Minz-Kakao in Lower Whilby 😍

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hexenbücherei Avatar

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Ich war sofort wieder gefangen von diesem ganz besonderen, warmherzigen Vibe, den Kyra Groh hier wieder aufgebaut hat, und am liebsten hätte ich sofort weitergelesen. Es ist soo schön, zurück in Lower Whilby zu sein.

Olive tat mir beim Lesen von Sekunde eins an einfach leid und ist mir gleichzeitig unglaublich schnell ans Herz. Wie sie da im Café sitzt, während um sie herum das Leben pulsiert, und mit sich hart ins Gericht geht, weil sie nach der geplatzten Ehe mit Tony und dem bitteren Verrat (inklusive Küchenmaschinen Trostpreis 🙄) auf einem viel zu teuren Haus und einem riesigen Schuldenberg sitzt. Man leidet richtig mit, wenn sie versucht, vor den Erinnerungen und vor Dex' unabsichtlichen Seitenhieben zu fliehen, während sie verzweifelt versucht, ihren Alltag als penible Grundschullehrerin im Griff zu behalten.
Als Gegenpol steht Casey O’Leary, der mich mit seinem Papa-Chaos und dem Verlagsdruck sofort zum Lachen gebracht hat. Diese Szene, in der er barfuß im Flur auf die Wimpernzange seiner pubertierenden Tochter Shae tritt und gleichzeitig das Telefon klingelt, weil Lektorin Andrea mal wieder wegen des überfälligen Manuskripts panisch am Rad dreht, ist einfach pure, lebensechte Comedy. Man spürt jede einzelne Zeile lang, wie sehr der arme Kerl unter Strom steht und wie sehr er sich wünscht, seiner Tochter gerecht zu werden.

Ich möchte jetzt unbedingt wissen, wie Casey in Olives Haus landet, wie sich die beiden als Zweckgemeinschaft arrangieren und wann der Punkt kommt, an dem die dicke Luft in herzerwärmendes Kribbeln umschlägt!! 🩵