Hexe mit Humor
Worum geht’s?
Als Finlay Ashowan seine Stelle als königlicher Koch antritt, möchte er nur eins: Seine Vergangenheit hinter sich lassen. Doch schon bald findet er Freunde, die hinter sein Geheimnis kommen. Denn er ist eine Haushexe – und im Schloss entwickelt seine magische Kraft ungeahnte Dimensionen.
Meine Meinung:
Emilie Nikota Delemhach eröffnet mit „The House Witch“ die Geschichte um Finlay Ashowan, einen Protagonisten, den man schon nach wenigen Seiten ins Herz schließt. Dabei ist nicht nur das Buch mit seinem wunderschönen Farbschnitt ein Hingucker. Auch der Schreibstil hat mich sofort verzaubert. Bildhaft, lebendig, humorvoll und voller kleiner magischer Details fühlt er sich an wie eine Tasse Tee an einem verregneten Nachmittag: warm, gemütlich und einfach zum Wohlfühlen.
Im Mittelpunkt steht zunächst Fin selbst, der mir auf Anhieb sympathisch war. Aber auch seine Helfer Peter und Hannah, die deutlich mehr Unsinn und Cleverness im Gepäck haben, als man zunächst vermuten würde, haben mir unglaublich gut gefallen. Dazu kommen die strafversetzten Ritter, die plötzlich in der Küche landen und dort mindestens genauso viel Chaos wie Unterhaltung verbreiten, sowie Annika, Hofdame, Spionin und eine Frau, die man besser nicht unterschätzt. Fast alle Figuren wachsen einem ans Herz. Und die wenigen Unsympathen erfüllen ihre Rolle so überzeugend, dass man sie mit Freude verfluchen möchte. Nicht zu vergessen Kraken, das kleine Kätzchen, das ganz offensichtlich noch für einige Überraschungen gut sein wird.
Überhaupt strahlt das gesamte Buch eine heimelige, fast familiäre Atmosphäre aus und die Geschichte selbst ist genauso liebenswert wie ihre Charaktere. Sie bietet Humor, Emotionen, Magie, höfische Intrigen, Klatsch und Tratsch. Gleichzeitig braut sich mit einem drohenden Krieg ein größerer Konflikt zusammen, während die Königin mit einer schwierigen Schwangerschaft kämpft. Besonders gefallen hat mir, wie die Figuren miteinander wachsen, aneinandergeraten und sich gegenseitig verändern.
Es wird spioniert, intrigiert, gekämpft und gekocht. Manche Szenen sind spannend, andere gefährlich und viele einfach herrlich unterhaltsam. Die Dialoge gehören dabei zu den absoluten Highlights, z.B. das Gespräch rund um den Namen von Lord Dick Fuks und seiner Verwandtschaft, wie z.B. Gaylord Fuks haben mich echt zum Lachen gebracht.
Zugegeben: Manchmal wirkt die Handlung etwas chaotisch und nicht immer ist klar, wohin die Reise eigentlich führen soll. Dennoch hat mich das Buch komplett überzeugt. Es lebt nicht von einer großen epischen Handlung, sondern von seinen Figuren, seinem Humor und seiner einzigartigen Wohlfühlatmosphäre. Statt düsterer Prophezeiungen und Weltuntergänge bekommen wir hier Freundschaft, Herz, Magie, gutes Essen und eine Geschichte, die sich anfühlt wie ein Besuch bei guten Freunden.
Fazit:
Mit „The House Witch“ ist Emilie Nikota Delemhach ein Fantasyroman gelungen, der nicht mit gewaltigen Schlachten oder spektakulären Zaubern begeistert, sondern mit Herz, Humor und einer ganz besonderen Wohlfühlmagie. Finlay Ashowan und seine liebenswert-chaotische Schlossfamilie haben sich direkt einen Platz in meinem Herzen erobert. Eine warmherzige, unterhaltsame und wunderbar charmante Geschichte, die zeigt, dass manchmal eine gute Mahlzeit, echte Freundschaft und ein wenig Magie völlig ausreichen, um Leser glücklich zu machen.
