Große Erwartungen, bittere Enttäuschung
Nachdem ich bereits mehrere Bücher von Abby Jiménez gelesen habe – und vor allem Say You’ll Remember Me für mich ein absolutes Highlight war – bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an The Night We Met herangegangen. Für mich eigentlich eine sichere Bank. Umso größer ist leider die Enttäuschung ausgefallen.
Der Einstieg konnte mich zunächst noch voll abholen: der gewohnt leichte, humorvolle Schreibstil, charmante Szenen und dieses typische „Abby-Feeling“, das ich so liebe. Doch je weiter die Geschichte voranschritt und ich die Charaktere – sowohl die Protagonist:innen als auch die Nebenfiguren – besser kennenlernte, desto mehr kippte meine Begeisterung.
Was mich besonders irritiert hat: Ich konnte zu keiner einzigen Figur eine wirkliche Sympathie aufbauen. Stattdessen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass hier ein merkwürdiges, teilweise nicht zeitgemäßes Männer- und Frauenbild gezeichnet wird. Hinzu kam, dass sich durch das gesamte Buch hinweg toxische Verhaltensweisen ziehen – und das nicht nur bei offensichtlich problematischen Figuren, sondern auch bei denen, die eigentlich als „gut“ dargestellt werden. Das hat bei mir mehr Augenrollen als Mitfiebern ausgelöst.
Auch die Dialoge konnten mich emotional überhaupt nicht erreichen. Viele wirkten auf mich erstaunlich platt und nichtssagend, sodass selbst wichtige Momente ihre Wirkung verfehlt haben. Die zentrale Liebesgeschichte blieb für mich dadurch leider komplett blass – ich habe sie weder gespürt noch mit den Figuren mitgefühlt.
Ein weiterer Schwachpunkt war für mich die Entwicklung der Charaktere, die insgesamt sehr oberflächlich geblieben ist. Es fehlte an Tiefe und glaubwürdiger Entwicklung, was letztlich dazu geführt hat, dass mich die gesamte Geschichte emotional kaltgelassen hat.
Insgesamt bin ich wirklich enttäuscht von diesem Buch und kann es leider nicht weiterempfehlen. Als kleiner Trost bleibt mir, dass ich die anderen Werke der Autorin sehr schätze – und ich werde auch in Zukunft weiterhin zu ihren Büchern greifen. Aber dieses hier war für mich leider ein klarer Reinfall.
Der Einstieg konnte mich zunächst noch voll abholen: der gewohnt leichte, humorvolle Schreibstil, charmante Szenen und dieses typische „Abby-Feeling“, das ich so liebe. Doch je weiter die Geschichte voranschritt und ich die Charaktere – sowohl die Protagonist:innen als auch die Nebenfiguren – besser kennenlernte, desto mehr kippte meine Begeisterung.
Was mich besonders irritiert hat: Ich konnte zu keiner einzigen Figur eine wirkliche Sympathie aufbauen. Stattdessen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass hier ein merkwürdiges, teilweise nicht zeitgemäßes Männer- und Frauenbild gezeichnet wird. Hinzu kam, dass sich durch das gesamte Buch hinweg toxische Verhaltensweisen ziehen – und das nicht nur bei offensichtlich problematischen Figuren, sondern auch bei denen, die eigentlich als „gut“ dargestellt werden. Das hat bei mir mehr Augenrollen als Mitfiebern ausgelöst.
Auch die Dialoge konnten mich emotional überhaupt nicht erreichen. Viele wirkten auf mich erstaunlich platt und nichtssagend, sodass selbst wichtige Momente ihre Wirkung verfehlt haben. Die zentrale Liebesgeschichte blieb für mich dadurch leider komplett blass – ich habe sie weder gespürt noch mit den Figuren mitgefühlt.
Ein weiterer Schwachpunkt war für mich die Entwicklung der Charaktere, die insgesamt sehr oberflächlich geblieben ist. Es fehlte an Tiefe und glaubwürdiger Entwicklung, was letztlich dazu geführt hat, dass mich die gesamte Geschichte emotional kaltgelassen hat.
Insgesamt bin ich wirklich enttäuscht von diesem Buch und kann es leider nicht weiterempfehlen. Als kleiner Trost bleibt mir, dass ich die anderen Werke der Autorin sehr schätze – und ich werde auch in Zukunft weiterhin zu ihren Büchern greifen. Aber dieses hier war für mich leider ein klarer Reinfall.