Zurück in Lower Whilby – cozy, witzig und mit ganz viel Herz

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zeilengekuesst Avatar

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Schon beim Anblick des Covers war klar: Das wird wieder eine herrlich leichte, cozy Lesezeit. Der farbenfrohe Look verspricht Frühlingsgefühle und genau dieses warme, vertraute Gefühl bekommt man ab der ersten Seite. Der Einstieg gelingt mühelos, der Schreibstil ist locker, flüssig und voller charmanter Dialoge, wie man es von Kyra Groh kennt.

Eleanore ist mir sofort wieder ans Herz gewachsen. Ihre Mischung aus Selbstironie, Herz und leiser Sehnsucht macht sie unglaublich nahbar. Gleichzeitig steckt in der Geschichte mehr Tiefgang, als das verspielte Cover vermuten lässt. Die Kapitel aus Dex’ Sicht bringen eine melancholische Note hinein, die neugierig macht - dieses „graue Monster“ in seiner Brust und seine Krise als gescheiterter Musiker sorgen für genau das richtige Maß an Ernsthaftigkeit.

Das Wiedersehen mit Lower Whilby fühlt sich an wie Heimkommen. Café-Setting, Kleinstadt-Vibes, Gegensätze, die aufeinandertreffen, und dieses leise Knistern zwischen Eleanore und Dex - ich liebe es jetzt schon. Wenn die Geschichte so weitergeht, wird das eine wundervolle Mischung aus Humor, Gefühl und großen Emotionen. Ich möchte am liebsten sofort weiterlesen.