Unterhaltung statt Authentizität

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kgranger Avatar

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The Heat is on. Something is cooking between us von Felicia Kingsley ist genau das, was es verspricht: eine leichte, romantische und sehr unterhaltsame Story, die sich perfekt für entspannte Lesestunden eignet. Ich hatte viel Spaß mit dem Buch, auch wenn ich zwischendurch öfter schmunzeln musste, weil die Handlung nicht immer besonders realitätsnah ist.

Die Grundidee ist herrlich absurd und charmant zugleich: Ein FBI-Agent, der undercover als Koch in einem italienischen Familienrestaurant arbeitet, um eine mögliche Mafia-Verbindung aufzudecken. Dwight ist überzeugt, dass er diesen Auftrag problemlos meistert – bis er auf Julia trifft, die schlagfertige Tochter des Restaurantbesitzers, die ihm das Leben ganz schön schwer macht. Zwischen Wortgefechten, Küchenchaos und knisternder Spannung entwickelt sich eine Romance, die von Anfang an Spaß macht.

Als jemand, der selbst sehr kochbegeistert ist, war für mich allerdings klar: Dieser „Koch“ wäre sofort aufgeflogen. Einige Details rund ums Kochen wirken eher wie Kulisse als wie echte Küche – aber das habe ich schnell akzeptiert, denn das Buch will gar kein realistischer Thriller sein, sondern eine romantische Komödie mit Tempo und Humor. Und das gelingt Felicia Kingsley wirklich gut.

Die Dialoge sind witzig, die Chemie zwischen den Figuren stimmt, und die Geschichte liest sich einfach locker weg. Auch wenn man nicht alles ernst nehmen sollte, sorgt das Buch für gute Laune und genau die richtige Portion Drama, Romance und Humor.

Für mich sind es solide 4 Sterne: nicht perfekt, aber absolut unterhaltsam – und genau richtig, wenn man Lust auf eine leichte, heiße Love Story mit einem Augenzwinkern hat.