Cozy Fantasy im Mittelaltersetting
The House Witch war für mich die perfekte cozy Fantasy. Es ist diese Art von Fantasybuch, die man einfach gemütlich wegliest. Man erwartet hier weniger große Schlachten und permanentes Drama und bekommt dafür viel Atmosphäre, Humor und Figuren, mit denen man gerne Zeit verbringt. Fin als Protagonist mochte ich wirklich sehr und ich mochte es auch, dass diese Geschichte aus einer männlichen Perspektive erzählt ist. Er ist kein typischer Fantasyheld, sondern jemand, der lieber kocht, sich um andere kümmert und dabei trotzdem mehr Macht besitzt, als viele denken. Gerade diese Mischung aus ruhiger Magie und seinem eher unaufgeregten Charakter hat das Buch für mich getragen. Auch Kraken hat natürlich sofort einen Platz in meinem Herzen bekommen.
Die Geschichte lebt vor allem von den Interaktionen zwischen den Figuren und dem Leben am Hof. Die Atmosphäre war für mich an vielen Stellen greifbar und sehr lebendig. Vieles entwickelt sich eher langsam, aber genau das passt zu diesem cozy Fantasy-Vibe. Die Romance bleibt eher dezent im Hintergrund und entwickelt sich angenehm natürlich, ohne ständig alles zu überschatten.
Besonders mochte ich die Kombination aus mittelalterlichem Setting, Magie und dieser fast schon alltäglichen Schlossatmosphäre mit Küche, Gerüchten und Intrigen. Gleichzeitig werden auch Themen wie Rollenbilder oder Machtstrukturen eingebaut, ohne dass es zu schwer wirkt.
Man sollte hier allerdings keine actiongeladene High Fantasy erwarten. Das Buch nimmt sich Zeit für seine Welt und seine Figuren. An manchen Stellen war es mir dadurch etwas zu ruhig, insgesamt hatte ich aber wirklich viel Spaß damit und freue mich definitiv auf die Fortsetzung.
Die Geschichte lebt vor allem von den Interaktionen zwischen den Figuren und dem Leben am Hof. Die Atmosphäre war für mich an vielen Stellen greifbar und sehr lebendig. Vieles entwickelt sich eher langsam, aber genau das passt zu diesem cozy Fantasy-Vibe. Die Romance bleibt eher dezent im Hintergrund und entwickelt sich angenehm natürlich, ohne ständig alles zu überschatten.
Besonders mochte ich die Kombination aus mittelalterlichem Setting, Magie und dieser fast schon alltäglichen Schlossatmosphäre mit Küche, Gerüchten und Intrigen. Gleichzeitig werden auch Themen wie Rollenbilder oder Machtstrukturen eingebaut, ohne dass es zu schwer wirkt.
Man sollte hier allerdings keine actiongeladene High Fantasy erwarten. Das Buch nimmt sich Zeit für seine Welt und seine Figuren. An manchen Stellen war es mir dadurch etwas zu ruhig, insgesamt hatte ich aber wirklich viel Spaß damit und freue mich definitiv auf die Fortsetzung.