Was, wenn man sich für den Falschen entscheidet?
Mit "The Night We Met" zeigt Abby Jimenez einmal mehr, warum sie für viele Leser:innen ein fester Bestandteil im Romance-Genre ist. Ich habe fast alle ihre Bücher gelesen und bin ein großer Fan – trotzdem bleibt jedes Mal die kleine Sorge, dass ein neues Buch vielleicht nicht ganz mithalten kann. Aber auch dieses hat mich wieder überzeugt.
Im Mittelpunkt steht Larissa, die an einem Abend ihren neuen Freund kennenlernt. Was zunächst nach einer klassischen Liebesgeschichte klingt, entwickelt sich schnell in eine andere Richtung. Denn je mehr Zeit vergeht, desto stärker wird ihr Gefühl, dass vielleicht nicht er, sondern sein bester Freund besser zu ihr passen könnte. Diese Grundidee – was wäre, wenn man sich für den falschen Menschen entschieden hat – fand ich wirklich spannend und gut umgesetzt.
Besonders gelungen ist wieder die Protagonistin. Larissa ist eine starke, resiliente Figur, die sehr authentisch wirkt und nachvollziehbare Entscheidungen trifft. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und fiebert automatisch mit. Das ist etwas, das Abby Jimenez meiner Meinung nach besonders gut kann.
Auch die Mischung aus einer eher ruhigen, slow-burn Romance und ernsteren Themen hat mir sehr gefallen. Neben der Liebesgeschichte werden auch Aspekte wie Armut, Alkoholismus und Einsamkeit behandelt, was dem Buch mehr Tiefe verleiht. Gleichzeitig bleibt der Schreibstil angenehm locker und flüssig, sodass sich die Geschichte schnell lesen lässt. Und auch ein Tier spielt wieder eine Rolle, was ich persönlich immer sehr schön finde.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich allerdings das Ende. Dieses kam etwas plötzlich und wirkte stellenweise gehetzt. Einige Konflikte wurden mir zu schnell und zu einfach aufgelöst, da hätte ich mir mehr Raum gewünscht. Außerdem blieb der männliche Protagonist für mich etwas zu blass. Er hatte wenig Ecken und Kanten, und interessante Ansätze – wie seine familiäre Vergangenheit – wurden nicht wirklich vertieft. Teilweise war sein Verhalten auch ein wenig zu überzogen.
Insgesamt hat mir "The Night We Met" aber wieder sehr gut gefallen. Die Geschichte ist emotional, greift interessante Themen auf und lässt sich angenehm lesen. Trotz kleiner Schwächen kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen – besonders für Fans von Abby Jimenez. Ich freue mich schon auf ihr nächstes Werk und vergebe 4 von 5 Sternen.
Im Mittelpunkt steht Larissa, die an einem Abend ihren neuen Freund kennenlernt. Was zunächst nach einer klassischen Liebesgeschichte klingt, entwickelt sich schnell in eine andere Richtung. Denn je mehr Zeit vergeht, desto stärker wird ihr Gefühl, dass vielleicht nicht er, sondern sein bester Freund besser zu ihr passen könnte. Diese Grundidee – was wäre, wenn man sich für den falschen Menschen entschieden hat – fand ich wirklich spannend und gut umgesetzt.
Besonders gelungen ist wieder die Protagonistin. Larissa ist eine starke, resiliente Figur, die sehr authentisch wirkt und nachvollziehbare Entscheidungen trifft. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und fiebert automatisch mit. Das ist etwas, das Abby Jimenez meiner Meinung nach besonders gut kann.
Auch die Mischung aus einer eher ruhigen, slow-burn Romance und ernsteren Themen hat mir sehr gefallen. Neben der Liebesgeschichte werden auch Aspekte wie Armut, Alkoholismus und Einsamkeit behandelt, was dem Buch mehr Tiefe verleiht. Gleichzeitig bleibt der Schreibstil angenehm locker und flüssig, sodass sich die Geschichte schnell lesen lässt. Und auch ein Tier spielt wieder eine Rolle, was ich persönlich immer sehr schön finde.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich allerdings das Ende. Dieses kam etwas plötzlich und wirkte stellenweise gehetzt. Einige Konflikte wurden mir zu schnell und zu einfach aufgelöst, da hätte ich mir mehr Raum gewünscht. Außerdem blieb der männliche Protagonist für mich etwas zu blass. Er hatte wenig Ecken und Kanten, und interessante Ansätze – wie seine familiäre Vergangenheit – wurden nicht wirklich vertieft. Teilweise war sein Verhalten auch ein wenig zu überzogen.
Insgesamt hat mir "The Night We Met" aber wieder sehr gut gefallen. Die Geschichte ist emotional, greift interessante Themen auf und lässt sich angenehm lesen. Trotz kleiner Schwächen kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen – besonders für Fans von Abby Jimenez. Ich freue mich schon auf ihr nächstes Werk und vergebe 4 von 5 Sternen.