Zwischen Schuldgefühlen, Brotduft und einem kleinen Streuner

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sandy7 Avatar

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Schon das farbenfrohe Cover von The Night We Met verspricht eine sommerliche, leichte Liebesgeschichte – mit Feuerwerk am Himmel und zwei Menschen am Wasser. Doch die Leseprobe zeigt schnell, dass deutlich mehr Tiefe in dieser Geschichte steckt. Hinter den leuchtenden Farben verbergen sich Verlust, finanzielle Sorgen, Schuldgefühle und komplizierte Beziehungen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sehr dialogreich. Besonders gut gefallen hat mir der Perspektivwechsel zwischen Chris und Larissa, weil man so beide Gedankenwelten intensiv miterlebt. Chris wirkt zunächst etwas verschlossen, trägt aber viel Trauer in sich, während Larissa mit familiären und finanziellen Problemen kämpft und trotzdem Stärke zeigt. Ihre Gespräche – ob über Bücher, Brot-Rankings oder ernste Themen – fühlen sich authentisch und lebendig an.

Die Szene mit dem kleinen, verwahrlosten Hund hat mich besonders berührt. Sie zeigt, wie viel Mitgefühl in Chris steckt und wie sehr sich zwischen ihm und Larissa eine leise, ehrliche Verbindung entwickelt – obwohl sie offiziell mit seinem besten Freund zusammen ist. Genau dieses emotionale Spannungsfeld macht neugierig: Wie wird sich das Dreieck zwischen Chris, Larissa und Mike weiterentwickeln?

Ich erwarte eine gefühlvolle Geschichte über zweite Chancen, Loyalität und die Frage, was das Herz wirklich will. Die Mischung aus Humor, Ernsthaftigkeit und leisen, intensiven Momenten hat mich sofort gepackt – ich möchte unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, welchen Weg die Figuren einschlagen werden.