Romeo und Giulietta
„Weißt du noch, was ich dir über Vertrauen gesagt habe? Dass es zerbrechlich ist wie Glas: Es bricht ohne Vorwarnung.“
FBI-Agent Dwight soll im neu eröffneten Restaurant „Villa´s“ unter dem Decknamen Romeo Corelli als Koch anheuern, um sich das Vertrauen der Familie zu erschleichen und Verbindungen zur Unterwelt aufzudecken. Zu dumm nur, dass er es schafft, Julia, die Tochter des Chefs, direkt gegen sich aufzubringen. Die Lösung scheint eine „Honey Trap“, in die er die schöne Giulietta locken soll.
Romeo und Julia also. Das Buch beginnt wie eine mustergültige Sammlung von Klischees mit einem Vater wie dem Paten, einem Lolli-nuckelnden-FBI-Agenten, der selbstverständlich auf Sterneniveau kochen kann – ach ja, und die liebe Julia hat ein Stoma, so dass auch der Bereich Tragik ausreichend abgedeckt ist.
AAAAABER: Wenn man einmal den klischeebehafteten und beinahe lächerlich anmutenden Auftakt tapfer überstanden hat, wird man wider Erwarten mit einer wahnsinnig unterhaltsamen Story belohnt. Die wirklich schöne Lovestory zwischen Julia und Romeo beginnt mit einem witzigen Konkurrenzkampf der beiden einschließlich amüsanter Wortgefechte, aber immer geprägt von Romeos falscher Identität und der damit einhergehenden Lüge. Durch Julias gesundheitliche Probleme schwimmt die Geschichte nicht nur lustig an der Oberfläche, sondern der Umgang mit dem Stoma-Beutel wird offen und schonungslos thematisiert. Trotzdem driftet die Story nie in die Dramatik ab, sondern der schräge Humor schenkt beim Lesen die zu einer solchen RomCom gehörende Leichtigkeit. Mein Favorit war Romeos Chef, der ihm immer abstrusere Strafversetzungen androhte, etwa nach Minnesota ins Amt für die Genehmigung zum Pilzesammeln!
Mein Fazit: Der Einstieg ist ziemlich „drüber“, aber danach beginnt die Story wunderbar zu köcheln, gewürzt mit viel Humor, aber auch Gefühl und einer wohldosierten Prise Spice.
FBI-Agent Dwight soll im neu eröffneten Restaurant „Villa´s“ unter dem Decknamen Romeo Corelli als Koch anheuern, um sich das Vertrauen der Familie zu erschleichen und Verbindungen zur Unterwelt aufzudecken. Zu dumm nur, dass er es schafft, Julia, die Tochter des Chefs, direkt gegen sich aufzubringen. Die Lösung scheint eine „Honey Trap“, in die er die schöne Giulietta locken soll.
Romeo und Julia also. Das Buch beginnt wie eine mustergültige Sammlung von Klischees mit einem Vater wie dem Paten, einem Lolli-nuckelnden-FBI-Agenten, der selbstverständlich auf Sterneniveau kochen kann – ach ja, und die liebe Julia hat ein Stoma, so dass auch der Bereich Tragik ausreichend abgedeckt ist.
AAAAABER: Wenn man einmal den klischeebehafteten und beinahe lächerlich anmutenden Auftakt tapfer überstanden hat, wird man wider Erwarten mit einer wahnsinnig unterhaltsamen Story belohnt. Die wirklich schöne Lovestory zwischen Julia und Romeo beginnt mit einem witzigen Konkurrenzkampf der beiden einschließlich amüsanter Wortgefechte, aber immer geprägt von Romeos falscher Identität und der damit einhergehenden Lüge. Durch Julias gesundheitliche Probleme schwimmt die Geschichte nicht nur lustig an der Oberfläche, sondern der Umgang mit dem Stoma-Beutel wird offen und schonungslos thematisiert. Trotzdem driftet die Story nie in die Dramatik ab, sondern der schräge Humor schenkt beim Lesen die zu einer solchen RomCom gehörende Leichtigkeit. Mein Favorit war Romeos Chef, der ihm immer abstrusere Strafversetzungen androhte, etwa nach Minnesota ins Amt für die Genehmigung zum Pilzesammeln!
Mein Fazit: Der Einstieg ist ziemlich „drüber“, aber danach beginnt die Story wunderbar zu köcheln, gewürzt mit viel Humor, aber auch Gefühl und einer wohldosierten Prise Spice.