Ich hab jede einzelne Seite genossen
Lainey steckt in einer ziemlich ausweglosen Situation: Die Hochzeit ihrer Stiefschwester steht an und der Bräutigam ist ausgerechnet ihr Ex, der sie damals tief verletzt hat. Um die Feier zu überstehen und den ständigen Verkupplungsversuchen ihrer Mutter mit reichen, überheblichen Männern zu entgehen, braucht sie dringend eine Begleitung. Unerwartet bietet sich dafür Parker Westfield an, ein erfolgreicher Box-Champion, der selbst einen guten Grund hat, ein paar Wochen abzutauchen: Eine Schulterverletzung zwingt ihn zu einer Trainingspause, die niemand erfahren darf.
Eine Fake-Beziehung scheint für beide die perfekte Lösung zu sein, wäre da nicht ihre gemeinsame Vergangenheit, die alles andere als unkompliziert ist. Denn seit einer folgenschweren Nacht im Krankenhaus kann Lainey Parker eigentlich nicht ausstehen.
Doch je überzeugender er seine Rolle spielt, desto mehr beginnt sie zu zweifeln, ob hinter seiner arroganten Fassade nicht doch mehr steckt.
Ich kann es nicht anders sagen: „Terms of Attraction – The Knockout Contract“ von Stefanie Sante ist eines meiner liebsten Bücher dieses Jahr. Ich habe wirklich alles daran geliebt - von der ersten bis zur letzten Seite. Ich bin unglaublich schnell in die Geschichte reingekommen, hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl von Längen und habe jede einzelne Szene, jeden Dialog und jede Entwicklung einfach nur genossen.
Was für mich sofort herausgestochen ist, war der Schreibstil der Autorin. Er ist modern, locker und humorvoll, ohne dabei übertrieben oder künstlich zu wirken. Die Dialoge sprühen vor Witz, was vor allem daran liegt, dass sich Lainey und Parker absolut nichts schenken. Ihre Schlagabtausche sind scharf, pointiert und einfach unterhaltsam. Beide sind definitiv nicht auf den Mund gefallen. Trotzdem kippt das Ganze nie ins Toxische, sondern bleibt immer auf eine angenehme, respektvolle Weise neckend und echt.
Auch die wechselnden Perspektiven zwischen Lainey und Parker fand ich richtig gut. Dadurch bekommt man einen tiefen Einblick in beide Figuren, versteht ihre Gedanken und Gefühle besser und kann sich viel leichter mit ihnen identifizieren.
Besonders gefallen hat mir zudem, dass das Buch viele typische Klischees und Tropes bewusst nicht bedient oder zumindest anders umsetzt. Klar, das Fake-Dating-Motiv ist vorhanden, aber die Art und Weise, wie die Beziehung zwischen Lainey und Parker aufgebaut ist, fühlt sich erfrischend anders an. Die beiden sind von Anfang an - mehr oder weniger - ehrlich zueinander, und genau das macht einen riesigen Unterschied. Es gibt kein unnötig aufgebauschtes Drama, das nur daraus entsteht, dass jemand nicht die Wahrheit sagt und dann alles eskaliert.
Und ganz ehrlich: Genau das hat mich schon in so vielen anderen Büchern gestört. Dieses ewige „Wir reden einfach nicht miteinander und machen alles schlimmer“-Drama bleibt hier größtenteils aus.
Natürlich gibt es auch hier unausgesprochene Dinge und innere Konflikte, aber die wirken meiner Meinung nach authentisch und nachvollziehbar. Die Probleme liegen viel mehr in den Figuren selbst. Sie müssen sich mit ihren eigenen Unsicherheiten, Verletzungen und Ängsten auseinandersetzen. Und genau das macht die Geschichte für mich so glaubwürdig.
Lainey mochte ich dabei direkt von Anfang an. Sie ist unsicher, trägt einiges mit sich herum, aber gleichzeitig ist sie - besonders Parker gegenüber - alles andere als still oder zurückhaltend. Ich fand es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte weiter öffnet, mehr für sich selbst einsteht und an Stärke gewinnt.
Und Parker… ich habe ihn wirklich geliebt. Er ist so weit entfernt vom typischen „Bad Boy“ oder oberflächlichen Playboy. Stattdessen ist er vielschichtig, aufmerksam, sensibel und unglaublich zuvorkommend. Gerade im Umgang mit Lainey zeigt er eine Seite, die einfach nur liebenswert ist. Ehrlich gesagt: So einen Book-Boyfriend kann man sich nur wünschen.
Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich eher langsam, was ich sehr passend fand. Trotzdem habe ich persönlich schon beim ersten Aufeinandertreffen die Funken gespürt. Diese unterschwellige Anziehung und das Knistern, das war einfach sofort da und hat sich durch das ganze Buch gezogen.
Auch die Nebencharaktere haben die Geschichte für mich noch einmal aufgewertet. Besonders Parkers bester Freund und Jemma sind mir im Gedächtnis geblieben. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf Jemmas eigene Geschichte, weil sie einfach so viel Potenzial hat.
Das Thema Boxen fand ich ebenfalls eine erfrischende Abwechslung. Es war präsent, aber nicht so dominant, dass es alles andere überschattet hat. Genauso mit dem medizinischen Aspekt rund um Lainey. Es war genau die richtige Mischung. Beides hat der Geschichte Tiefe gegeben, ohne sie zu überladen.
