Langatmig…

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marripp Avatar

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„The House Witch“ war für mich ein ganz nettes, gemütliches Fantasybuch – aber leider auch nicht mehr.
Ich mochte vor allem Finn total gerne. Er ist sympathisch, ein bisschen eigen und bringt mit seiner Art und seiner „Hausmagie“ wirklich eine warme, fast schon cozy Stimmung in die Geschichte.
Allerdings hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, dass die eigentliche Handlung fehlt. Es passiert zwar einiges im Hintergrund – politische Intrigen, ein drohender Krieg, Geheimnisse um Finns Vergangenheit – aber vieles davon bleibt eher lose angerissen oder entwickelt sich nur sehr langsam.
Statt einer klaren Story wirkt das Buch eher wie eine Aneinanderreihung von Szenen und kleinen Episoden und ging nicht vorwärts.
Insgesamt war es also süß, entspannt zu lesen und hat mich stellenweise auch unterhalten – aber mir hat einfach ein roter Faden gefehlt, der mich wirklich fesselt. Habe echt lange gebraucht.
Okay für zwischendurch, aber kein Highlight.