Who you gonna call? Melody Bittersweet
Das Cover ist witzig und passt gut zum Inhalt (wenn auch ein Detail nicht stimmt: der Mops, der später in der Handlung auftaucht, müsste einohrig sein!). Ich habe eine Menge Spaß beim Lesen gehabt, das schon einmal vorweg. Melody Bittersweet sieht tote Menschen, wie auch ihre Familie allgemein es tut. Während ihre Mom und Grandmom dies für eine Vermittlung zwischen Angehörigen und Verstorbenen nutzen, will Melody auf eigenen Füßen stehen - ihre Idee: eine Agentur, die unglückliche Geister erlösen soll. Melody, ihre Familie und die Freundin sind liebenswert und schräg wie auch Artie, der die Mädels bei der Agentur unterstützt. Die andere beiden männlichen Charaktere blieben für mich leider blass, beim Ex wurde viel Potenzial verschenkt und beim Journalisten kam es mir so vor, als wäre er nur um des Spices wegen da. Das ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt. Die Handlung selbst ist spannend, der Cold Case, der aufgeklärt werden soll ebenso und die popkulturellen und nerdy Anspielungen sind richtig klasse. Ein gelungener Reihenauftakt!