Folgenreiche Entscheidung

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piret Avatar

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Die Idee aufzuzeigen, welche Folgen schon die kleinsten Entscheidungen haben können hat mir gut gefallen.
Die Umsetzung allerdings, ich weiß nicht,.
Da war für mich vieles einfach sehr klischeebehaftet. Natürlich entscheidet sich die aus "schlechteren" Verhältnissen kommende Larissa aus falschem Stolz für den Kerl, der eher zu ihrer Lebenssituation passt, als den Apotheker zu nehmen. Dem könnte sie ja schließlich nichts bieten.
Auch sonst ist vieles Klischee bzw. stereotyp. Mike kann natürlich neben dem perfekt Chris gar nichts mehr richtig machen.
Das fand ich etwas schade.
Vor allem, wenn ich im Nachwort lese, dass die Autorin diese Geschichte besonders am Herzen liegt und sie sich extra dafür mehr Zeit gelassen hat.
Da haben mir andere Bücher von ihr deutlich besser gefallen.
Ihr Humor hat dennoch ihren Platz im Buch gefunden und für einige sehr lustige Szenen gesorgt, welche das Buch wieder aufgelockert haben.

Insgesamt leider eher durchwachsen.