Bad-Boy und Good-Girl, oder?
Die Medizinstudentin Lainey muss auf die Hochzeit von ihrer Stiefschwester und ihrem Ex-Freund. Das Problem ist, dass sie dort nicht ohne Partner auftauchen will. Sie braucht ein Fake-Date. Hier kommt der College-Box-Champion Parker gerade recht, denn dieser passt ja überhaupt nicht in das glamouröse Setting der Hochzeit. Sie kann damit zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen: Den Verkupplungsversuchen ihrer Mutter entweichen, und ihr sowie der gesamten Hochzeitsgesellschaft gleichzeitig einen Schock verpassen mit der Wahl ihres Dates.
Ein Liebesroman, der einen Boxer und eine Medizinstudentin im Mittelpunkt haben, ist mir bist jetzt noch nicht über den Weg gelaufen. Aber genau deswegen habe ich mich für dieses Buch entschieden. Das hat sich auch als voller Erfolg herausgestellt.
Die Atmosphäre des Buches ist eine Mischung aus Spannung, Humor und Wohlbefinden. Ich könnte unzählige Situationen aufzählen, die mich zum Schmunzeln und Kichern gebracht haben. Gleichzeitig gab es auch einige Momente, bei welchen ich auf der Kante meines Stuhls gesessen bin, weil ich wissen musste, was gerade passiert. Ich habe das Buch auch innerhalb von kaum zwei Tagen beendet, weil es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen.
Beide Protagonisten haben mir einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle gegeben, wodurch ich die Geschichte besser nachempfinden und verstehen konnte. Die Autorin macht es einem wirklich einfach den inneren Monologen, Gedankenströmen und Dialogen zu folgen.
ACHTUNG, potentielle Spoiler:
Beim Schreiben dieser Rezension habe ich gerade überlegt, was ist mir noch Besonderes aufgefallen. Dann kam mir der Gedanken, dass es keinen typischen Third-Act-Conflict gibt. Das ist für mich eines der besten Entscheidungen, die ein/e Schriftsteller/in treffen kann, denn es ist sehr leicht – in den meisten Fälle leider auch das Resultat – diesen künstlich herbeigeführt wirken zu lassen. Aber Santer hat es offensichtlich geschafft ein tolles Buch zu schreiben ohne diesen Teil.
Außerdem gab es im Buch eine Stelle, an der sie nur ein Bett haben – was für ein Zufall. Aber anders als erwartet, schlafen sie nicht gemeinsam in diesem Bett. Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen, wie super ich das finde. Denn es zeigt, dass man sich Gedanken gemacht hat. Man sieht, dass man stets bemüht ist die Geschichte möglichst realistisch zu gestalten.
ENDE der Spoiler.
Zum Schluss kann ich nur sagen, dass das Buch ein einzigartiger, gekonnter und unterhaltsamer Fake-Dating-Roman ist. Er bekommt von mir 5 von 5 Sterne. Ich kann garantieren, dass dieser Roman vielen in Gedanken bleiben wird!
Ein Liebesroman, der einen Boxer und eine Medizinstudentin im Mittelpunkt haben, ist mir bist jetzt noch nicht über den Weg gelaufen. Aber genau deswegen habe ich mich für dieses Buch entschieden. Das hat sich auch als voller Erfolg herausgestellt.
Die Atmosphäre des Buches ist eine Mischung aus Spannung, Humor und Wohlbefinden. Ich könnte unzählige Situationen aufzählen, die mich zum Schmunzeln und Kichern gebracht haben. Gleichzeitig gab es auch einige Momente, bei welchen ich auf der Kante meines Stuhls gesessen bin, weil ich wissen musste, was gerade passiert. Ich habe das Buch auch innerhalb von kaum zwei Tagen beendet, weil es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen.
Beide Protagonisten haben mir einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle gegeben, wodurch ich die Geschichte besser nachempfinden und verstehen konnte. Die Autorin macht es einem wirklich einfach den inneren Monologen, Gedankenströmen und Dialogen zu folgen.
ACHTUNG, potentielle Spoiler:
Beim Schreiben dieser Rezension habe ich gerade überlegt, was ist mir noch Besonderes aufgefallen. Dann kam mir der Gedanken, dass es keinen typischen Third-Act-Conflict gibt. Das ist für mich eines der besten Entscheidungen, die ein/e Schriftsteller/in treffen kann, denn es ist sehr leicht – in den meisten Fälle leider auch das Resultat – diesen künstlich herbeigeführt wirken zu lassen. Aber Santer hat es offensichtlich geschafft ein tolles Buch zu schreiben ohne diesen Teil.
Außerdem gab es im Buch eine Stelle, an der sie nur ein Bett haben – was für ein Zufall. Aber anders als erwartet, schlafen sie nicht gemeinsam in diesem Bett. Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen, wie super ich das finde. Denn es zeigt, dass man sich Gedanken gemacht hat. Man sieht, dass man stets bemüht ist die Geschichte möglichst realistisch zu gestalten.
ENDE der Spoiler.
Zum Schluss kann ich nur sagen, dass das Buch ein einzigartiger, gekonnter und unterhaltsamer Fake-Dating-Roman ist. Er bekommt von mir 5 von 5 Sterne. Ich kann garantieren, dass dieser Roman vielen in Gedanken bleiben wird!