Tödliche Prüfungen
Cover & optische Gestaltung des Buches:
Das Buchcover bzw. den Schutzumschlag finde ich sehr schön und sieht mit den Farben Schwarz und Gold (Goldfolie) sehr edel aus. Auch auf dem Hardcover selbst findet sich Goldfolienprägung. Der dreiseitige Farbschnitt gefällt mir auch sehr gut und rundet gemeinsam mit dem Vorsatzpapier die optische Gestaltung ab.
Handlung:
Sophia ist durch einen magischen Vertrag seit ihrer Kindheit an ihren Onkel gebunden und fühlt sich in ihrem Leben gefangen. Der einzige Ausweg, den sie sieht, ist die magische Elite-Akademie Killmarth. Doch um dort aufgenommen zu werden, muss sie nicht nur eine gefährliche Vorauswahl überstehen, sondern auch tödliche Aufnahmeprüfungen gegen andere Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten bestehen. Denn nur die mächtigsten Magiebegabten werden die „Ordeals“ überleben und vollwertige Studierende an der Academy werden. Sophia ist auf der Hut, denn ihre Fähigkeiten als Illusionistin sind eher schwach und so tut sie sich mit Alden, einem sowohl mächtigen als auch attraktiven Botaniker zusammen. Doch kann sie ihm trauen? Oder sind sowohl ihr Herz als auch ihr Leben in Gefahr?
Schreibstil & Worldbuilding:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und durch den direkten Einstieg war man gleich mitten in der Geschichte drinnen. Zumindest ist es mir so ergangen. Solch direkten Einstiege in Geschichten mag ich immer sehr gerne, weil das für mich einfach mitreißend ist. Rachel Greenlaw erzählt die Geschichte aus Sophias Perspektive und dadurch, dass sie im Präsens schreibt, hat man das Gefühl direkt dabei zu sein. So eine Erzählweise finde ich sehr spannend, weil man dadurch einen super Einblick in Hauptfigur und deren Innenleben, Motivationen etc. bekommt. Die Autorin schafft es meiner Ansicht nach gut die Spannung das ganze Buch über aufrecht zu halten. Rachel Greenlaw schreibt zudem sehr atmosphärisch (z.B. Beschreibung der Akademie) und eindringlich, sodass man richtig mit den Figuren mitfühlt (z.B. Sophias Anreise zur Akademie).
Das Worldbuilding hat mir auch sehr gefallen. Die Welt, in der das Buch spielt, scheint eine Welt zu sein, in der es sowohl magiebegabte, als auch magielose Menschen gibt. Einige Begriffe, die wie selbstverständlich verwendet werden, sind anfangs natürlich etwas ungewohnt und ein wenig mehr Erklärung zu den Orten/ dem Land schön gewesen. Beim Lesen hat mich das aber dennoch nicht gestört. Auch in das Magiesystem habe ich gut hineingefunden und mit jedem Kapitel hat man mehr Infos und Details dazu bekommen. Auch so blieb die Spannung aufrecht.
Charaktere:
„The Ordeals“ hat eine Vielzahl an Charakteren, die für die Geschichte wichtig sind. Neben Sophia und Alden, wären das vor allem „der Sammler“ (Sophias Onkel), sowie Tessa und Greg, die wie Sophia und Alden ebenfalls an den „Ordeals“ teilnehmen. Näher gehe ich in meiner Rezension aber nur auf Sophia und Alden ein.
Sophia mochte ich sehr gerne. Sie scheint kein leichtes Leben unter dem Sammler, ihrem Onkel, gehabt zu haben. Es wir auch recht bald klar, dass sie unter dem Verlust ihrer Eltern leidet und in Dolly, die ebenfalls für den Sammler arbeitet, mehr oder weniger einen Mutterersatz gefunden hat. Ihr größter Wunsch ist Freiheit. Dafür ist sie sogar bereit ihr Leben aufs Spiel zu setzten, indem sie an den „Ordeals“ teilnimmt. Sie ist willensstark und kämpferisch. Zu Alden fühlt sie bereits am Anfang hingezogen, dennoch überlegt sie sich gut, wem sie trauen kann und wem nicht. Ihre magischen Fähigkeiten: Sie ist eine Illusionistin und kann zusätzlich Illusionen erkennen.
Alden mochte ich auch sehr gerne. Er ist Botaniker und seine Fähigkeiten sind stark ausgeprägt zu sein. Er entstammt einer Familie, die magisch angesehen ist, scheint sich aber im Gegensatz zu einigen anderen nichts darauf einzubilden. Er wirkt eher zurückhaltend und will Sophia als seine Partnerin bei den Prüfungen. Auch er fühlt sich zu ihr hingezogen.
Meinung & Fazit:
„The Ordeals“ ist der 1.Band der Killmarth-Academy-Reihe und für mich gleichzeitig das erste Buch, das ich von Rachel Greenlaw gelesen habe. Die Autorin hat eine spannende, interessante Welt erschaffen mit einem – für mich – neuen Magiesystem. Der Schreibstil erzeugt beim Lesen Emotionen, sodass man mit den Charakteren mitfühlt und mitfiebert. Die Charakterentwicklung von Sophia hat mir sehr gefallen. Die Handlung selbst hat viele Wendungen, die man nicht erwartet, schürt die Neugier und man will immer wissen, wie es weitergeht.
Das Ende des Buchs hat mich sehr überrascht (sehr fieser Cliffhanger), ich bin jetzt schon gespannt, wie die Geschichte weitergeht und freue mich auf die Fortsetzung. Ein tolles Fantasy Buch mit einem Hauch Romance!
