Gefühle jenseits der Abmachung
Mit "The Knockout Contract" legt Autorin Stefanie Santer den ersten Teil der neuen Terms of Attraction-Reihe vor. Im Mittelpunkt stehen dabei Medizinstudentin Lainey und Boxer Parker, die sich in der Notaufnahme, in der Lainey arbeitet, kennen lernen. Obwohl Lainey Parker zwar süß findet, aus diversen Gründen aber meiden möchte, bittet sie ihn, für die Hochzeit ihrer verhassten Stiefschwester ihr Fake-Date zu sein. Insbesondere, weil sie den unliebsamen Verkupplungen ihrer Mutter mit Typen in Bootsschuhen entgehen möchte. Doch aus einem lockeren Arrangement entstehen schnell echte Gefühle...
Mir hat die Geschichte rund um Lainey und Parker wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich schnell in einen Lesefluss gekommen bin. Besonders gelungen fand ich dabei die wechselnden Perspektiven zwischen den beiden Hauptfiguren, die zusätzliche Einblicke in beide Figuren ermöglichten.
Lainey ist eine Protagonistin, mit der ich leicht mitfühlen konnte. Ihre familiäre Situation empfand ich als herausfordernd-belastend und auch, wenn ich, insbesondere zu Beginn, nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen konnte, wirkte sie auf mich insgesamt authentisch und vielschichtig. Parker blieb für meinen Geschmack zu Beginn noch etwas distanziert, gewann im Verlauf jedoch zunehmend an Kontur und entpuppte sich als wandelnde Green Flag. Seine humorvolle, lockere Art brachte Leichtigkeit in die Handlung, während nach und nach auch tiefere Facetten seiner Persönlichkeit sichtbar wurden.
Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren wurde wirklich unterhaltsam gestaltet. Die Dialoge waren pointiert und trugen wesentlich zum Lesespaß bei. Besonders die Szenen rund um die Hochzeit stachen dabei hervor – sie verbanden Humor mit emotionalen Momenten und sorgten für eine gelungene Balance innerhalb der Geschichte. Zu gerne wäre ich noch länger mit Parker und Lainey auf der Hochzeit verweilt, der Grat zwischen Humor und knisternder Anziehung hat richtig süchtig gemacht!
Das Buch bediente sich klassischer Elemente des Rom-Com-Genres, schaffte es jedoch, diese stellenweise leicht zu variieren. Dadurch blieb die Handlung trotz bekannter Motive interessant. Ich dachte (oder befürchtete) oft, ich weiß, was kommt, und dann kam es doch ein bisschen anders. Das hat mir wirklich gut gefallen. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass die Figuren differenziert mit ihrer Vergangenheit umgingen und nicht ausschließlich in einfachen Gegensätzen dargestellt wurden. Zudem blieben unnötig aufgebauschte "Aneinander vorbei reden"-Situationen aus, was mich sehr erleichterte.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war das Setting. Denn obwohl die Geschichte in den USA spielt, wirkte die Darstellung stellenweise eher wie ein touristisch-oberflächlicher Blick als wirklich authentisch. Außerdem hätte ich mir im letzten Abschnitt mehr „Show“ statt „Tell“ gewünscht – einige Entwicklungen wurden mir doch zu schnell abgehandelt und komprimiert, da wäre emotional noch mehr drin gewesen. Auch Laineys Schwierigkeiten mit Familienmitgliedern wurden zwar angesprochen und bearbeitet, ich hätte mir dennoch (mehr) direkte Konfrontationen gewünscht, um besser erkennen zu können, dass Lainey zukünftig tatsächlich mehr für sich einsteht. So spricht Lainey immer wieder über das Verhältnis zu ihrem Vater, dieser taucht jedoch kein einziges Mal auf.
Fazit: Insgesamt ist "The Knockout Contract" trotz kleiner Kritikpunkte eine unterhaltsame, kurzweilige und humorvolle Geschichte mit liebenswerten Figuren und einer schönen Entwicklung. Besonders rund um die Hochzeit konnte ich das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. ich freue mich schon auf den nächsten Teil, in dem es um Laineys schlagfertige beste Freundin Jemma gehen wird!
Mir hat die Geschichte rund um Lainey und Parker wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich schnell in einen Lesefluss gekommen bin. Besonders gelungen fand ich dabei die wechselnden Perspektiven zwischen den beiden Hauptfiguren, die zusätzliche Einblicke in beide Figuren ermöglichten.
Lainey ist eine Protagonistin, mit der ich leicht mitfühlen konnte. Ihre familiäre Situation empfand ich als herausfordernd-belastend und auch, wenn ich, insbesondere zu Beginn, nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen konnte, wirkte sie auf mich insgesamt authentisch und vielschichtig. Parker blieb für meinen Geschmack zu Beginn noch etwas distanziert, gewann im Verlauf jedoch zunehmend an Kontur und entpuppte sich als wandelnde Green Flag. Seine humorvolle, lockere Art brachte Leichtigkeit in die Handlung, während nach und nach auch tiefere Facetten seiner Persönlichkeit sichtbar wurden.
Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren wurde wirklich unterhaltsam gestaltet. Die Dialoge waren pointiert und trugen wesentlich zum Lesespaß bei. Besonders die Szenen rund um die Hochzeit stachen dabei hervor – sie verbanden Humor mit emotionalen Momenten und sorgten für eine gelungene Balance innerhalb der Geschichte. Zu gerne wäre ich noch länger mit Parker und Lainey auf der Hochzeit verweilt, der Grat zwischen Humor und knisternder Anziehung hat richtig süchtig gemacht!
Das Buch bediente sich klassischer Elemente des Rom-Com-Genres, schaffte es jedoch, diese stellenweise leicht zu variieren. Dadurch blieb die Handlung trotz bekannter Motive interessant. Ich dachte (oder befürchtete) oft, ich weiß, was kommt, und dann kam es doch ein bisschen anders. Das hat mir wirklich gut gefallen. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass die Figuren differenziert mit ihrer Vergangenheit umgingen und nicht ausschließlich in einfachen Gegensätzen dargestellt wurden. Zudem blieben unnötig aufgebauschte "Aneinander vorbei reden"-Situationen aus, was mich sehr erleichterte.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war das Setting. Denn obwohl die Geschichte in den USA spielt, wirkte die Darstellung stellenweise eher wie ein touristisch-oberflächlicher Blick als wirklich authentisch. Außerdem hätte ich mir im letzten Abschnitt mehr „Show“ statt „Tell“ gewünscht – einige Entwicklungen wurden mir doch zu schnell abgehandelt und komprimiert, da wäre emotional noch mehr drin gewesen. Auch Laineys Schwierigkeiten mit Familienmitgliedern wurden zwar angesprochen und bearbeitet, ich hätte mir dennoch (mehr) direkte Konfrontationen gewünscht, um besser erkennen zu können, dass Lainey zukünftig tatsächlich mehr für sich einsteht. So spricht Lainey immer wieder über das Verhältnis zu ihrem Vater, dieser taucht jedoch kein einziges Mal auf.
Fazit: Insgesamt ist "The Knockout Contract" trotz kleiner Kritikpunkte eine unterhaltsame, kurzweilige und humorvolle Geschichte mit liebenswerten Figuren und einer schönen Entwicklung. Besonders rund um die Hochzeit konnte ich das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. ich freue mich schon auf den nächsten Teil, in dem es um Laineys schlagfertige beste Freundin Jemma gehen wird!