Zwischen Vernunft und Verlangen – wenn das Herz andere Wege geht 🎆🥂🥜
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Zitat:
„Ich wollte nicht zu den Leuten gehören, die es sich in einer Beziehung, an der es im Grunde nichts auszusetzen gab, bequem machten und innerlich erstarrten. Ich wollte nicht die gleichen Fehler begehen wie meine Mom. Aber eine feste und aussichtsreiche Beziehung einfach sausen zu lassen, ohne ihr eine echte Chance zu geben, wollte ich auch nicht. Genauso wenig wie mit einem guten Mann Schluss zu machen, schon gar nicht, wenn nichts falsch an ihm war.“
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Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich bin unglaublich schnell durch die Geschichte gekommen und hatte fast durchgehend Lust weiterzulesen – für mich immer ein sehr gutes Zeichen. Besonders positiv aufgefallen ist mir der Humor: Immer wieder sorgen vor allem Chris’ Kommentare und Gedanken für urkomische Momente, bei denen ich wirklich laut lachen musste.
Sehr gelungen fand ich außerdem die wechselnden Perspektiven zwischen Chris und Larissa. Dadurch erhält man einen intensiven Einblick in die Gedanken und Gefühle beider Figuren, was die emotionale Bindung zur Geschichte deutlich verstärkt.
An einigen Stellen waren mir die Sätze jedoch etwas zu lang und teilweise leicht unübersichtlich. Zudem gab es im späteren Verlauf einige Gedankenschleifen, insbesondere in Bezug auf die verbotene Liebe zwischen Chris und Larissa, die sich für mich etwas wiederholt haben.
4/5 ⭐
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Charaktere:
Die Figuren haben bei mir insgesamt gemischte Gefühle ausgelöst.
Chris war mir zu Beginn des Buches sehr sympathisch. Seine hilfsbereite, charmante und humorvolle Art hat ihn schnell zu einem starken Sympathieträger gemacht. Im Verlauf der Geschichte – besonders im Mittelteil – hat er für mich jedoch deutlich eingebüßt. Seine Fürsorge wurde zunehmend übertrieben und wirkte auf mich irgendwann unnatürlich. Gerade seine übermäßige Hilfsbereitschaft, das ständige Zahlen und seine fast schon kontrollierende Fürsorge haben für mich die Autonomie von Larissa zu stark eingeschränkt. Persönlich hätte ich mich in ihrer Situation damit nicht wohlgefühlt. Deshalb war Chris für mich am Ende nicht mehr der „Superhero“, als den ich ihn anfangs wahrgenommen habe.
Larissa mochte ich über das gesamte Buch hinweg relativ konstant. Sie war für mich eine bodenständige, hart arbeitende junge Frau mit eigenem Kopf und einer Vergangenheit, die sie sichtbar geprägt hat. Ich fand sie weder überragend noch störend – insgesamt einfach solide und passend zur Geschichte.
Mike war für mich die Figur mit der stärksten Entwicklung: Anfangs noch in Ordnung, im Mittelteil sehr schwierig und zum Ende hin wieder deutlich besser. Sobald man mehr über seine inneren Konflikte, Selbstzweifel und Hintergründe erfährt, wird sein Verhalten nachvollziehbarer. Trotzdem waren die wiederkehrenden Alkohol-Eskapaden für mich ein absolutes No-Go.
Insgesamt wirkten die Figuren für mich teilweise etwas überzeichnet und sehr klischeebehaftet.
4/5 ⭐
▪
Geschichte:
Die Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen. Besonders spannend fand ich, dass hier nicht das klassische Dreiecksdrama im Sinne von „für wen entscheidet sie sich?“ erzählt wird, sondern dass die Ausgangslage bereits feststeht. Genau dieser Hintergrund hat die Geschichte für mich interessant gemacht.
Zwischen Chris und Larissa war die Dynamik definitiv spürbar. Man merkt, dass sie einander guttun und dass zwischen ihnen eine besondere Verbindung entsteht.
Was mich allerdings zunehmend gestört hat, war das ständige Hin und Her rund um Mike und die immer wiederkehrenden inneren Konflikte. Dieses „wir dürfen nicht“ war zunächst emotional und spannend, wurde für mich im Verlauf aber sehr repetitiv. Gerade im Mittelteil hatte ich das Gefühl, immer wieder dieselben Gedanken und Konflikte zu lesen.
Die Liebesgeschichte selbst war schön aufgebaut, aber die ständigen Wiederholungen haben der Handlung etwas Tempo genommen.
3/5 ⭐
▪
Fazit:
Insgesamt ist The Night We Met für mich ein schönes, humorvolles und emotionales Buch, das sich sehr angenehm lesen lässt. Besonders der Schreibstil und die Grundidee der Geschichte konnten mich überzeugen.
Bei den Figuren und einigen Entwicklungen in der Handlung hätte ich mir stellenweise etwas mehr Natürlichkeit und weniger Übertreibung gewünscht. Trotzdem hatte das Buch einen hohen Unterhaltungswert und ich habe es gerne gelesen.
