Zwei unterschiedliche Seelen finden sich hier

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Ich finde es allein schon auf der emotionalen Ebene gut, dass die LeserInnen in beide Charaktere abwechselnd eintauchen können.
Das ist ja bei wenigen Büchern der Fall.

Eleonore scheint vielschichtig zu sein. Auf einem Friedhof kann man leicht mal zu weinen beginnen, wenn man über das eigene Leben sinniert.
Dex scheint ja ein Mann zu sein, dem jegliches Gefühl abhanden gekommen ist. Aber der Schein wird trügen, denn er ist Musiker, und die lassen ihre Emotionen über ihre Texte und Noten heraus. Und ich bin sicher, dass auch hinter seinem harten Wesen jemand ist, der wieder ins Licht geführt werden muss und aus seinen Fehlern lernen kann.

Dieses Buch scheint nicht nur cozy zu sein, sondern auch unangenehme Dinge anzusprechen, vor denen wir lieber die Augen sonst verschließen.
Und diese beiden Seelen interessieren mich. Eleonore, die mit sich hadert und Dex, der glaubt, dass es eh nicht besser wird. Die Vereinbarung der beiden wird sicher anfangs nicht so einfach sein, wie sie denken. Sie muss erst einmal aus ihrem Schneckenhaus kommen und er kann durch sie lernen, das Leben wieder zu schätzen.

Ich kenne noch kein Buch von der Autorin und würde das gern ändern, weil auch der Schreibstil so cool ist und Spaß macht.