Atmosphärisch, aber nicht immer rund
Sophia De Winter ist eine sogenannte Wirkerin und seit ihrer frühen Kindheit durch einen Blutsbund an den Sammler gebunden. Er kontrolliert ihr Leben und nutzt ihre magischen Fähigkeiten für seine eigenen Zwecke. Als Sophia von der Elite Akademie Killmarth erfährt, die außerhalb seines Einflusses liegt, sieht sie darin ihre einzige Chance, sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien. Der Weg dorthin führt jedoch über tödliche Prüfungen, die nur wenige überleben.
Der Einstieg in die Geschichte ist düster und atmosphärisch. Die Welt der Wirker wird nach und nach eingeführt, ohne den Leser sofort mit Informationen zu überladen. Themen wie Macht, Kontrolle und Fremdbestimmung ziehen sich konsequent durch die Handlung. Sophia ist eine sympathische Protagonistin, die besonders durch ihre Loyalität und Hilfsbereitschaft auffällt. Sie ist bereit, für andere einzustehen und niemanden zurückzulassen, was sie menschlich und nahbar macht. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Ordeals, gefährliche Prüfungen, die über das Weiterkommen an der Akademie entscheiden. Diese sorgen für Spannung, sind jedoch unterschiedlich stark umgesetzt. Einige Prüfungen sind sehr fesselnd, andere wirken eher funktional und nicht immer vollständig durchdacht. Killmarth selbst dient dabei mehr als Rahmen für die Prüfungen. Ein klassischer Akademiealltag mit Unterricht oder intensiverem Worldbuilding steht weniger im Fokus. Die zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln sich vergleichsweise schnell. Gefühle entstehen ohne viel Vorlauf, auch wenn die Verbindungen zunächst stark von Zweckgemeinschaften geprägt sind. Innere Zweifel und Konflikte werden dabei nicht immer konsequent vertieft, was die emotionale Entwicklung stellenweise etwas zu glatt wirken lässt.Im letzten Teil der Geschichte zieht das Tempo deutlich an und die Bedrohung wird spürbarer. Die Handlung steuert klar auf eine Eskalation zu und bereitet den Übergang zu einer Fortsetzung vor. Die Ereignisse sind spannend, wirken stellenweise jedoch sehr geballt und lassen wenig Raum zum Nachwirken.
Insgesamt bietet The Ordeals solide und gut lesbare Fantasy mit einer zugänglichen Hauptfigur und klaren Konflikten. Besonders geeignet ist das Buch für eine jüngere Zielgruppe oder Fantasy-Neulinge. Unterhaltsam und spannend, auch wenn es insgesamt eher im Mittelfeld bleibt.
Der Einstieg in die Geschichte ist düster und atmosphärisch. Die Welt der Wirker wird nach und nach eingeführt, ohne den Leser sofort mit Informationen zu überladen. Themen wie Macht, Kontrolle und Fremdbestimmung ziehen sich konsequent durch die Handlung. Sophia ist eine sympathische Protagonistin, die besonders durch ihre Loyalität und Hilfsbereitschaft auffällt. Sie ist bereit, für andere einzustehen und niemanden zurückzulassen, was sie menschlich und nahbar macht. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Ordeals, gefährliche Prüfungen, die über das Weiterkommen an der Akademie entscheiden. Diese sorgen für Spannung, sind jedoch unterschiedlich stark umgesetzt. Einige Prüfungen sind sehr fesselnd, andere wirken eher funktional und nicht immer vollständig durchdacht. Killmarth selbst dient dabei mehr als Rahmen für die Prüfungen. Ein klassischer Akademiealltag mit Unterricht oder intensiverem Worldbuilding steht weniger im Fokus. Die zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln sich vergleichsweise schnell. Gefühle entstehen ohne viel Vorlauf, auch wenn die Verbindungen zunächst stark von Zweckgemeinschaften geprägt sind. Innere Zweifel und Konflikte werden dabei nicht immer konsequent vertieft, was die emotionale Entwicklung stellenweise etwas zu glatt wirken lässt.Im letzten Teil der Geschichte zieht das Tempo deutlich an und die Bedrohung wird spürbarer. Die Handlung steuert klar auf eine Eskalation zu und bereitet den Übergang zu einer Fortsetzung vor. Die Ereignisse sind spannend, wirken stellenweise jedoch sehr geballt und lassen wenig Raum zum Nachwirken.
Insgesamt bietet The Ordeals solide und gut lesbare Fantasy mit einer zugänglichen Hauptfigur und klaren Konflikten. Besonders geeignet ist das Buch für eine jüngere Zielgruppe oder Fantasy-Neulinge. Unterhaltsam und spannend, auch wenn es insgesamt eher im Mittelfeld bleibt.