Enttäuschendes Menü
Finlay Ashowan ist der neue königliche Koch. Doch nicht nur in der Essenszubereitung hat er eine Begabung; Fin ist außerdem einen Hexe. Eine Haushexe, um genau zu sein.
So schafft er es, dass er ein ganzes Schloss mit mehreren Mahlzeiten täglich versorgen kann, obwohl er nur 4 Angestellte beschäftigt.
Schnell wird das Königspaar auf den seltsamen neuen Angestellten aufmerksam. Es dauert nicht lange und Fin hat bei König, Königin und deren Sohn ein Stein im Brett. Doch nicht überall ist er so beliebt. Sein Sinn für Gerechtigkeit und sein Beschützerinstinkt trifft gerade bei den Rittern auf Gegenwind. Doch Fin wäre nicht Fin, wenn er dieses Problem nicht in den Griff bekommen würde.
Schon von seinem ersten Tag an hat eine gewisse Lady Jenoure ein Interesse an dem Koch. Die beiden tänzeln ziemlich um einander herum, wobei sie sich nichts schenken und beide äußerst gute Wortgefechte zu führen wissen.
Doch es ist nicht alles schön in Fins neuer Umgebung. Es droht ein Krieg und damit auch, dass ihn seine Vergangenheit - genauer gesagt sein brutaler Vater - ihn einholt.
Das klingt eigentlich ganz spannend. Ist es nur leider nicht. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde leider sehr enttäuscht. In anderen Rezensionen und Kurzmeinungen fällt oft das Wort "cosy", also gemütlich. Ich habe schon einige cosy Fantasy-Bücher gelesen, die wirklich dem Wort gerecht werden. Dieses Buch hier ist leider nur langweilig. Es gab nur sehr wenige Szenen, die ich wirklich interessant fand, aber es wurden stetig neue Nebenhandlungen eröffnet und man wusste gar nicht, was das jetzt bringen soll. Zwei Mal liest man aus der Sicht des Katers Kraken, wieso? Das weiß man nicht, wird nicht klar. Leider wird das bis zum Ende des Bandes auch nicht besser. Ich weiß, es ist der erste Band einer Reihe. Jedoch sollte doch irgendeine Handlung, irgendeine Storyline, einfach irgendwas doch trotzdem am Ende des ersten Bandes mal aufgeklärt werden. Nichts. Es ist einfach zu Ende und als Leser bleibt man auch auf nichts und ohne Antworten sitzen. Sehr schade.
Die Charaktere an sich waren ganz gut, aber auch nicht berauschend. Jede Figur für sich hat sich irgendwie entwickelt, aber sich auch immer ziemlich sprunghaft verhalten. Außer der Prinz und die Königin vielleicht, aber das war's dann auch.
Was ebenfalls ziemlich störend ist und ich zum Glück auch schon in anderen Rezensionen gelesen habe, ist der übermäßige und verherrlichende Alkoholverzehr. Ja, es ist eine Geschichte mit Rittern in einem Schloss und so weiter. Aber es muss nicht alle 3-4 Kapitel sich so derbe besoffen werden, dass sogar der König für einen Tag außer Gefecht gesetzt wird. Schlechte Witze auf einen bestimmten Namen bezogen, kritischer Umgang mit Homosexualität und dann wieder nicht kritisch. Die Geschichte wirkt dadurch immer wieder sehr unreif.
Ich werde die Reihe nicht weiterlesen, weil diese 600 Seiten leider einfach nur langweilig waren. Die beiden Sterne gibt's für die paar Szenen, die die Geschichte mal voran gebracht haben oder einfach nett zu lesen waren (z.B. Szenen mit dem Prinzen) und die hübsche Gestaltung vom Buch (Cover, Schnitt, Endpapers), mehr kann ich leider nicht geben.
So schafft er es, dass er ein ganzes Schloss mit mehreren Mahlzeiten täglich versorgen kann, obwohl er nur 4 Angestellte beschäftigt.
Schnell wird das Königspaar auf den seltsamen neuen Angestellten aufmerksam. Es dauert nicht lange und Fin hat bei König, Königin und deren Sohn ein Stein im Brett. Doch nicht überall ist er so beliebt. Sein Sinn für Gerechtigkeit und sein Beschützerinstinkt trifft gerade bei den Rittern auf Gegenwind. Doch Fin wäre nicht Fin, wenn er dieses Problem nicht in den Griff bekommen würde.
Schon von seinem ersten Tag an hat eine gewisse Lady Jenoure ein Interesse an dem Koch. Die beiden tänzeln ziemlich um einander herum, wobei sie sich nichts schenken und beide äußerst gute Wortgefechte zu führen wissen.
Doch es ist nicht alles schön in Fins neuer Umgebung. Es droht ein Krieg und damit auch, dass ihn seine Vergangenheit - genauer gesagt sein brutaler Vater - ihn einholt.
Das klingt eigentlich ganz spannend. Ist es nur leider nicht. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde leider sehr enttäuscht. In anderen Rezensionen und Kurzmeinungen fällt oft das Wort "cosy", also gemütlich. Ich habe schon einige cosy Fantasy-Bücher gelesen, die wirklich dem Wort gerecht werden. Dieses Buch hier ist leider nur langweilig. Es gab nur sehr wenige Szenen, die ich wirklich interessant fand, aber es wurden stetig neue Nebenhandlungen eröffnet und man wusste gar nicht, was das jetzt bringen soll. Zwei Mal liest man aus der Sicht des Katers Kraken, wieso? Das weiß man nicht, wird nicht klar. Leider wird das bis zum Ende des Bandes auch nicht besser. Ich weiß, es ist der erste Band einer Reihe. Jedoch sollte doch irgendeine Handlung, irgendeine Storyline, einfach irgendwas doch trotzdem am Ende des ersten Bandes mal aufgeklärt werden. Nichts. Es ist einfach zu Ende und als Leser bleibt man auch auf nichts und ohne Antworten sitzen. Sehr schade.
Die Charaktere an sich waren ganz gut, aber auch nicht berauschend. Jede Figur für sich hat sich irgendwie entwickelt, aber sich auch immer ziemlich sprunghaft verhalten. Außer der Prinz und die Königin vielleicht, aber das war's dann auch.
Was ebenfalls ziemlich störend ist und ich zum Glück auch schon in anderen Rezensionen gelesen habe, ist der übermäßige und verherrlichende Alkoholverzehr. Ja, es ist eine Geschichte mit Rittern in einem Schloss und so weiter. Aber es muss nicht alle 3-4 Kapitel sich so derbe besoffen werden, dass sogar der König für einen Tag außer Gefecht gesetzt wird. Schlechte Witze auf einen bestimmten Namen bezogen, kritischer Umgang mit Homosexualität und dann wieder nicht kritisch. Die Geschichte wirkt dadurch immer wieder sehr unreif.
Ich werde die Reihe nicht weiterlesen, weil diese 600 Seiten leider einfach nur langweilig waren. Die beiden Sterne gibt's für die paar Szenen, die die Geschichte mal voran gebracht haben oder einfach nett zu lesen waren (z.B. Szenen mit dem Prinzen) und die hübsche Gestaltung vom Buch (Cover, Schnitt, Endpapers), mehr kann ich leider nicht geben.