cozy Fantasy zum Eintauchen
Endlich mal wieder Cozy Fantasy. Nach Magie und Milchschaum und den Nachfolgern bzw. Vorgängern konnte mich nichts mehr so richtig reizen. Bis mir die Beschreibung zu House Witch in die Hände fiel.
Ein Königreich an der Schwelle des Krieges, ein Koch, der mit sich selbst kämpft und eine Umgebung, die reichlich kleinere Spannungen verspricht.
Genau das hat die Autorin auch geliefert. Ich habe mich nach einem anstrengenden Arbeitstag darauf gefreut, zurück zu Finley Ashowan und die Küche am Hof von Daxaria zu eilen. Ich wollte mich wie der kleine Kater - Kraken - zusammenrollen, die Wärme des Küchenfeuers genießen und daran glauben, dass irgendwie alles gut wird. Und das über 600 Seiten hinweg.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, ich versank sehr schnell in dieser Welt und habe mich wohlgefühlt. Es ist ein heimeliges Buch voller zwischenmenschlicher Konflikte. Es geht nicht um spice, es geht nicht um Romantasy, es geht um Identität, sich finden, zu sich stehen, für seine Überzeugungen einzustehen, einen Platz zu finden und sich selbst und anderen gutzutun. Das eine gelingt mehr, das andere weniger gut. Die leise Liebesgeschichte, die sich durch das Buch zieht passt gut in das Gesamtgefüge.
Dennoch habe ich auch 1-2 winzige Kritikpunkte. Bei der Charakterentwicklung habe ich das Gefühl, dass sich jeder stärker als Finley Ashowan - der Protagonist - entwickelt. Und im letzten Drittel hatte das Buch, das sonst vor Gemütlichkeit überquoll, doch die ein oder andere Länge.
Das sind aber Kleinigkeiten, denn ich kann es kaum erwarten, dass auch der zweite Teil (und folgende) ins deutsche übersetzt werden.
Alles in allem ist das ein Buch für Leser, die Hexengeschichten in einem mittelalterlichen Setting lieben und auf große Kriege verzichten können.
Ein Königreich an der Schwelle des Krieges, ein Koch, der mit sich selbst kämpft und eine Umgebung, die reichlich kleinere Spannungen verspricht.
Genau das hat die Autorin auch geliefert. Ich habe mich nach einem anstrengenden Arbeitstag darauf gefreut, zurück zu Finley Ashowan und die Küche am Hof von Daxaria zu eilen. Ich wollte mich wie der kleine Kater - Kraken - zusammenrollen, die Wärme des Küchenfeuers genießen und daran glauben, dass irgendwie alles gut wird. Und das über 600 Seiten hinweg.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, ich versank sehr schnell in dieser Welt und habe mich wohlgefühlt. Es ist ein heimeliges Buch voller zwischenmenschlicher Konflikte. Es geht nicht um spice, es geht nicht um Romantasy, es geht um Identität, sich finden, zu sich stehen, für seine Überzeugungen einzustehen, einen Platz zu finden und sich selbst und anderen gutzutun. Das eine gelingt mehr, das andere weniger gut. Die leise Liebesgeschichte, die sich durch das Buch zieht passt gut in das Gesamtgefüge.
Dennoch habe ich auch 1-2 winzige Kritikpunkte. Bei der Charakterentwicklung habe ich das Gefühl, dass sich jeder stärker als Finley Ashowan - der Protagonist - entwickelt. Und im letzten Drittel hatte das Buch, das sonst vor Gemütlichkeit überquoll, doch die ein oder andere Länge.
Das sind aber Kleinigkeiten, denn ich kann es kaum erwarten, dass auch der zweite Teil (und folgende) ins deutsche übersetzt werden.
Alles in allem ist das ein Buch für Leser, die Hexengeschichten in einem mittelalterlichen Setting lieben und auf große Kriege verzichten können.