Zwischen Pflaster und Punchlines

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Cover: gut gelungen, passt zum Inhalt und zeigt bereits die Tension der beiden hihi.

Inhalt: Mich hat die Geschichte direkt abgeholt – vor allem der Einstieg in der Notaufnahme. Laineys Nervosität, ihre inneren Monologe und ihr Versuch, trotz Chaos professionell zu bleiben, wirken total authentisch und sympathisch. Man fühlt richtig mit ihr mit. Das erste Aufeinandertreffen mit Parker ist sofort voller Spannung. Er – verletzt, charmant und viel zu selbstbewusst. Sie – bemüht, sich nicht von ihm aus dem Konzept bringen zu lassen. Ihre Dialoge sind witzig, schlagfertig und haben dieses gewisse Knistern, das man beim Lesen einfach merkt. An Tiefe fehlt es durch Laineys Herzschmerz und Druck durch Familie auch nicht. Besonders gefallen hat mir der Perspektivwechsel zu Parker. Hinter der „Golden Boy“-Fassade steckt Unsicherheit, Angst vor dem Scheitern und der Wunsch, seinen eigenen Weg zu gehen. Dadurch wirkt er nicht nur wie der typische Bad-Boy-Sportler, sondern deutlich vielschichtiger.

Erwartungen: Ich erwarte eine emotionale, intensive Liebesgeschichte mit viel Humor, aber auch ernsthaften Konflikten. Das Fake-Dating- bzw. Alibi-Potenzial verspricht Drama und Tension – und ich bin sehr gespannt, wann aus einem Plan echte Gefühle werden... denn, dass der Plan grandios scheitern wird, ist ja wohl klar ;)