Aufnahmeprüfung

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lianne Avatar

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Sophia will sich von ihrem Ziehvater lösen, der sie für seine Zwecke einspannt. Der einzige Weg scheint da die Aufnahme an einer Eliteakademie - der Killmarth (die Wortanspielung im Namen war sicherlich kein Zufall). Doch um dort aufgenommen zu werden, müssen die Anwärter sich tödlichen Aufnahmeprüfungen stellen, bis nur noch die zugelassene Studentenanzahl übrig bleibt.



Der Einstieg der Geschichte hatte mich leider nicht sonderlich überzeugen können mit der Situation mit ihrem Ziehvater, mit den Aufträgen die er ihr gibt, aber zugleich beteuert, immer auf sie aufzupassen (was ja direkt bei dem Auftrag mit ihrer einzigen Vertrauten deutlich misslingt). Doch sobald Sophia unter den Anwärtern ist, konnte mich das Setting packen und das Magiesystem, dass ich in diesem Buch sehr faszinierend fand, beeindrucken. So blieb ich am Ball, auch wenn es sich meiner Logik entzieht, warum eine Universität es in Kauf nimmt, Anwärter in tödliche Prüfungen zu senden, in Kauf nimmt, Personen in den Tod zu schicken, statt sie auszusortieren. Und auch, warum dennoch Menschen sich anmelden und es in die Uni schaffen wollen, wenn man dabei draufgehen könnte. Das System erschien mir nicht ganz durchdacht oder auch (selbst für ein Fantasysetting) nicht glaubwürdig.

Aber: Der Schreibstil, besonders in den Prüfungen ist fesselnd uns spannend. Da habe ich die Seiten wirklich genossen.

Das Buch hat seine Schwächen, aber ist dennoch lesenswert. Ich bin jedenfalls auf den nächsten Band gespannt.