5 magische Sterne von mir.
Als Finlay Ashowan seine Stelle als königlicher Koch antritt, möchte er nur eins: Seine Vergangenheit hinter sich lassen. Doch schon bald findet er Freunde, die hinter sein Geheimnis kommen. Denn er ist eine Haushexe – und im Schloss entwickelt seine magische Kraft ungeahnte Dimensionen.
Meine Meinung:
Emilie Nikota Delemhach eröffnet mit „The House Witch“ die Geschichte um Finlay Ashowan, einen Protagonisten, den man schon nach wenigen Seiten ins Herz schließt. Dabei ist nicht nur das Buch mit seinem wunderschönen Farbschnitt ein Hingucker. Auch der Schreibstil hat mich sofort verzaubert. Bildhaft, lebendig, humorvoll und voller kleiner magischer Details fühlt er sich an wie eine Tasse Tee an einem verregneten Nachmittag: warm, gemütlich und einfach zum Wohlfühlen.
Im Mittelpunkt steht zunächst Fin selbst, der mir auf Anhieb sympathisch war. Aber auch seine Helfer Peter und Hannah, die deutlich mehr Unsinn und Cleverness im Gepäck haben, als man zunächst vermuten würde, haben mir unglaublich gut gefallen. Dazu kommen die strafversetzten Ritter, die plötzlich in der Küche landen und dort mindestens genauso viel Chaos wie Unterhaltung verbreiten, sowie Annika, Hofdame, Spionin und eine Frau, die man besser nicht unterschätzt. Fast alle Figuren wachsen einem ans Herz. Und die wenigen Unsympathen erfüllen ihre Rolle so überzeugend, dass man sie mit Freude verfluchen möchte. Nicht zu vergessen Kraken, das kleine Kätzchen, das ganz offensichtlich noch für einige Überraschungen gut sein wird.
Überhaupt strahlt das gesamte Buch eine heimelige, fast familiäre Atmosphäre aus und die Geschichte selbst ist genauso liebenswert wie ihre Charaktere. Sie bietet Humor, Emotionen, Magie, höfische Intrigen, Klatsch und Tratsch. Gleichzeitig braut sich mit einem drohenden Krieg ein größerer Konflikt zusammen, während die Königin mit einer schwierigen Schwangerschaft kämpft. Besonders gefallen hat mir, wie die Figuren miteinander wachsen, aneinandergeraten und sich gegenseitig verändern.
Es wird spioniert, intrigiert, gekämpft und gekocht. Manche Szenen sind spannend, andere gefährlich und viele einfach herrlich unterhaltsam. Die Dialoge gehören dabei zu den absoluten Highlights, z.B. das Gespräch rund um den Namen von Lord Dick Fuks und seiner Verwandtschaft, wie z.B. Gaylord Fuks haben mich echt zum Lachen gebracht.
Zugegeben: Manchmal wirkt die Handlung etwas chaotisch und nicht immer ist klar, wohin die Reise eigentlich führen soll. Dennoch hat mich das Buch komplett überzeugt. Es lebt nicht von einer großen epischen Handlung, sondern von seinen Figuren, seinem Humor und seiner einzigartigen Wohlfühlatmosphäre. Statt düsterer Prophezeiungen und Weltuntergänge bekommen wir hier Freundschaft, Herz, Magie, gutes Essen und eine Geschichte, die sich anfühlt wie ein Besuch bei guten Freunden.
Fazit:
Mit „The House Witch“ ist Emilie Nikota Delemhach ein Fantasyroman gelungen, der nicht mit gewaltigen Schlachten oder spektakulären Zaubern begeistert, sondern mit Herz, Humor und einer ganz besonderen Wohlfühlmagie. Finlay Ashowan und seine liebenswert-chaotische Schlossfamilie haben sich direkt einen Platz in meinem Herzen erobert. Eine warmherzige, unterhaltsame und wunderbar charmante Geschichte, die zeigt, dass manchmal eine gute Mahlzeit, echte Freundschaft und ein wenig Magie völlig ausreichen, um Leser glücklich zu machen.
5 magische Sterne von mir.