So viel mehr als eine Abmachung
Schon nach den ersten Seiten von The Iced Caramel Coffee Agreement war ich komplett drin – und das liegt vor allem an Eleanore. Ihre Stimme ist so herrlich selbstironisch, ehrlich und verletzlich, dass man gleichzeitig lachen und sie in den Arm nehmen möchte. Gleich zu Beginn sitzt sie auf dem Friedhof und weint – allerdings nicht (nur) wegen ihrer verstorbenen Mutter, sondern weil selbst ihr Bürgermeister-Chef offenbar ein erfüllteres Liebesleben hat als sie. Diese Mischung aus trockenem Humor und leiser Melancholie hat mich sofort abgeholt.
Lower Whilby wirkt wie der Inbegriff einer charmanten britischen Kleinstadt – malerisch, leicht schrullig und voller liebenswerter Nebenfiguren. Das Greasy Teaspoon, das Springtide Festival, der „Hot Reverend“ und vor allem das völlig absurde Bienenkostüm („Willy Whil-Bee“!) – ich habe beim Lesen mehr als einmal laut gelacht. Gleichzeitig schwingt unter Eleanors Selbstzweifeln („ein toller Mensch“ zu sein, aber nie „eine tolle Frau“) eine Tiefe mit, die berührt und sie unglaublich nahbar macht.
Und dann Dex. Der Kontrast könnte kaum größer sein. Sein Einstieg ist roh, schmerzhaft und intensiv. Während Eleanore mit Selbstzweifeln kämpft, steht Dex scheinbar am Abgrund – zwischen gescheiterten Träumen, Drogen, familiärem Druck und einem Geheimnis, das noch im Dunkeln liegt. Seine Perspektive hat mich überrascht und neugierig gemacht. Was ist mit Grace passiert? Was weiß er? Und wie wird sein Weg ausgerechnet nach Lower Whilby führen?
Die Dynamik zwischen Humor und Ernst, zwischen Cozy-Setting und echten inneren Abgründen, hat mich total überzeugt. Kyra Groh schafft es, Leichtigkeit und Schwere so auszubalancieren, dass sich beides authentisch anfühlt. Ich erwarte eine gefühlvolle Slow-Burn-Romance mit Tiefgang, Wortwitz und zwei Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und sich vielleicht genau deshalb retten können.
Ich würde unglaublich gern weiterlesen und herausfinden, wie aus einer „Abmachung“ vielleicht doch mehr wird – am liebsten mit einem Iced Caramel Coffee in der Hand.
Lower Whilby wirkt wie der Inbegriff einer charmanten britischen Kleinstadt – malerisch, leicht schrullig und voller liebenswerter Nebenfiguren. Das Greasy Teaspoon, das Springtide Festival, der „Hot Reverend“ und vor allem das völlig absurde Bienenkostüm („Willy Whil-Bee“!) – ich habe beim Lesen mehr als einmal laut gelacht. Gleichzeitig schwingt unter Eleanors Selbstzweifeln („ein toller Mensch“ zu sein, aber nie „eine tolle Frau“) eine Tiefe mit, die berührt und sie unglaublich nahbar macht.
Und dann Dex. Der Kontrast könnte kaum größer sein. Sein Einstieg ist roh, schmerzhaft und intensiv. Während Eleanore mit Selbstzweifeln kämpft, steht Dex scheinbar am Abgrund – zwischen gescheiterten Träumen, Drogen, familiärem Druck und einem Geheimnis, das noch im Dunkeln liegt. Seine Perspektive hat mich überrascht und neugierig gemacht. Was ist mit Grace passiert? Was weiß er? Und wie wird sein Weg ausgerechnet nach Lower Whilby führen?
Die Dynamik zwischen Humor und Ernst, zwischen Cozy-Setting und echten inneren Abgründen, hat mich total überzeugt. Kyra Groh schafft es, Leichtigkeit und Schwere so auszubalancieren, dass sich beides authentisch anfühlt. Ich erwarte eine gefühlvolle Slow-Burn-Romance mit Tiefgang, Wortwitz und zwei Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und sich vielleicht genau deshalb retten können.
Ich würde unglaublich gern weiterlesen und herausfinden, wie aus einer „Abmachung“ vielleicht doch mehr wird – am liebsten mit einem Iced Caramel Coffee in der Hand.