Schwierig

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booklove538 Avatar

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Mein Leseeindruck: Ich lese die Bücher von Abby Jimenez eigentlich sehr gerne. Bei diesem Buch war aber irgendwie der Wurm drin. Die Ansätze sind richtig gut und auch die Fäden, die das Ganze zu einem richtig guten Buch hätten machen können. Die Autorin sagt im Nachwort, dass dieses Buch vor dem vorherigen hätte erscheinen sollen und der Zugang zu diesem Buch schwierig war. Das kann ich so bestätigen. Vor allem bei den zwei Jungs ist die Erzählspur oft zu ähnlich. Bei Chris sind die Charakterdarstellung und Handlungsweisen/Handlungsgründe für mich nicht greifbar und nachvollziehbar. Zum großen Teil wirkt es sehr unrealistisch und wie eine komplett selbstlose Selbstaufgabe, die gleichzeitig aber auch nicht nachvollziehbar ist. Mike ist ein doch eher ausgefallenener Charakter mit sehr großem Potential ihn nicht zu mögen. Larissa kann sich durch Chris Verhalten meines Erachtens in der Story nicht gesund entwickeln und wirkt dadurch immer hilfebedürftig, entgegen ihrem eigenentlichen Eindruck und Charakter einer starken Frau, die ihr Leben meistert und das Leben einer unabhängigen Frau führt. Was mich ebenfalls gestört hat, ist der Hund, der irgendwie alles niedermacht, was ihm vor die Nase kommt und der sich zu einem kleinen Hannibal entwickelt. Das hatte keinen Witz mehr, sondern war für mich einfach darüber. Diese Punkte ziehen sich leider wie ein roter Faden. Ich habe bis Seite 220 gelesen und mich dann dafür entschieden, den gemeinsamen Weg nicht weiterzuführen.