Nicht mein Fall
Nachdem ich meinen ersten Roman von Abby Jimenez nicht so mochte, ich aber schon so viel Gutes über sie gehört habe, wollte ich The Night We Met noch eine Chance geben. Das Buch fängt mit einer vielversprechenden Prämisse an. Die Idee, dass eine einzige Entscheidung das ganze Leben beeinflussen kann, hat definitiv Potenzial, was aber meiner Meinung nach nicht wirklich ausgeschöpft wird.
Schon nach wenigen Kapiteln ist klar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und überraschende Wendungen bleiben aus. Statt emotionaler Tiefe bekommt man oft nur klischeehafte Situationen präsentiert, die man so oder ähnlich schon in vielen anderen Liebesromanen gelesen hat.
Auch die Protagonisten wirken eher flach und nicht wirklich authentisch. Larissas innere Konflikte werden zwar thematisiert, aber nicht ausgearbeitet und ihre Entscheidungen sind schwer nachvollziehbar. Chris ist fast schon zu gut und perfekt um realistisch zu wirken, während Mike eher eindimensional als problematischer Partner dargestellt wird. Dadurch fehlt es der Dreiecksbeziehung an echter Komplexität. Ein weiterer Schwachpunkt ist für mich das Tempo der Geschichte. Einige Passagen ziehen sich unnötig in die Länge, während andere, emotional wichtige Momente zu schnell abgehandelt werden.
Der Schreibstil ist aber solide und angenehm zu lesen.
Insgesamt ist The Night We Met ein eher durchschnittlicher Liebesroman, der zwar eine interessante Ausgangsidee hat, diese aber nicht konsequent oder tiefgehend genug umsetzt.
Schon nach wenigen Kapiteln ist klar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und überraschende Wendungen bleiben aus. Statt emotionaler Tiefe bekommt man oft nur klischeehafte Situationen präsentiert, die man so oder ähnlich schon in vielen anderen Liebesromanen gelesen hat.
Auch die Protagonisten wirken eher flach und nicht wirklich authentisch. Larissas innere Konflikte werden zwar thematisiert, aber nicht ausgearbeitet und ihre Entscheidungen sind schwer nachvollziehbar. Chris ist fast schon zu gut und perfekt um realistisch zu wirken, während Mike eher eindimensional als problematischer Partner dargestellt wird. Dadurch fehlt es der Dreiecksbeziehung an echter Komplexität. Ein weiterer Schwachpunkt ist für mich das Tempo der Geschichte. Einige Passagen ziehen sich unnötig in die Länge, während andere, emotional wichtige Momente zu schnell abgehandelt werden.
Der Schreibstil ist aber solide und angenehm zu lesen.
Insgesamt ist The Night We Met ein eher durchschnittlicher Liebesroman, der zwar eine interessante Ausgangsidee hat, diese aber nicht konsequent oder tiefgehend genug umsetzt.