Kyra Groh hat's wieder mal gerockt
Die iced caramell coffee Agreement ist ein ganz klassisches Kyra Groh-Buch. Witzig, warmherzig und mit ganz schön viel Tiefe. Bei einem so guten ersten Buch wie bei dieser Reihe ist es schwer, das im zweiten Buch zu toppen. Leider war für mich der erste Band definitiv stärker, was den zweiten kleinstes Falls schlecht macht. Auch hier hat Kyra es geschafft, witzige Dialoge mit tiefgründiger Story zu verbinden. Eleonore ist eine Protagonistin, wie ich sie mir in Büchern wünsche. Endlich mal keine kleine, zierliche Frau sondern jemand, wie du und ich. Das hat mir wirklich gut gefallen, weil ich mich wirklich sehr mit Nore identifizieren konnte. Ihre Selbstzweifel, welche im Buch viel thematisiert werden, hätten exakt so auch aus meinem Kopf kommen können. Die Liebesgeschichte zwischen Dex und ihr war genau deshalb auch eine besondere. Sie ist gewachsen aus Freundschaft und aus Zuneigung zum Menschen und nicht unbedingt zum Körper. Generell hat mir der Aufbau der Liebesgeschichte gefallen. Die beiden haben sich langsam angenähert und währenddessen erkannt, dass da mehr zwischen ihnen ist. Die Tension war fantastisch. Auch hier finde ich, dass Kyra wirklich eine Liebesgeschichte geschrieben hat, die so im echten Leben passieren könnte, was das mitfühlen natürlich total erleichtert. Das Dex ein Rockstar ist, klammern wir da einfach Mal aus ;) Leider habe ich etwas gebraucht, um mit Dex warm zu werden. Er war einfach sehr lange unnahbar und seine Handlungen waren für mich nicht greifbar.
Was zum dem ein bisschen schade fand ist, dass das Buch mit "Festival-Vibes" beworben wird. Klar, am Ende findet ein Festival statt, eine sonderlich große Rolle spielt es jedoch nicht im Buch. Auch das Thema Musik wurde im ersten Teil weitaus mehr behandelt als hier im zweiten. Hier liegt der Fokus eher auf dem Musikerleben, was ja auch nicht schlecht ist.
Schlussendlich wars ein gutes Buch, was mich sehr gut unterhalten hat. Ich freue mich auf den dritten Teil.
Was zum dem ein bisschen schade fand ist, dass das Buch mit "Festival-Vibes" beworben wird. Klar, am Ende findet ein Festival statt, eine sonderlich große Rolle spielt es jedoch nicht im Buch. Auch das Thema Musik wurde im ersten Teil weitaus mehr behandelt als hier im zweiten. Hier liegt der Fokus eher auf dem Musikerleben, was ja auch nicht schlecht ist.
Schlussendlich wars ein gutes Buch, was mich sehr gut unterhalten hat. Ich freue mich auf den dritten Teil.