Fazit
Am Ende bleibt für mich ein rundum stimmiges Gesamtbild: eine Geschichte, die emotional berührt, ohne ins Kitschige abzudriften, die humorvoll ist, ohne albern zu wirken, und die Figuren zeigt, die sich echt anfühlen.
Für mich war dieses Buch einfach ein Highlight.
Eine Fake-Beziehung scheint für beide die perfekte Lösung zu sein, wäre da nicht ihre gemeinsame Vergangenheit, die alles andere als unkompliziert ist. Denn seit einer folgenschweren Nacht im Krankenhaus kann Lainey Parker eigentlich nicht ausstehen.
Doch je überzeugender er seine Rolle spielt, desto mehr beginnt sie zu zweifeln, ob hinter seiner arroganten Fassade nicht doch mehr steckt.
Ich kann es nicht anders sagen: „Terms of Attraction – The Knockout Contract“ von Stefanie Sante ist eines meiner liebsten Bücher dieses Jahr. Ich habe wirklich alles daran geliebt - von der ersten bis zur letzten Seite. Ich bin unglaublich schnell in die Geschichte reingekommen, hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl von Längen und habe jede einzelne Szene, jeden Dialog und jede Entwicklung einfach nur genossen.
Was für mich sofort herausgestochen ist, war der Schreibstil der Autorin. Er ist modern, locker und humorvoll, ohne dabei übertrieben oder künstlich zu wirken. Die Dialoge sprühen vor Witz, was vor allem daran liegt, dass sich Lainey und Parker absolut nichts schenken. Ihre Schlagabtausche sind scharf, pointiert und einfach unterhaltsam. Beide sind definitiv nicht auf den Mund gefallen. Trotzdem kippt das Ganze nie ins Toxische, sondern bleibt immer auf eine angenehme, respektvolle Weise neckend und echt.
Auch die wechselnden Perspektiven zwischen Lainey und Parker fand ich richtig gut. Dadurch bekommt man einen tiefen Einblick in beide Figuren, versteht ihre Gedanken und Gefühle besser und kann sich viel leichter mit ihnen identifizieren.
Besonders gefallen hat mir zudem, dass das Buch viele typische Klischees und Tropes bewusst nicht bedient oder zumindest anders umsetzt. Klar, das Fake-Dating-Motiv ist vorhanden, aber die Art und Weise, wie die Beziehung zwischen Lainey und Parker aufgebaut ist, fühlt sich erfrischend anders an. Die beiden sind von Anfang an - mehr oder weniger - ehrlich zueinander, und genau das macht einen riesigen Unterschied. Es gibt kein unnötig aufgebauschtes Drama, das nur daraus entsteht, dass jemand nicht die Wahrheit sagt und dann alles eskaliert.
Und ganz ehrlich: Genau das hat mich schon in so vielen anderen Büchern gestört. Dieses ewige „Wir reden einfach nicht miteinander und machen alles schlimmer“-Drama bleibt hier größtenteils aus.
Natürlich gibt es auch hier unausgesprochene Dinge und innere Konflikte, aber die wirken meiner Meinung nach authentisch und nachvollziehbar. Die Probleme liegen viel mehr in den Figuren selbst. Sie müssen sich mit ihren eigenen Unsicherheiten, Verletzungen und Ängsten auseinandersetzen. Und genau das macht die Geschichte für mich so glaubwürdig.
Lainey mochte ich dabei direkt von Anfang an. Sie ist unsicher, trägt einiges mit sich herum, aber gleichzeitig ist sie - besonders Parker gegenüber - alles andere als still oder zurückhaltend. Ich fand es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte weiter öffnet, mehr für sich selbst einsteht und an Stärke gewinnt.
Und Parker… ich habe ihn wirklich geliebt. Er ist so weit entfernt vom typischen „Bad Boy“ oder oberflächlichen Playboy. Stattdessen ist er vielschichtig, aufmerksam, sensibel und unglaublich zuvorkommend. Gerade im Umgang mit Lainey zeigt er eine Seite, die einfach nur liebenswert ist. Ehrlich gesagt: So einen Book-Boyfriend kann man sich nur wünschen.
Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich eher langsam, was ich sehr passend fand. Trotzdem habe ich persönlich schon beim ersten Aufeinandertreffen die Funken gespürt. Diese unterschwellige Anziehung und das Knistern, das war einfach sofort da und hat sich durch das ganze Buch gezogen.
Auch die Nebencharaktere haben die Geschichte für mich noch einmal aufgewertet. Besonders Parkers bester Freund und Jemma sind mir im Gedächtnis geblieben. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf Jemmas eigene Geschichte, weil sie einfach so viel Potenzial hat.
Das Thema Boxen fand ich ebenfalls eine erfrischende Abwechslung. Es war präsent, aber nicht so dominant, dass es alles andere überschattet hat. Genauso mit dem medizinischen Aspekt rund um Lainey. Es war genau die richtige Mischung. Beides hat der Geschichte Tiefe gegeben, ohne sie zu überladen.
Fazit
Am Ende bleibt für mich ein rundum stimmiges Gesamtbild: eine Geschichte, die emotional berührt, ohne ins Kitschige abzudriften, die humorvoll ist, ohne albern zu wirken, und die Figuren zeigt, die sich echt anfühlen.
Für mich war dieses Buch einfach ein Highlight.