Voraussichtliches Jahreshighlight

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damaris_schorer Avatar

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Schon nach wenigen Seiten hat mich The Night We Met vollkommen abgeholt. Abby Jimenez gelingt es sofort, eine warme, gleichzeitig aber auch emotional berührende Atmosphäre zu schaffen. Der Einstieg mitten in den frühen Morgenstunden wirkt lebendig und authentisch, man ist direkt in der Geschichte drin und begleitet Chris widerwillig zu einer Begegnung, die offensichtlich sein Leben verändern wird.

Besonders gefallen hat mir, wie schnell die Figuren Tiefe bekommen. Chris wirkt zunächst eher verschlossen und erschöpft vom Leben, während Larissa mit ihren Sorgen und finanziellen Problemen sofort sehr greifbar erscheint. Ihre erste gemeinsame Zeit im Krankenhaus und später im Café fühlt sich erstaunlich echt an, humorvoll, leise, manchmal traurig und dabei unglaublich menschlich. Die Dialoge sind witzig und natürlich, sodass man beim Lesen mehrfach schmunzeln musste.

Trotz der lockeren, romantischen Grundstimmung werden bereits in der Leseprobe ernstere Themen angedeutet, was der Geschichte zusätzliche emotionale Tiefe verleiht. Gerade dieser Mix aus Humor, Verletzlichkeit und langsam wachsender Nähe zwischen den Figuren macht neugierig auf mehr.

Ich will jetzt nach der Leseprobe unbedingt wissen, wie sich die Beziehung zwischen Chris und Larissa weiterentwickelt und welche Herausforderungen noch auf sie warten. Für mich verspricht der Roman eine gefühlvolle, moderne Liebesgeschichte mit Herz, Humor und Tiefgang genau das, was ich mir von einem Abby-Jimenez-Roman erhoffe.