Welcome back to Lower Whilby
Selten habe ich einer Fortsetzung so entgegengefiebert. Dieses Wiedersehen hat sich von der ersten Seite an genau richtig angefühlt. Ich war wirklich mehr als ready for round two. 😉
Zurück im Greasy Teaspoon und sofort ist dieses Gefühl wieder da. Der Duft von Kaffee liegt in der Luft und alles fühlt sich vertraut und warm an. Ein bisschen wie nach Hause kommen. Umso schöner, dass diesmal Eleanore im Mittelpunkt steht. Nore, die leise und loyale Freundin aus Kindertagen von Jude. Und dann ist da noch Dex. Ausgerechnet er. 🙈 Der Rockstar Bruder von James, der nach exzessivem Couchsurfen und einigen Eskapaden schließlich auf dessen Couch gelandet ist.
Nore ist 26 und hatte noch nie Sex. Sie versucht, sich selbst einzureden, dass das völlig in Ordnung ist. „Kein Grund, sich zu schämen, kein Grund, sich zu verzehren, kein Grund, sich wie ein Zebra inmitten von Pferden zu fühlen, das genau weiß, dass etwas mit ihm nicht stimmt und doch nicht so genau sagen kann, was es ist.“ (Zitat S. 39)
Doch hinter diesen Worten steckt so viel Unsicherheit. Genau hier setzt die Geschichte an. Leise, feinfühlig und ehrlich. Dex schafft es, ihr diese Zweifel nach und nach zu nehmen. Gleichzeitig beginnt auch er, sich mit seinen eigenen Themen auseinanderzusetzen. Zwischen den beiden entstehen Gespräche voller Vertrauen und Nähe, die sich echt anfühlen und berühren, ohne kitschig zu sein.
„Man hat kein Recht darauf, dass einem nicht wehgetan wird. Aber leider keine Garantie.“ (Zitat S. 209)
Ich liebe den unverkennbaren Stil von Kyra Groh. Der Schreibstil ist leicht, warm und unglaublich mitreißend. Und immer wieder blitzt dieser feine Sarkasmus auf, der einen ganz nebenbei zum Schmunzeln bringt.
Nur zu gern wäre ich selbst beim Springtide dabei gewesen und hätte den Bellyaches zugehört. Nur das Chip Butty hätte ich wohl freundlich ausgeschlagen. 😉
Eine warmherzige, erfrischende und unterhaltsame Fortsetzung dieses Kleinstadt Romcom Abenteuers. Eine Geschichte, die zeigt, dass es sich lohnt, hinter die Fassade zu schauen. Dass Wachstum Zeit braucht und dass es nie zu spät ist, wirklich anzukommen. Bei sich selbst und bei einem Menschen, der einen aufrichtig liebt.
Und genau dieses Gefühl bringt auch dieses Zitat wunderbar auf den Punkt:
„Wir haben alle unsere eigene Bühne. Und es ist egal, wie groß sie ist. Egal, wie laut das Publikum. Wichtig ist nur, dass wir aus vollster Überzeugung auf ihr stehen.“ (Zitat S. 480)
Zurück im Greasy Teaspoon und sofort ist dieses Gefühl wieder da. Der Duft von Kaffee liegt in der Luft und alles fühlt sich vertraut und warm an. Ein bisschen wie nach Hause kommen. Umso schöner, dass diesmal Eleanore im Mittelpunkt steht. Nore, die leise und loyale Freundin aus Kindertagen von Jude. Und dann ist da noch Dex. Ausgerechnet er. 🙈 Der Rockstar Bruder von James, der nach exzessivem Couchsurfen und einigen Eskapaden schließlich auf dessen Couch gelandet ist.
Nore ist 26 und hatte noch nie Sex. Sie versucht, sich selbst einzureden, dass das völlig in Ordnung ist. „Kein Grund, sich zu schämen, kein Grund, sich zu verzehren, kein Grund, sich wie ein Zebra inmitten von Pferden zu fühlen, das genau weiß, dass etwas mit ihm nicht stimmt und doch nicht so genau sagen kann, was es ist.“ (Zitat S. 39)
Doch hinter diesen Worten steckt so viel Unsicherheit. Genau hier setzt die Geschichte an. Leise, feinfühlig und ehrlich. Dex schafft es, ihr diese Zweifel nach und nach zu nehmen. Gleichzeitig beginnt auch er, sich mit seinen eigenen Themen auseinanderzusetzen. Zwischen den beiden entstehen Gespräche voller Vertrauen und Nähe, die sich echt anfühlen und berühren, ohne kitschig zu sein.
„Man hat kein Recht darauf, dass einem nicht wehgetan wird. Aber leider keine Garantie.“ (Zitat S. 209)
Ich liebe den unverkennbaren Stil von Kyra Groh. Der Schreibstil ist leicht, warm und unglaublich mitreißend. Und immer wieder blitzt dieser feine Sarkasmus auf, der einen ganz nebenbei zum Schmunzeln bringt.
Nur zu gern wäre ich selbst beim Springtide dabei gewesen und hätte den Bellyaches zugehört. Nur das Chip Butty hätte ich wohl freundlich ausgeschlagen. 😉
Eine warmherzige, erfrischende und unterhaltsame Fortsetzung dieses Kleinstadt Romcom Abenteuers. Eine Geschichte, die zeigt, dass es sich lohnt, hinter die Fassade zu schauen. Dass Wachstum Zeit braucht und dass es nie zu spät ist, wirklich anzukommen. Bei sich selbst und bei einem Menschen, der einen aufrichtig liebt.
Und genau dieses Gefühl bringt auch dieses Zitat wunderbar auf den Punkt:
„Wir haben alle unsere eigene Bühne. Und es ist egal, wie groß sie ist. Egal, wie laut das Publikum. Wichtig ist nur, dass wir aus vollster Überzeugung auf ihr stehen.“ (Zitat S. 480)