Bestehe oder stirb!
Sophia de Winter ist eine junge Frau, die schon als Sechsjährige von ihrem Onkel zu einem magischen Vertrag gezwungen wurde, der sie zu seiner Sklavin macht. Seither muss sie gefährliche Aufträge für ihn erledigen. Mittlerweile kann Sophia diese Abhängigkeit kaum noch ertragen. Da eröffnet sich endlich eine Perspektive für sie: Wenn sie die Aufnahmeprüfung zur Killmarth Academy schafft, ist sie frei. Denn wer durch die Tore der Zaubereischule geht, überwindet alle nach außen wirkenden magischen Fesseln. Doch wird sie ihren grausamen Onkel täuschen können und die Zugangsprüfungen schaffen, die als mörderisch gelten? Sophias Kampf um ihre Freiheit und ihre Identität hat mich schnell in seinen Bann gezogen und bis zuletzt nicht mehr losgelassen.
Mit „The Ordeals“ beginnt Rachel Greenlaw ihre neue Fantasy-Dilogie. „The Killmarth Academy“ erweist sich als unwiderstehlicher Mix aus Magie, Romantik, Abenteuer und Kampf.
Um ihrem Sklavendasein zu entkommen, ist Sophia bereit, einfach alles zu riskieren. Dank eines Flirts mit dem heißen Killmarth - Anwärter Alden bekommt sie sämtliche Informationen, die sie für ihren Plan benötigt. Doch vorher stellt Sophias Onkel, der „Sammler“ ihr eine Falle, der zwar sie, nicht aber ihre Freundin Dolly entkommt. Tief erschüttert nimmt Sophia Abschied von der Frau, die ihre Ersatzmutter war. Die Sterbende kann ihr noch verraten, dass der „Sammler“ kein Verwandter ist und steckt ihr eine geheimnisvolle Fotografie zu.
Neben ihrem Überlebenskampf beschäftigt Sophia zunehmend die Suche nach ihrer Identität. Wer waren ihre Eltern und warum haben diese sie beim Sammler zurückgelassen? Sophia muss bald erkennen, dass ihre magischen Fähigkeiten als Illusionistin für die mörderischen Prüfungen nicht ausreichen. Doch im Team mit dem talentierten Magier Alden bekommt sie eine realistische Chance. Dafür gerät ihr Herz in Gefahr. Die bei den halblegalen Aufträgen für den Sammler erworbenen Fähigkeiten kommen nun ihrem Team zugute, da die Prüfungen mehr als nur Magie erfordern. Ein Mörder unter den Anwärtern und gefährliche magische Angriffe bedrohen Sophia und ihre Freunde zunehmend. Sie wächst über sich hinaus, findet unerwartete Unterstützung und trotzdem fordert der Kampf einen unglaublich hohen Preis …
Sophia, aus deren Ich-Perspektive erzählt wird, ist ein sympathischer, starker Charakter. Für ihr jugendliches Alter hat sie bereits Unglaubliches erlebt und trotzdem ihre Empathie behalten. Im Lauf der Handlung entwickelt sie sich nachvollziehbar weiter. Sie überwindet ihre Selbstzweifel und gewinnt an Stärke und Fähigkeiten. Auch die anderen Charaktere in Haupt- und Nebenrollen überzeugen.
Greenlaws Sprache ist flüssig und bildhaft, ihr Worldbuilding und das Setting haben mich überzeugt. So die brutalen Prüfungen, die nicht alle Anwärter überleben oder das spannende Magiesystem, das vier Richtungen beinhaltet: Illusion, Botanik, Alchemie und Maskierung. Die düstere, bedrückende Atmosphäre spiegelt das Misstrauen und die Angst, die alle in der Akademie beeinflussen. Die Romantasy entwickelt sich angenehm glaubwürdig, nicht toxisch und überlagert auch die Handlung nicht. So wird der Spannungsbogen gehalten, obwohl einige Entwicklungen vorhersehbar sind.
Die Erzählung erweist sich als deutlich vielschichtiger als ich erwartet haben. Themen wie Freundschaft, Loyalität oder Verlust spielen eine Rolle. Das Ende wartet mit einer Überraschung und dem obligatorischen Cliffhanger auf. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
4,5 von 5 Sternen.
Mit „The Ordeals“ beginnt Rachel Greenlaw ihre neue Fantasy-Dilogie. „The Killmarth Academy“ erweist sich als unwiderstehlicher Mix aus Magie, Romantik, Abenteuer und Kampf.
Um ihrem Sklavendasein zu entkommen, ist Sophia bereit, einfach alles zu riskieren. Dank eines Flirts mit dem heißen Killmarth - Anwärter Alden bekommt sie sämtliche Informationen, die sie für ihren Plan benötigt. Doch vorher stellt Sophias Onkel, der „Sammler“ ihr eine Falle, der zwar sie, nicht aber ihre Freundin Dolly entkommt. Tief erschüttert nimmt Sophia Abschied von der Frau, die ihre Ersatzmutter war. Die Sterbende kann ihr noch verraten, dass der „Sammler“ kein Verwandter ist und steckt ihr eine geheimnisvolle Fotografie zu.
Neben ihrem Überlebenskampf beschäftigt Sophia zunehmend die Suche nach ihrer Identität. Wer waren ihre Eltern und warum haben diese sie beim Sammler zurückgelassen? Sophia muss bald erkennen, dass ihre magischen Fähigkeiten als Illusionistin für die mörderischen Prüfungen nicht ausreichen. Doch im Team mit dem talentierten Magier Alden bekommt sie eine realistische Chance. Dafür gerät ihr Herz in Gefahr. Die bei den halblegalen Aufträgen für den Sammler erworbenen Fähigkeiten kommen nun ihrem Team zugute, da die Prüfungen mehr als nur Magie erfordern. Ein Mörder unter den Anwärtern und gefährliche magische Angriffe bedrohen Sophia und ihre Freunde zunehmend. Sie wächst über sich hinaus, findet unerwartete Unterstützung und trotzdem fordert der Kampf einen unglaublich hohen Preis …
Sophia, aus deren Ich-Perspektive erzählt wird, ist ein sympathischer, starker Charakter. Für ihr jugendliches Alter hat sie bereits Unglaubliches erlebt und trotzdem ihre Empathie behalten. Im Lauf der Handlung entwickelt sie sich nachvollziehbar weiter. Sie überwindet ihre Selbstzweifel und gewinnt an Stärke und Fähigkeiten. Auch die anderen Charaktere in Haupt- und Nebenrollen überzeugen.
Greenlaws Sprache ist flüssig und bildhaft, ihr Worldbuilding und das Setting haben mich überzeugt. So die brutalen Prüfungen, die nicht alle Anwärter überleben oder das spannende Magiesystem, das vier Richtungen beinhaltet: Illusion, Botanik, Alchemie und Maskierung. Die düstere, bedrückende Atmosphäre spiegelt das Misstrauen und die Angst, die alle in der Akademie beeinflussen. Die Romantasy entwickelt sich angenehm glaubwürdig, nicht toxisch und überlagert auch die Handlung nicht. So wird der Spannungsbogen gehalten, obwohl einige Entwicklungen vorhersehbar sind.
Die Erzählung erweist sich als deutlich vielschichtiger als ich erwartet haben. Themen wie Freundschaft, Loyalität oder Verlust spielen eine Rolle. Das Ende wartet mit einer Überraschung und dem obligatorischen Cliffhanger auf. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
4,5 von 5 Sternen.