Ganz nette Geschichte – leider mit wenig Plot
In “The Girls Ghostbusting Agency” von Josie Silver gründen die Freundinnen Melody und Marina ebendiese Agentur, da Josie, so wie schon ihre Vorfahrinnen, Geister sehen kann und mit ihnen reden kann. Dadurch möchte sie Orte, in denen es spukt, und die Geister, die diese bewohnen, befreien, denn meist gibt es noch ungelöste Konflikte oder Probleme im Diesseits. Bei ihrem ersten Fall müssen sie sich außerdem mit Melodys Ex Leo Dark und dem Journalisten Fletcher Gunn rumschlagen, die Melody das Leben und den Fall schwer machen und zwischenmenschlich passiert dann auch so einiges.
Ich fand die Prämisse, dass Figuren in dem Buch mit Geistern sprechen und so Konflikte oder Mysterien aus der Vergangenheit aufarbeiten, erstmal sehr vielversprechend. Leider ist das Buch aber nicht besonders spannend und hatte für mich keine Plottwists oder interessante Entwicklungen. Weder im zu lösenden Mordfall noch im persönlichen (Liebes-)Leben von Melody ist wirklich viel überraschendes passiert und ich war teilweise etwas gelangweilt und tat mir schwer, der Geschichte zu folgen, weil viele random oder nicht nachvollziehbare Dinge gesagt und getan wurden. Selbst die Kapitelsetzung und die kurzen Zwischenkapitel waren für mich komplett unsinnig wirr.
Die Geschichte an sich wäre nett und einigermaßen unterhaltsam, wenn die Übersetzung nicht so unerträglich wäre. Ich meine das gar nicht böse, aber die Sprache und Wörter, die in der deutschen Übersetzung verwendet wurden, sind so altbacken und unnatürlich zu lesen. Niemand, egal ob jung oder alt, redet so, oder geht es nur mir so? Ich habe dieses Problem oft, dass mir übersetzte Bücher oft hochgestochen vorkommen und ich deshalb schlecht in die Geschichte, die Figuren und die Welt reinkomme, weil es sich so unnatürlich und unecht anfühlt. Aber selten fiel es mir so schwer.
Ich konnte leider selten einem Buch, das ich fertiggelesen habe, so wenig abgewinnen, aber vielleicht bin ich auch nicht die Zielgruppe und ich hinterlasse diese Rezension mit einem schlechten Gewissen, dass ich so wenig Gutes an dem Buch gelassen habe. Ich glaube, es fließt so viel Arbeit und Wissen und Talent in das Schreiben und in das Übersetzen einer Geschichte und tue mir wirklich schwer, diese Arbeit dann zu kritisieren, aber ich musste ja irgendwas in diese Rezension schreiben und wollte auch ehrlich sein. Ich hoffe, viele andere Leser*innen hatten große Freude an dem Buch :)
Ich fand die Prämisse, dass Figuren in dem Buch mit Geistern sprechen und so Konflikte oder Mysterien aus der Vergangenheit aufarbeiten, erstmal sehr vielversprechend. Leider ist das Buch aber nicht besonders spannend und hatte für mich keine Plottwists oder interessante Entwicklungen. Weder im zu lösenden Mordfall noch im persönlichen (Liebes-)Leben von Melody ist wirklich viel überraschendes passiert und ich war teilweise etwas gelangweilt und tat mir schwer, der Geschichte zu folgen, weil viele random oder nicht nachvollziehbare Dinge gesagt und getan wurden. Selbst die Kapitelsetzung und die kurzen Zwischenkapitel waren für mich komplett unsinnig wirr.
Die Geschichte an sich wäre nett und einigermaßen unterhaltsam, wenn die Übersetzung nicht so unerträglich wäre. Ich meine das gar nicht böse, aber die Sprache und Wörter, die in der deutschen Übersetzung verwendet wurden, sind so altbacken und unnatürlich zu lesen. Niemand, egal ob jung oder alt, redet so, oder geht es nur mir so? Ich habe dieses Problem oft, dass mir übersetzte Bücher oft hochgestochen vorkommen und ich deshalb schlecht in die Geschichte, die Figuren und die Welt reinkomme, weil es sich so unnatürlich und unecht anfühlt. Aber selten fiel es mir so schwer.
Ich konnte leider selten einem Buch, das ich fertiggelesen habe, so wenig abgewinnen, aber vielleicht bin ich auch nicht die Zielgruppe und ich hinterlasse diese Rezension mit einem schlechten Gewissen, dass ich so wenig Gutes an dem Buch gelassen habe. Ich glaube, es fließt so viel Arbeit und Wissen und Talent in das Schreiben und in das Übersetzen einer Geschichte und tue mir wirklich schwer, diese Arbeit dann zu kritisieren, aber ich musste ja irgendwas in diese Rezension schreiben und wollte auch ehrlich sein. Ich hoffe, viele andere Leser*innen hatten große Freude an dem Buch :)