Killmarth

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archer Avatar

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Sophia DeWinter hat nur eine Chance, ihrem Arbeitgeber, dem geheimnisvollen Sammler, an den sie magisch gebunden ist, zu entkommen. Sie muss es zu den Ordeals der Killmarth Academy schaffen. Mit viel Glück, etwas Trickserei und ihrer Fähigkeit, Illusionen zu erzeugen, gelingt ihr das auch. Was ihr nicht bewusst war: Die Ordeals sind magische Prüfungen auf Leben und Tod und von den etwa 50 Hoffnungsvollen, die Studierende werden möchten, werden es nur 20 schaffen, aufgenommen zu werden. Eigentlich soll jeder für sich kämpfen, doch Sophia schließt bald Bündnisse und sie verliebt sich in Alden Locke, ihren Konkurrenten. Doch gefährlicher noch als die Liebe und die Prüfungen sind gefährliche Wesen, die Jagd auf alle Magiebegabten machen ...

Ich habe das Buch wirklich gern gelesen. Der Schreibstil nimmt gleich gefangen, die Ideen sind mega, die Charaktere ansprechend. Die Ordeals - so eine Art Hungergames auf Hochschulniveau - waren gefährlich und fingernägelgefährdend. Ich mochte auch die Charakterisierung der vorkommenden Leute und dass Alden eine echte green flag ist. Was ich jetzt so im Nachhinein, nachdem ich die Ereignisse kenne, nicht so nachvollziehen kann, ist allgemein die Todesgefahr, der die Möchtegernstudierenden ausgesetzt werden. Warum die Leute töten? Man könnte sie bei der Gefahr, die den Magiebegabten droht, trotz allem noch irgendwo einsetzen - und wenn es nur als Kanonenfutter ist. Ich empfinde das als Verschwendung von Leben, Magie und Intelligenz. Auch dass sich scheinbar von Seiten des Lehrkörpers niemand um den Mörder auf dem Campus kümmerte, scheint mir unlogisch. Trotzdem hat das Buch Spaß gemacht und war ein mega Einstieg ins Lesejahr 2026 und ich bin gespannt, wie sich der 2. Band entwickeln wird.