Ganz grosses Gefühlschaos

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lunasriddle Avatar

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Das verspielte Cover lässt eine leichte Liebesgeschichte vermuten, doch die Leseprobe und der Hinweis der Autorin machen klar, dass hier viel emotionaler Tiefgang wartet. Der Kontrast zwischen der fröhlichen Optik und den ernsten Themen (wie Trauer und Panikattacken) gefällt mir sehr gut, da es dem Buch eine besondere Relevanz verleiht. Und ich aus irgendeinem mir selbst unbekannten Grund Bücher mit Panikattacken mag.

Abby Jimenez hat mich mit ihrer Charakterzeichnung sofort berührt. Besonders Chris hat es mir angetan: Im ersten Kapitel erlebt man ihn als jemanden, der eine schwere Phase durchmacht, am liebsten allein zu Hause ist und die Welt eigentlich aussperren möchte. (So wie ich) Doch als es darauf ankommt, springt er für den verkaterten Mike ein. Die Szene im Krankenhaus ist einfach nur süß und herzzerreißend zugleich. Obwohl Larissa ihn wegschicken will, lässt er sie nicht allein. Er erkennt ihre Angst und bleibt an ihrer Seite, obwohl man merkt, wie viel Überwindung ihn der Kontakt zur Außenwelt kostet. Diese stille Verlässlichkeit macht ihn sofort zum Sympathieträger. Und ist aus meiner Sicht süss.

Ich erwarte ein Buch, das mich emotional völlig fordern wird. Der Kontrast zwischen Mike, der in einem wichtigen Moment versagt, und Chris, der trotz eigener psychischer Last über sich hinauswächst, schafft eine unglaubliche Spannung. Ich möchte unbedingt wissen, wie sich diese Verbindung weiterentwickelt und ob Chris durch Larissa vielleicht auch einen Weg aus seiner eigenen Dunkelheit findet. Werden sie es schaffen, zueinander zu finden, ohne Mike zu verraten?
Ich muss es unbedingt herausfinden!