Zart, witzig und emotional tief

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„The Night We Met“ vereint für mich alles, was ich an den Büchern von Abby Jimenez liebe. Larissa und Chris sind zwei unglaublich nahbare Figuren, deren Verbindung sich langsam, glaubwürdig und voller leiser Momente entwickelt, während sie zugleich in einem komplizierten Dreiecksgefüge mit Mikes Fehlverhalten und seinen Problemen feststecken. Die ernsten Themen wie Armut, Alkoholismus, gesundheitliche Risiken und ein ungerechtes Gesundheitssystem werden sensibel und dennoch mit einer angenehmen Leichtigkeit erzählt, ohne den Humor oder die Romantik zu verdrängen.

Besonders Chris habe ich ins Herz geschlossen. Auch Larissas Mutter mit ihrer schonungslos direkten Art sorgt für viele Lacher. Wufferine als tierischer Sidekick und heimlicher Verkuppler rundet das Ganze perfekt ab. Ich mochte die slow burn Dynamik sehr, gerade weil sie ohne großes künstliches Drama auskommt und sich anders anfühlt als viele typische Romance-Plots. Für alle, die emotionale Liebesgeschichten mit Tiefgang, Humor und unvergesslichen Nebenfiguren mögen, ist dieses Buch ein absolutes Highlight und von mir eine klare Empfehlung.