Dark Academy mit bekannten Erzählmustern – trotzdem spannend
In ‚The Ordeals‘ begleiten wir die Protagonistin Sophia DeWinter. Sie ist Magiebegabt, aber durch einen Blutsvertrag an „den Sammler“ gebunden und muss für ihn Aufträge erledigen. Ihre einzige Möglichkeit auf Freiheit ist die Aufnahme an der Akademie Killmarth, in der Magiebegabte ausgebildet werden. Obwohl Sophia kaum Erfahrung mit ihrer Magie hat, gelingt ihr die Aufnahmeprüfung, auf die eine Reihe weiterer tödlicher Prüfungen - die sogenannten „Ordeals“ - folgen.
Sophia hat mir als Figur gefallen. Im Gegensatz zu ihren Mitstudent:innen wurde sie nicht in Magie ausgebildet. Doch durch ihre Vergangenheit beim Sammler hat sie zahlreiche Fähigkeiten erworben, die ihr bei den Ordeals zugutekommen. Sie ist tough und selbstbewusst und definitiv keine „Damsel in Distress“, auch wenn der männliche Protagonist Alden zunächst das Gefühl hat, sie beschützen zu müssen. Trotz seines übertriebenen Beschützer-Gehabes war Alden einigermaßen sympathisch und im Laufe der Geschichte lernte man seine emotionale Seite kennen.
Die Romanze zwischen den beiden… nun ja. Leider werden hier die üblichen Romantasy-Erzählmuster bedient, so dass ich vom Augenrollen fast Muskelkater bekam. Glücklicherweise hielten sich die spicy Szenen einigermaßen in Grenzen und passten in den Handlungsverlauf.
Das Dark Academy-Setting hat mir sehr gut gefallen. Die geheimnisvolle Killmarth Academy war stimmungsvoll beschrieben. Die Atmosphäre der Prüfungen war düster und spannend, und ich habe mit Sophia mitgefiebert, ob es ihr gelingen würde, die Prüfungen zu bestehen und mit ihrer Magie zurechtzukommen. Natürlich ist diese Art von Geschichte (Academy, tödliche Prüfungen, unerfahrene, aber mächtige Hauptfigur) alles andere als neu. Aber der Autorin gelingt es m.M.n. sie spannend zu erzählen, und auch das Ende bekommt einen würdigen Cliffhanger, der Lust auf die Fortsetzung macht.
Fazit. ‚The Ordeals‘ erfindet weder das Dark Acedemy noch das Romantasy Genre neu. Doch trotz der bekannten Erzählmotive habe ich den Roman gerne gelesen. Das Setting war stimmungsvoll, die Figuren waren mir sympathisch und ich bin ihnen gerne gefolgt. Ich freue mich auf den zweiten Band. Meine Wertung: 3,5 Sterne.
Sophia hat mir als Figur gefallen. Im Gegensatz zu ihren Mitstudent:innen wurde sie nicht in Magie ausgebildet. Doch durch ihre Vergangenheit beim Sammler hat sie zahlreiche Fähigkeiten erworben, die ihr bei den Ordeals zugutekommen. Sie ist tough und selbstbewusst und definitiv keine „Damsel in Distress“, auch wenn der männliche Protagonist Alden zunächst das Gefühl hat, sie beschützen zu müssen. Trotz seines übertriebenen Beschützer-Gehabes war Alden einigermaßen sympathisch und im Laufe der Geschichte lernte man seine emotionale Seite kennen.
Die Romanze zwischen den beiden… nun ja. Leider werden hier die üblichen Romantasy-Erzählmuster bedient, so dass ich vom Augenrollen fast Muskelkater bekam. Glücklicherweise hielten sich die spicy Szenen einigermaßen in Grenzen und passten in den Handlungsverlauf.
Das Dark Academy-Setting hat mir sehr gut gefallen. Die geheimnisvolle Killmarth Academy war stimmungsvoll beschrieben. Die Atmosphäre der Prüfungen war düster und spannend, und ich habe mit Sophia mitgefiebert, ob es ihr gelingen würde, die Prüfungen zu bestehen und mit ihrer Magie zurechtzukommen. Natürlich ist diese Art von Geschichte (Academy, tödliche Prüfungen, unerfahrene, aber mächtige Hauptfigur) alles andere als neu. Aber der Autorin gelingt es m.M.n. sie spannend zu erzählen, und auch das Ende bekommt einen würdigen Cliffhanger, der Lust auf die Fortsetzung macht.
Fazit. ‚The Ordeals‘ erfindet weder das Dark Acedemy noch das Romantasy Genre neu. Doch trotz der bekannten Erzählmotive habe ich den Roman gerne gelesen. Das Setting war stimmungsvoll, die Figuren waren mir sympathisch und ich bin ihnen gerne gefolgt. Ich freue mich auf den zweiten Band. Meine Wertung: 3,5 Sterne.