4/5 ⭐
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Zitat:
„Ich wollte nicht zu den Leuten gehören, die es sich in einer Beziehung, an der es im Grunde nichts auszusetzen gab, bequem machten und innerlich erstarrten. Ich wollte nicht die gleichen Fehler begehen wie meine Mom. Aber eine feste und aussichtsreiche Beziehung einfach sausen zu lassen, ohne ihr eine echte Chance zu geben, wollte ich auch nicht. Genauso wenig wie mit einem guten Mann Schluss zu machen, schon gar nicht, wenn nichts falsch an ihm war.“
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Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich bin unglaublich schnell durch die Geschichte gekommen und hatte fast durchgehend Lust weiterzulesen – für mich immer ein sehr gutes Zeichen. Besonders positiv aufgefallen ist mir der Humor: Immer wieder sorgen vor allem Chris’ Kommentare und Gedanken für urkomische Momente, bei denen ich wirklich laut lachen musste.
Sehr gelungen fand ich außerdem die wechselnden Perspektiven zwischen Chris und Larissa. Dadurch erhält man einen intensiven Einblick in die Gedanken und Gefühle beider Figuren, was die emotionale Bindung zur Geschichte deutlich verstärkt.
An einigen Stellen waren mir die Sätze jedoch etwas zu lang und teilweise leicht unübersichtlich. Zudem gab es im späteren Verlauf einige Gedankenschleifen, insbesondere in Bezug auf die verbotene Liebe zwischen Chris und Larissa, die sich für mich etwas wiederholt haben.
4/5 ⭐
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Charaktere:
Die Figuren haben bei mir insgesamt gemischte Gefühle ausgelöst.
Chris war mir zu Beginn des Buches sehr sympathisch. Seine hilfsbereite, charmante und humorvolle Art hat ihn schnell zu einem starken Sympathieträger gemacht. Im Verlauf der Geschichte – besonders im Mittelteil – hat er für mich jedoch deutlich eingebüßt. Seine Fürsorge wurde zunehmend übertrieben und wirkte auf mich irgendwann unnatürlich. Gerade seine übermäßige Hilfsbereitschaft, das ständige Zahlen und seine fast schon kontrollierende Fürsorge haben für mich die Autonomie von Larissa zu stark eingeschränkt. Persönlich hätte ich mich in ihrer Situation damit nicht wohlgefühlt. Deshalb war Chris für mich am Ende nicht mehr der „Superhero“, als den ich ihn anfangs wahrgenommen habe.
Larissa mochte ich über das gesamte Buch hinweg relativ konstant. Sie war für mich eine bodenständige, hart arbeitende junge Frau mit eigenem Kopf und einer Vergangenheit, die sie sichtbar geprägt hat. Ich fand sie weder überragend noch störend – insgesamt einfach solide und passend zur Geschichte.
Mike war für mich die Figur mit der stärksten Entwicklung: Anfangs noch in Ordnung, im Mittelteil sehr schwierig und zum Ende hin wieder deutlich besser. Sobald man mehr über seine inneren Konflikte, Selbstzweifel und Hintergründe erfährt, wird sein Verhalten nachvollziehbarer. Trotzdem waren die wiederkehrenden Alkohol-Eskapaden für mich ein absolutes No-Go.
Insgesamt wirkten die Figuren für mich teilweise etwas überzeichnet und sehr klischeebehaftet.
4/5 ⭐
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Geschichte:
Die Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen. Besonders spannend fand ich, dass hier nicht das klassische Dreiecksdrama im Sinne von „für wen entscheidet sie sich?“ erzählt wird, sondern dass die Ausgangslage bereits feststeht. Genau dieser Hintergrund hat die Geschichte für mich interessant gemacht.
Zwischen Chris und Larissa war die Dynamik definitiv spürbar. Man merkt, dass sie einander guttun und dass zwischen ihnen eine besondere Verbindung entsteht.
Was mich allerdings zunehmend gestört hat, war das ständige Hin und Her rund um Mike und die immer wiederkehrenden inneren Konflikte. Dieses „wir dürfen nicht“ war zunächst emotional und spannend, wurde für mich im Verlauf aber sehr repetitiv. Gerade im Mittelteil hatte ich das Gefühl, immer wieder dieselben Gedanken und Konflikte zu lesen.
Die Liebesgeschichte selbst war schön aufgebaut, aber die ständigen Wiederholungen haben der Handlung etwas Tempo genommen.
3/5 ⭐
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Fazit:
Insgesamt ist The Night We Met für mich ein schönes, humorvolles und emotionales Buch, das sich sehr angenehm lesen lässt. Besonders der Schreibstil und die Grundidee der Geschichte konnten mich überzeugen.
Bei den Figuren und einigen Entwicklungen in der Handlung hätte ich mir stellenweise etwas mehr Natürlichkeit und weniger Übertreibung gewünscht. Trotzdem hatte das Buch einen hohen Unterhaltungswert und ich habe es gerne gelesen.
4/5 ⭐
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