Zwischen Platzwunde und Herzklopfen

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sandy7 Avatar

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Schon das Cover verspricht eine prickelnde Sports Romance im College-Setting, und genau das bekommt man auch – nur mit mehr Tiefe, als ich erwartet hätte. Der Einstieg mitten in Laineys Nachtschicht hat mich sofort gepackt. Ihre Nervosität, der Druck im Medizinstudium und dieses ständige Gefühl, nicht zu genügen, wirken authentisch und greifbar. Besonders gut gefallen hat mir, wie humorvoll und gleichzeitig ehrlich ihre Gedanken beschrieben werden – selbst in stressigen Momenten verliert der Text nie seinen lockeren Ton.

Dann taucht Parker auf – blutend, charmant und viel zu selbstbewusst. Die Dialoge zwischen den beiden sprühen vor Schlagfertigkeit und unterschwelliger Anziehung. Man spürt von der ersten Begegnung an diese besondere Dynamik: Sie versucht professionell zu bleiben, während er mit provokanten Kommentaren ihre Fassade ins Wanken bringt. Gleichzeitig werden bereits ernstere Themen angedeutet – familiärer Druck, Erwartungen, alte Verletzungen und Parkers Kampfkarriere, die mehr Risiko birgt, als er zugeben möchte.

Der Perspektivwechsel zu Parker vertieft die Geschichte zusätzlich. Seine innere Zerrissenheit zwischen Familienunternehmen und Boxkarriere verleiht ihm mehr Dimension als dem typischen „Bad Boy“. Dadurch bekommt die Lovestory eine emotionale Fallhöhe, die neugierig macht.

Ich erwarte eine intensive, vielleicht auch schmerzhafte Entwicklung zwischen den beiden – mit viel Spannung, emotionalen Konflikten und knisternden Momenten. Die Leseprobe hat definitiv Lust auf mehr gemacht, weil sie Humor, Herz und Drama gekonnt miteinander verbindet.