etwas gezogen. Teilweise hat es sich auch gar nicht so angefühlt, als wären sie wirklich auf Geisterjagd, was ich ebenfalls ein bisschen schade fand.

Was mir hingegen gut gefallen hat, war das Rätsel rund um den Übeltäter und wie es sich letztendlich aufklärt.

Die „Liebesgeschichte“ konnte mich leider auch nicht wirklich abholen. Es wirkte eher wie reine körperliche Anziehung, was ja auch immer wieder im Buch betont wird und weniger wie eine emotionale Verbindung.

Es gab aber auch ein paar Highlights. Der Mops war einfach großartig und Arty mochte ich mit seiner süßen, leicht trotteligen und trockenen Art ebenfalls sehr gerne.

Zusammenfassend war es coole Idee mit viel Potenzial, das für mich leider nicht ganz ausgeschöpft wurde. Insgesamt eine nette Geschichte für zwischendurch, die mich aber emotional nicht wirklich erreichen konnte.