Sommerwärme, leise Zwischentöne und ein überzeugendes Duo mit Eleanore und Dex
„The Iced Caramel Coffee Agreement“ hat mich genau zur richtigen Zeit begleitet: im beginnenden Herbst, wenn die Luft schon kühler wird, aber die Erinnerung an den Sommer noch warm nachklingt. Für diese Übergangszeit war der zweite Band der Reihe ideal – leicht, atmosphärisch und mit zwei Protagonisten, die man gern ein Stück begleitet.
Im Mittelpunkt stehen diesmal Eleanore Morley, die Bäckerstochter, die in Lower Whilby jeder kennt und jeder mag – nur sie selbst (noch) nicht so richtig –, und Dex Cartwright, der Bruder von James, der nach einer wenig erfolgreichen Musikerphase in London in die Kleinstadt kommt, um Abstand zu gewinnen. Dort trifft er auf Eleanore, und die beiden lernen sich langsam kennen. Schritt für Schritt nehmen sie Einfluss auf das Leben des jeweils anderen, öffnen neue Räume, hinterfragen alte Muster und finden eine Annäherung, die ruhig, organisch und frei von künstlichen Dramen bleibt.
Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass Jude und James als Nebenfiguren wieder auftauchen. Es war ein kleines Geschenk, die beiden weiterhin erleben zu dürfen. Besonders die Entwicklung von James im Zusammenspiel mit Dex hat mir gefallen: Der alte Miesepeter wird menschlicher, weicher, zugänglicher – und genau diese leisen Veränderungen machen die Reihe so stimmig.
Lower Whilby selbst bleibt ein Ort, den man gern besucht. Man trifft die vertrauten Café‑Besucher aus dem „Pumpkin Spice Latte Disaster“, die mit ihren Schrullen und kleinen Ritualen die Atmosphäre tragen. Und dann ist da dieser Junge auf dem Marktplatz, der regelmäßig neue Instrumente ausprobiert und damit seine Umwelt nervt – bis er mit dem Schlagzeug einen Unterstützer findet und plötzlich alles zusammenpasst. Solche Momente verleihen der Kleinstadt Leben, ohne laut zu sein. Sie zaubern ein Lächeln aufs Gesicht und machen den Roman zu einem echten Wohlfühlbuch. Und die Geschichte um Olive bereitet hier ihren eigenen Band als Hauptprotagonistin gekonnt vor.
Die Geschichte lebt von warmen Momenten, leisen Zwischentönen und dem Gefühl, dass hier zwei Menschen wirklich versuchen, sich zu öffnen – ohne übertriebene Wendungen oder unnötige Konflikte. Der Schreibstil ist flüssig, modern und angenehm atmosphärisch. Für mich war es ein rundes, schönes Leseerlebnis, das die Reihe stimmig weiterträgt und Lust auf den kommenden dritten Teil macht.
Im Mittelpunkt stehen diesmal Eleanore Morley, die Bäckerstochter, die in Lower Whilby jeder kennt und jeder mag – nur sie selbst (noch) nicht so richtig –, und Dex Cartwright, der Bruder von James, der nach einer wenig erfolgreichen Musikerphase in London in die Kleinstadt kommt, um Abstand zu gewinnen. Dort trifft er auf Eleanore, und die beiden lernen sich langsam kennen. Schritt für Schritt nehmen sie Einfluss auf das Leben des jeweils anderen, öffnen neue Räume, hinterfragen alte Muster und finden eine Annäherung, die ruhig, organisch und frei von künstlichen Dramen bleibt.
Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass Jude und James als Nebenfiguren wieder auftauchen. Es war ein kleines Geschenk, die beiden weiterhin erleben zu dürfen. Besonders die Entwicklung von James im Zusammenspiel mit Dex hat mir gefallen: Der alte Miesepeter wird menschlicher, weicher, zugänglicher – und genau diese leisen Veränderungen machen die Reihe so stimmig.
Lower Whilby selbst bleibt ein Ort, den man gern besucht. Man trifft die vertrauten Café‑Besucher aus dem „Pumpkin Spice Latte Disaster“, die mit ihren Schrullen und kleinen Ritualen die Atmosphäre tragen. Und dann ist da dieser Junge auf dem Marktplatz, der regelmäßig neue Instrumente ausprobiert und damit seine Umwelt nervt – bis er mit dem Schlagzeug einen Unterstützer findet und plötzlich alles zusammenpasst. Solche Momente verleihen der Kleinstadt Leben, ohne laut zu sein. Sie zaubern ein Lächeln aufs Gesicht und machen den Roman zu einem echten Wohlfühlbuch. Und die Geschichte um Olive bereitet hier ihren eigenen Band als Hauptprotagonistin gekonnt vor.
Die Geschichte lebt von warmen Momenten, leisen Zwischentönen und dem Gefühl, dass hier zwei Menschen wirklich versuchen, sich zu öffnen – ohne übertriebene Wendungen oder unnötige Konflikte. Der Schreibstil ist flüssig, modern und angenehm atmosphärisch. Für mich war es ein rundes, schönes Leseerlebnis, das die Reihe stimmig weiterträgt und Lust auf den kommenden dritten Teil macht.