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rileyross Avatar

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Die zwanzigjährige Sophia DeWinter ist eine Illusionistin, die durch ihr Blut an ihren grausamen Onkel, den Sammler, gebunden ist. Ihre einzige Chance auf Freiheit liegt in der Aufnahme in Killmarth, einer Elite-Magierakademie für begabte Magier. Doch um einen Platz zu ergattern, muss sie zunächst die Aufnahmeprüfung bestehen – und das ist erst der Anfang. Diejenigen, die die Prüfung bestehen, die sogenannten „Hoffnungsträger“, müssen sich anschließend einer Reihe brutaler Prüfungen, den sogenannten Orden, stellen, um ihren Studienplatz zu sichern. Und nicht jeder wird überleben.

Sophia verbündet sich mit einem anderen Magier, dem rätselhaften Botaniker Alden Locke, und einigen anderen Hoffnungsträgern. Zu allem Überfluss beginnt jemand, zwischen den Prüfungen Teilnehmer zu ermorden – obwohl das Töten außerhalb der Orden verboten ist. Von 52 Hoffnungsträgern können sich nur 20 einen Platz sichern, was den Wettbewerb extrem hart macht. Sophia wird all ihren Verstand brauchen, um zu überleben, denn das Vertrauen in die falsche Person könnte ihr Verhängnis sein.


Ich war von diesem Buch begeistert und konnte gar nicht genug davon bekommen. Das Magiesystem ist fantastisch und bietet verschiedene Magiertypen: Illusionisten, Maskenträger, Botaniker und Alchemisten – jeder mit seinen eigenen Stärken und Fähigkeiten. Hinzu kommen Werwölfe, Vampire und Gargoyles, die für zusätzliche Spannung und Gefahr sorgen. Die Weltgestaltung ist zwar faszinierend, aber hier noch nicht vollständig ausgearbeitet, wird aber im nächsten Band sicherlich vertieft.

Die Erzählweise ist packend – voller Spannung und Atmosphäre. Die Prüfungen erinnerten mich in ihrer Brutalität an die „Hunger Games“. Allerdings fand ich einige der Tode unnötig. Hätte man die durchgefallenen Schüler nicht einfach entlassen, anstatt sie zu töten?

Das Erzähltempo ist gleichmäßig und gut abgestimmt, die Spannung bleibt konstant, ohne gehetzt zu wirken. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, sodass man mühelos in die Welt eintaucht und von Anfang bis Ende gefesselt bleibt.

Ich habe Sophia bewundert – ihre Entschlossenheit, ihren Esprit und ihre Reise der Selbstfindung. Sie lernte, sich anzupassen, blitzschnell zu reagieren, sich zu verteidigen und Informationen zu sammeln – Fähigkeiten, die sie später in den Prozessen einsetzt. Sie ist stark, unerschrocken und unabhängig. Alden hingegen ist der Stratege – kraftvoll und entschlossen, aber mit seinen eigenen Dämonen kämpfend.

Sophia sehnt sich nach Freiheit und kämpft erbittert um ihren Platz in Killmarth, verliert dabei aber nie ihr Mitgefühl. Selbst wenn es ihre Chancen gefährdet, hilft sie anderen. Sie lernt, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist. Ich liebte ihre Dynamik mit den anderen Charakteren und wie sie sich mit ihnen verband.

Es gibt eine sich langsam entwickelnde Romanze, aber sie ist nicht ganz im Sinne von „Feinde werden Liebende“ – die Anziehung ist von Anfang an spürbar. Die Romanze steht nicht im Mittelpunkt, sorgt aber für eine willkommene emotionale Spannung. Sophia und Alden sind Rivalen, aber auch Partner, die lernen, einander zu vertrauen und sich zu öffnen.

Ich habe dieses Buch in nur wenigen Tagen verschlungen – ich war völlig gefesselt. Der Autor versteht es hervorragend, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen und ihn mit den Charakteren mitfühlen zu lassen. Zwar werden die meisten Handlungsstränge am Ende aufgelöst, doch einige bleiben offen und bereiten so die Bühne für die Fortsetzung.

Das Buch ist gut geschrieben, raffiniert konstruiert, und die Wendungen – besonders am Ende – haben mich gespannt auf die Fortsetzung warten lassen. Eine absolute Empfehlung für Fans des Genres, die nach einer neuen Perspektive suchen. Wenn Sie düstere akademische Welten, hochbrisante Prozesse und eine Mischung aus Mysterium und Magie mögen, ist dieses Buch genau das Richtige für Sie.