Herzensbuch mit reichlich Green-Flags

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munimaus Avatar

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„Vielleicht ist es eine Liebe, die keine Daseinsberechtigung hat. Vielleicht ist es eine Liebe, deretwegen Kriege begonnen werden. Eine Liebe, die Imperien stürzt [...].“

Es gibt manche Autoren, bei denen man blind zu den Büchern greift, weil man weiß, dass man nie enttäuscht wird. Abby Jiménez gehört definitiv dazu. Ich habe „The Night we Met“ ohne Klappentext gelesen und es innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Es war ein tolles Wohlfühlbuch. Obwohl ich den Vorgängerband noch nicht gelesen habe, kam ich super in die Geschichte. Von der ersten Seite an zieht Jiménez den Leser in ihren Bann, lässt ihn mit den Charakteren mitfühlen und weckt die Neugier. Normalerweise bin ich kein Fan von Dreiecksbeziehungen, aber hier war sie super umgesetzt. Larissa und Chris waren mir von Anfang an direkt sympathisch, während ich mich mit Mike etwas schwergetan habe. Anfangs konnte ich seine Unzuverlässigkeit nicht ganz nachvollziehen. Natürlich tragen alle drei Charaktere ihre eigenen Päckchen und Sorgen mit sich. Jiménez verleiht allen eine gewisse Tiefe.
Chris war für mich von Anfang an eine wandelnde Green Flag, allein schon durch seine Selbstlosigkeit und sein Engagement, besonders beim Book-Run. Ich konnte seine Gefühle sehr gut nachvollziehen, insbesondere seine Schuldgefühle wegen seiner Zuneigung zu Larissa. Das gemeinsame Hundesitting war eine schöne Abmachung, auch mit den ganzen „Traumabindungen“ eingeschlossen.

Besonders gut hat mir die Entwicklung der Freundschaft zwischen Chris und Larissa gefallen. Auch das Ende fand ich super umgesetzt, dass die langjährige Freundesgruppe einen gemeinsamen Weg gefunden hat mit der Situation umzugehen. Es war ein absolutes Wohlfühlbuch und ein Lesehighlight für mich. Jiménez entwickelt sich langsam zu einer meiner Lieblingsautorinnen. Ich kann ihr Buch nur wärmstens empfehlen.