Cozy Fantasy mit etwas Längen
Im Mittelpunkt steht Finlay Ashowan, der als königlicher Koch am Hof von Daxaria beginnt. Was niemand ahnt: Er ist eine Haushexe – jemand, der mit alter, schützender Magie arbeitet und mit seinem feinen Gespür für Menschen und Mahlzeiten sowohl die Küche als auch das gesamte Hofleben positiv beeinflusst. An seiner Seite befinden sich das schwarze Kätzchen Kraken sowie weitere Figuren wie der kleine Prinz Eric und die höfische Gesellschaft, die zunehmend in politische Spannungen und Intrigen verwickelt wird.
Der Klappentext verspricht bereits viel: Magie zwischen dampfenden Kesseln, höfische Intrigen, eine bedrohliche politische Lage und eine Geschichte voller Abenteuer, Leidenschaft und Prophezeiungen. Genau diese Mischung findet sich auch im Buch wieder.
Besonders überzeugen konnte mich der flüssige, sehr anschauliche Schreibstil. Die Atmosphäre ist durchgehend „cozy“ und lädt zum Wohlfühlen ein. Auch die Figuren – allen voran Fin, Kraken und der kleine Prinz Eric – sind sehr charmant gestaltet und tragen viel zur Herzlichkeit der Geschichte bei. Der Found-Family-Trope ist hier definitiv ein großes Highlight.
Trotz dieser positiven Aspekte hatte ich jedoch auch Kritikpunkte. Mit 624 Seiten wirkt das Buch an vielen Stellen zu ausufernd. Zwischendurch zieht sich die Handlung deutlich, und es werden viele Nebenfiguren eingeführt, die zunächst kaum Relevanz für die Haupthandlung haben. Dadurch entsteht teilweise der Eindruck, dass der rote Faden etwas verloren geht.
Zudem wurden zwei zentrale Themen der Geschichte für meinen Geschmack nicht vollständig ausgearbeitet. Ich gehe jedoch davon aus, dass diese in den Folgebänden der Reihe noch eine größere Rolle spielen werden – ebenso wie einige der angedeuteten Figuren und Handlungsstränge.
Insgesamt ist The House Witch ein sehr atmosphärischer und magischer Reihenauftakt mit großem Wohlfühlfaktor, der jedoch straffer erzählt sein könnte. Etwa 200 Seiten weniger hätten der Geschichte vermutlich gutgetan.
⭐️⭐️⭐️⭐️ 4 von 5 Sternen
Fazit:
Eine charmante Cozy Fantasy mit starken Charakteren, schöner Magie und viel Herz – aber auch mit einigen Längen und offenen Fragen, die hoffentlich in den Folgebänden aufgegriffen werden.
Der Klappentext verspricht bereits viel: Magie zwischen dampfenden Kesseln, höfische Intrigen, eine bedrohliche politische Lage und eine Geschichte voller Abenteuer, Leidenschaft und Prophezeiungen. Genau diese Mischung findet sich auch im Buch wieder.
Besonders überzeugen konnte mich der flüssige, sehr anschauliche Schreibstil. Die Atmosphäre ist durchgehend „cozy“ und lädt zum Wohlfühlen ein. Auch die Figuren – allen voran Fin, Kraken und der kleine Prinz Eric – sind sehr charmant gestaltet und tragen viel zur Herzlichkeit der Geschichte bei. Der Found-Family-Trope ist hier definitiv ein großes Highlight.
Trotz dieser positiven Aspekte hatte ich jedoch auch Kritikpunkte. Mit 624 Seiten wirkt das Buch an vielen Stellen zu ausufernd. Zwischendurch zieht sich die Handlung deutlich, und es werden viele Nebenfiguren eingeführt, die zunächst kaum Relevanz für die Haupthandlung haben. Dadurch entsteht teilweise der Eindruck, dass der rote Faden etwas verloren geht.
Zudem wurden zwei zentrale Themen der Geschichte für meinen Geschmack nicht vollständig ausgearbeitet. Ich gehe jedoch davon aus, dass diese in den Folgebänden der Reihe noch eine größere Rolle spielen werden – ebenso wie einige der angedeuteten Figuren und Handlungsstränge.
Insgesamt ist The House Witch ein sehr atmosphärischer und magischer Reihenauftakt mit großem Wohlfühlfaktor, der jedoch straffer erzählt sein könnte. Etwa 200 Seiten weniger hätten der Geschichte vermutlich gutgetan.
⭐️⭐️⭐️⭐️ 4 von 5 Sternen
Fazit:
Eine charmante Cozy Fantasy mit starken Charakteren, schöner Magie und viel Herz – aber auch mit einigen Längen und offenen Fragen, die hoffentlich in den Folgebänden aufgegriffen werden.