Das Buchcover bzw. den Schutzumschlag finde ich sehr schön und sieht mit den Farben Schwarz und Gold (Goldfolie) sehr edel aus. Auch auf dem Hardcover selbst findet sich Goldfolienprägung. Der dreiseitige Farbschnitt gefällt mir auch sehr gut und rundet gemeinsam mit dem Vorsatzpapier die optische Gestaltung ab.
Handlung:
Sophia ist durch einen magischen Vertrag seit ihrer Kindheit an ihren Onkel gebunden und fühlt sich in ihrem Leben gefangen. Der einzige Ausweg, den sie sieht, ist die magische Elite-Akademie Killmarth. Doch um dort aufgenommen zu werden, muss sie nicht nur eine gefährliche Vorauswahl überstehen, sondern auch tödliche Aufnahmeprüfungen gegen andere Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten bestehen. Denn nur die mächtigsten Magiebegabten werden die „Ordeals“ überleben und vollwertige Studierende an der Academy werden. Sophia ist auf der Hut, denn ihre Fähigkeiten als Illusionistin sind eher schwach und so tut sie sich mit Alden, einem sowohl mächtigen als auch attraktiven Botaniker zusammen. Doch kann sie ihm trauen? Oder sind sowohl ihr Herz als auch ihr Leben in Gefahr?
Schreibstil & Worldbuilding:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und durch den direkten Einstieg war man gleich mitten in der Geschichte drinnen. Zumindest ist es mir so ergangen. Solch direkten Einstiege in Geschichten mag ich immer sehr gerne, weil das für mich einfach mitreißend ist. Rachel Greenlaw erzählt die Geschichte aus Sophias Perspektive und dadurch, dass sie im Präsens schreibt, hat man das Gefühl direkt dabei zu sein. So eine Erzählweise finde ich sehr spannend, weil man dadurch einen super Einblick in Hauptfigur und deren Innenleben, Motivationen etc. bekommt. Die Autorin schafft es meiner Ansicht nach gut die Spannung das ganze Buch über aufrecht zu halten. Rachel Greenlaw schreibt zudem sehr atmosphärisch (z.B. Beschreibung der Akademie) und eindringlich, sodass man richtig mit den Figuren mitfühlt (z.B. Sophias Anreise zur Akademie).
Das Worldbuilding hat mir auch sehr gefallen. Die Welt, in der das Buch spielt, scheint eine Welt zu sein, in der es sowohl magiebegabte, als auch magielose Menschen gibt. Einige Begriffe, die wie selbstverständlich verwendet werden, sind anfangs natürlich etwas ungewohnt und ein wenig mehr Erklärung zu den Orten/ dem Land schön gewesen. Beim Lesen hat mich das aber dennoch nicht gestört. Auch in das Magiesystem habe ich gut hineingefunden und mit jedem Kapitel hat man mehr Infos und Details dazu bekommen. Auch so blieb die Spannung aufrecht.
Charaktere:
„The Ordeals“ hat eine Vielzahl an Charakteren, die für die Geschichte wichtig sind. Neben Sophia und Alden, wären das vor allem „der Sammler“ (Sophias Onkel), sowie Tessa und Greg, die wie Sophia und Alden ebenfalls an den „Ordeals“ teilnehmen. Näher gehe ich in meiner Rezension aber nur auf Sophia und Alden ein.
Sophia mochte ich sehr gerne. Sie scheint kein leichtes Leben unter dem Sammler, ihrem Onkel, gehabt zu haben. Es wir auch recht bald klar, dass sie unter dem Verlust ihrer Eltern leidet und in Dolly, die ebenfalls für den Sammler arbeitet, mehr oder weniger einen Mutterersatz gefunden hat. Ihr größter Wunsch ist Freiheit. Dafür ist sie sogar bereit ihr Leben aufs Spiel zu setzten, indem sie an den „Ordeals“ teilnimmt. Sie ist willensstark und kämpferisch. Zu Alden fühlt sie bereits am Anfang hingezogen, dennoch überlegt sie sich gut, wem sie trauen kann und wem nicht. Ihre magischen Fähigkeiten: Sie ist eine Illusionistin und kann zusätzlich Illusionen erkennen.
Alden mochte ich auch sehr gerne. Er ist Botaniker und seine Fähigkeiten sind stark ausgeprägt zu sein. Er entstammt einer Familie, die magisch angesehen ist, scheint sich aber im Gegensatz zu einigen anderen nichts darauf einzubilden. Er wirkt eher zurückhaltend und will Sophia als seine Partnerin bei den Prüfungen. Auch er fühlt sich zu ihr hingezogen.
Meinung & Fazit:
„The Ordeals“ ist der 1.Band der Killmarth-Academy-Reihe und für mich gleichzeitig das erste Buch, das ich von Rachel Greenlaw gelesen habe. Die Autorin hat eine spannende, interessante Welt erschaffen mit einem – für mich – neuen Magiesystem. Der Schreibstil erzeugt beim Lesen Emotionen, sodass man mit den Charakteren mitfühlt und mitfiebert. Die Charakterentwicklung von Sophia hat mir sehr gefallen. Die Handlung selbst hat viele Wendungen, die man nicht erwartet, schürt die Neugier und man will immer wissen, wie es weitergeht.
Das Ende des Buchs hat mich sehr überrascht (sehr fieser Cliffhanger), ich bin jetzt schon gespannt, wie die Geschichte weitergeht und freue mich auf die Fortsetzung. Ein tolles Fantasy Buch mit einem Hauch Romance!