Süß

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lovelybokks Avatar

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Ich liebe den Schreibstil von Kyra Groh wirklich sehr. Sie hat einfach dieses Talent, Humor so natürlich einzubauen, dass man beim Lesen immer wieder schmunzeln oder sogar laut lachen muss – ohne dass es jemals gekünstelt wirkt. Genau dieses Gefühl hatte ich auch wieder bei The Iced Caramel Coffee Agreement.

Die Rückkehr nach Lower Whilby hat sich fast ein bisschen wie „nach Hause kommen“ angefühlt. Diese kleine Stadt ist so liebevoll beschrieben, dass man sofort wieder drin ist – als wäre man nie weg gewesen.

Besonders Nore ist für mich das absolute Highlight der Geschichte. Sie wirkt so authentisch, mit all ihren Unsicherheiten, ihrem Humor und ihrer Entwicklung. Man merkt, dass sie nicht einfach nur eine typische Romanfigur ist, sondern jemand, mit dem man sich wirklich identifizieren kann. Ihre Gedanken und Gefühle haben mich oft mehr berührt, als ich erwartet hätte.

Was mir außerdem sehr gefallen hat: Das Buch bleibt nicht nur an der Oberfläche. Zwischen all den humorvollen Momenten steckt auch viel Tiefe. Themen wie Selbstbild, Erwartungen und das Gefühl, nicht ganz dazuzugehören, werden aufgegriffen – aber auf eine leichte, unaufdringliche Art, die einfach gut tut.

Ich habe das Buch richtig schnell durchgelesen, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man gleichzeitig lachen, mitfühlen und einfach abschalten kann.

Für mich ist es eine rundum gelungene Geschichte: warm, ehrlich, humorvoll und genau das Richtige, wenn man sich in einem Buch verlieren möchte.